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Montag, 18.12.2006
Russischer Atommüll kehrt aus Deutschland zurück
St. Petersburg. In Dresden hat die Verfrachtung russischen Atommülls aus einem früheren Kernforschungszentrum begonnen. Der Transport der Brennstäbe in die Moskauer Region per Luftfracht ist umstritten.
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Die rund 300 Kilogramm radioaktiven Materials aus dem Forschungsreaktor Dresden-Rossendorf haben in der Nacht auf heute die ersten 20 Kilometer ihrer Reise per Sattelschlepper hinter sich gebracht und sind dabei unterwegs von Kernkraftgegnern kurzfristig aufgehalten worden. Die übrige Strecke in die Aufbereitungsanlage Podolsk sollen die 18 Spezialbehälter nun in einer russischen Spezialmaschine des Typs Illjuschin zurücklegen.
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Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz sowie weitere regionale Umweltschutzorganisationen protestierten in einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel gegen diese Transportweise. Der Transport durch die Luft sei zu riskant und der weitere Verbleib des radioaktiven Materials für die russische Öffentlichkeit unkontrollierbar, halten sie darin fest.
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Der Reaktor in Rossendorf, der 1991 abgeschaltet worden ist, ist eine von 20 Anlagen in 17 Ländern, die zum Einflussgebiet der Sowjetunion gehörten. Ihr Brennmaterial muss gemäß einem internationalen Abkommen nach Russland zurück gebracht werden. Dem Transport aus Dresden per Flugzeug, der vom Bundesamt für Strahlenschutz genehmigt worden ist, sollen keine weiteren Folgen.
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In der Anlage Rossendorf, deren Altlasten der Verein für Kernverfahrenstechnik und Analytik (VKTA) entsorgt, wird weiterhin radioaktives Material in Form von Uran, Thorium und Plutonium verbleiben. (eva/.rufo)
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