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Freitag, 17.02.2006
Russland Geschichte: Schach-Sieg gegen Supercomputer
Am 17. Februar 1996 gewann der mehrfache Schachweltmeister Garri Kasparow die Super-Partie gegen den Supercomputer „Deep Blue“ in Philadelphia. Heute engagiert sich Kasparow in der russischen Politik – und gegen Putin.
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Kasparow kam am 13. April 1963 in Baku in Aserbaidschan zur Welt, und spielte seit seinem sechsten Lebensjahr Schach. Mit 17 Jahren erhielt er den Titel eines Großmeisters und im Jahr 1985 wurde er jüngster Schachweltmeister der Geschichte. Er lieferte sich sagenumwobene Schlachten gegen den früheren Weltmeister Anatoli Karpow. Er verteidigte dabei den WM-Titel in den Jahren 1986, 1987 und 1990.
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Noch in den 80er Jahren stellte Kasparow die Behauptung auf, nie gegen einen Computer im Schach zu verlieren. Tatsächlich gewann er heute vor zehn Jahren 4 : 2 gegen „Deep Blue“, einen von IBM konstruierten Supercomputer. Doch das Rückspiel verlor er.
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Nach dem Ende seiner aktiven Karriere engagiere sich Kasparow in der russischen Politik: Er ist Mitbegründer und Vorsitzender des „Komitees 2008“, das sich gegen eine weitere Amtszeit Putins einsetzt. Kasparow gehört zu Putins schärfsten Kritikern, hat aber wenig Resonanz in der Öffentlichkeit.
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(jst/.rufo)
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