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Montag, 04.12.2006
Scotland Yard untersucht Litwinenko-Tod in Russland
Moskau. Wegen des mysteriösen Todes des ehemaligen russischen Geheimagenten Alexander Litwinenko haben sich die britischen Behörden nun offiziell mit der Bitte an Russland gewandt, bei der Aufklärung zu helfen. Ein Sonderkommando von Scotland Yard fliegt nach Moskau.
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London hofft, dass Moskau Informationen beisteuern kann, die helfen, den rätselhaften Tod aufzuklären. Russlands Präsident Wladimir Putin hatte auf dem EU-Russland-Gipfel russische Unterstützung bei der Aufklärung des Falls zugesagt, wenn diese erforderlich sei.
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Eine Antiterror-Einheit der britischen Polizei, bekannt als SO15, soll in den nächsten 24 Stunden in Moskau eintreffen. Die Ermittler der SO15 wollen einige Befragungen in der russischen Hauptstadt durchführen. Von besonderem Interesse ist nach Angaben der Internetzeitung newsru für die Fahnder Andrej Lugowoi.
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Lugowoi war zwischen dem 16. Oktober und dem 1. November dreimal in London und traf sich mehrmals mit Litwinenko in der Zeit. Außerdem soll er auch mit dem Exil-Oligarchen Boris Beresowski zusammen getroffen sein. Lugowoi, der als Freund Litwinenkos gilt, bestreitet jede Verwicklung in den Todesfall. Seinen Angaben zufolge habe er sich bei dem Treffen mit dem übergelaufenen FSB-Agenten ebenfalls radioaktiv verseucht. Seine Behauptungen wurden allerdings bislang offiziell noch nicht bestätigt.
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(ab/.rufo)
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