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Donnerstag, 31.12.2009
Schneesturm fällt Haupt-Weihnachtsbaum von Wladiwostok
Wladiwostok. Nur wenige Bürger des russischen Pazifikhafens Wladiwostok hatten vor dem Jahreswechsel Gelegenheit, auf dem Hauptplatz der Stadt einen 28 Meter hohen künstlichen Weihnachtsbaum zu bewundern: Er wurde schon am nächsten Tag von einem Sturm umgeworfen.
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Inzwischen wurde auf dem Platz ein natürlicher Weihnachtsbaum aufgestellt – eine 10 Meter hohe Fichte. Bis zum Beginn des städtischen Neujahr-Festes um 21 Uhr soll sie fertig geschmückt sein, verspricht die Stadtverwaltung.
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Parallel laufen die Untersuchungen der Gründe, die den 15 Tonnen schweren Riesen-Weihnachtsbaum zu Fall gebracht haben. Neben dem Sturm ist auch von einem Produktionsfehler an der Metallkonstruktion die Rede.
Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet. Mitarbeiter der Herstellerfirma aus Kolomna haben sich auf den Weg nach Wladiwostok gemacht, um an den Untersuchungen teilzunehmen.
Die Stadtverwaltung hatte für den Weihnachtsbaum samt neuem Schmuck für 5,28 Mio. Rubel (ca. 120.000 Euro) neu angeschafft. Nach seinem Fall war er von der Polizei bewacht worden, um Plünderungen der Dekoration zu verhindern.
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Schneestürme und Kälte suchen gegenwärtig den russischen Fernen Osten besonders heim. Auf Sachalin wurde eine Lokomotive und eine Schneefräse vom Sturm aus den Gleisen geworfen. Auch in den nächsten Tagen ist dort mit Unwettern und eisigem Frost zu rechnen.
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