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Donnerstag, 14.12.2006
Russland Geschichte: Währungsreform beschlossen
St. Petersburg. Am 14. Dezember 1947 beschlossen der Ministerrat der UdSSR und das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei die Abschaffung der Lebensmittelkarten und eine Währungsreform.
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Seit dem Beginn des Kriegs war die sowjetische Bevölkerung sechs Jahre lang durch ein Kartensystem mit Lebensmitteln versorgt worden. Eigentlich war die Rückkehr zum freien Verkauf bereits für 1946 geplant gewesen, doch ein durch Dürre hervorgerufener Versorgungsengpass machte dieses Vorhaben zunichte.
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Am 14. Dezember 1947 war es dann soweit. Zugleich kamen neue Geldscheine in Umlauf. Im Zuge dieser Währungsreform wurde Bargeld im Verhältnis 1:10 ausgetauscht, Ersparnisse nach einem Sonderschlüssel. Experten führen die positive wirtschaftliche Entwicklung in den 1950er Jahren zum Teil auf diese Reform zurück.
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(sb/.rufo)
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