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Sonntag, 11.01.2009
Suche nach Hubschrauber wird zum Rennen gegen die Zeit
Gorno-Altajsk. Mit großem Aufwand wird im sibirischen Altai-Gebirge nach einem abgestürzten Hubschrauber mit Prominenten gesucht. Vermutlich gab es Überlebende, die seit drei Tagen in den Bergen ausharren.
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An Bord der Maschine waren elf Personen, darunter zwei hochrangige Regionalpolitiker und der Vertreter des russischen Präsidenten in der Staatsduma, Alexander Kosopkin.
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Der Helikopter mit der Jagdgesellschaft war am Freitag beim Flug im nur spärlich besiedelten Altai-Gebirge spurlos verschwunden. Weder Funkgeräte noch Notruf-Peilsender geben einen Hinweis auf den Ort, wo die Maschine abgestürzt oder notgelandet ist.
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Da ein Einheimischer Signalraketen bemerkt haben will, arbeiten sich jetzt Rettungstrupps von verschiedenen Richtungen zur Mündung des Flusses Kalbakaj vor. An Bord der Maschine befand sich für Notfälle ein Lebensmittelvorrat für drei Tage – die heute ablaufen. Außerdem ist klar, Überlebende des Absturzes der eisigen Kälte ausgesetzt sind.
An der Suche sind neben etwa 100 Mann am Boden auch zwei Flugzeuge und vier Hubschrauber beteiligt. Der russische Katastrophenschutz schickte in der Nacht eine Il-76-Transportmaschine in den Altai. An Bord waren Spezialisten der Behörde, Suchhunde, zwei Schneemobile und drei spezielle Allradfahrzeuge für Rettungseinsätze.
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Die Kräfte am Boden müssen sich durch wegeloses und völlig verschneites Berggebiet zu dem etwa 3.500 Meter hohen Neoschidanny-Pass („der Unerwartete“) vorarbeiten, wo die Lichtsignale bemerkt worden waren. Das Wetter war heute in der Gegend an der Grenze zur Mongolei jedoch klar und frostig, was die Suche erleichtern sollte.
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Der Hubschrauber vom Typ Mi-171 (eine modernisierte und stärkere Version des Klassikers Mi-8) gehörte der Gazpromavia und war laut Flugplan von Tomsk mit einer Zwischenlandung in Bijsk nach Kosch-Agatsch unterwegs.
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