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Donnerstag, 17.12.2009
Sotschi: Olympia-Hafenbaustelle vom Sturm verwüstet
Sotschi. Ein schwerer Sturm hat die Baustelle eines neuen Seehafens in Sotschi verwüstet. Zahlreiche Baumaschinen wurden ins Meer gespült, in der entstehenden Hafenmole klafft ein 80 Meter langes Loch.
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Der Hafen in der Mündung des Flusses Msymta soll vorrangig zur Anlieferung von Baumaterial für die zahlreichen Olympiabaustellen in Sotschi dienen und im Frühjahr 2010 in Betrieb gehen. Der Schwarzmeerkurort ist Austragungsort der Winterspiele 2014.
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Der Sturm in der Nacht auf Montag war nach Aussagen von Einheimischen der heftigste in den letzten 20 Jahren – und er kam für die Bauarbeiter unerwartet. Von den Hafenmauern wurden sieben Baufahrzeuge, darunter vier Krane, gespült.
Ein schwimmende Arbeitsplattform wurde umgeworfen und sank. Ein Boot, das als Basis für Taucheinsätze diente, kenterte und wurde an Land gespült. Drei Taucher werden seither vermisst.
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Wie der „Kommersant“ berichtete, klafft in der Hauptmole des neuen Hafens jetzt ein Loch von 80 Meter Länge. Der Hafen wird in einer staatlich-privaten Kooperation von der russischen Hafenbehörde und dem Basel-Konzern von Oleg Deripaska errichtet.
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Ein Basel-Vertreter bezifferte den Wert der zerstörten Technik auf 30 Mio. Dollar. Etwa die gleiche Summe würde die Wiederherstellung der zerstörten Hafenanlagen verschlingen.
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Darüber hinaus wird der Sturm die Folge haben, dass der Hafen wegen des Wiedeaufbaus später als geplant in Betrieb gehen kann, was sich seinerseits auf die Realisierungsfristen der ambitionierten Olympia-Bauprojekte auswirken wird.
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