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Sonntag, 09.03.2008
Russland und Serbien lockern Visa-Bestimmungen
Moskau. Nachdem bereits Serbien die Visa-Bestimmungen für die Einreise russischer Staatsbürger gelockert hat, will sich Russland erkenntlich zeigen: Serbische Staatsbürger können mit einfacherern Regelungen für die Einreise nach Russland rechnen.
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„Wir werden versuchen, möglichst bequeme Einreisebestimmungen für serbische Bürger zu schaffen“, erklärte der Vertreter des Russischen Außenministeriums Michail Kamynin. Derzeit werde diskutiert, für serbische Bürger die Visa-Pflicht in den ersten 90 Tagen ihres Aufenthalts aufzuheben. Sie müssten dann lediglich eine Einladung durch eine russische Privatperson oder eine juristische Person vorlegen beziehungsweise eine Hotelbuchung vorweisen.
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Kamynin wies darauf hin, dass Serbien einseitig bereits die Visa-Pflicht für russische Bürger aufgehoben habe. „Ich denke, dieser Schritt zur weiteren Entwicklung der traditionell guten Beziehungen zwischen unseren Staaten beitragen, er wird die Möglichkeiten in den Bereichen Handel und Wirtschaft erweitern, die Möglichkeiten wissenschaftlicher, sportlicher Austausche und von Jugendaustauschen, er wird die kulturellen und spirituellen Verbindungen stärken, insgesamt die Beziehungen zwischen den Bürgern Russlands und Serbiens erleichtern.“
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Russland hatte als einziger Staat in der internationalen Auseinandersetzung über die Unabhängigkeit des Kosovo die Position Serbiens unterstützt. Die Bande zwischen den beiden mehrheitlich orthodoxen Ländern sind traditionell stark.
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Sie erhalten in jüngster Zeit aber auch durch die Kooperation beim Bau der Gas-Pipeline „South Stream“ eine neue Qualität. Die Pipeline ist ein von Russland initiiertes Konkurrenz-Projekt zur europäischen Pipeline „Nabucco“, mit der sich die EU mehr Unabhängigkeit von russischen Energie-Ressourcen verschaffen wollte.
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