Grosny. Bei Kämpfen zwischen moskautreuen Truppen und tschetschenischen Separatisten wurden fünf Angehörige der russischen Innenministeriumstruppen getötet. Sechs weitere Soldaten wurden verletzt. Die Feuergefechte gehen weiter.
Der Zusammenstoß zwischen Untergrundkämpfern und der Spezialeinheit des Innenministeriums ereignete sich im Kreis Urus-Martanow der Republik Tschetschenien.
Etwa 15 Separatisten seien am Donnerstag entdeckt worden. "Während des Feuergefechts kamen der Gruppenführer, ein Geschützführer, ein Truppführer und ein Schütze ums Leben", teilte ein Sprecher des Innenministeriums mit.
Anschließend hätten die Untergrundkämpfer versucht, den Kessel zu durchbrechen. Bei den Kämpfen sei noch ein Scharfschütze getötet worden. Insgesamt sechs Soldaten seien verletzt.
Nach Angaben des Innenministeriums werden die Kämpfe derzeit mit Artilleriefeuer fortgesetzt. Über die Anzahl der getöteten Separatisten gibt es keine Angaben.
Über die Perspektiven deutsch-russischer Zusammenarbeit diskutierten am 11.3. in Moskau Ex-Kanzler Gerhard Schröder und der Vizevorsitzende der Deutsch-Russischen Aussenhandelskammer, Alexej Mordaschow und einige hundert Unternehmer, moderiert vom Vorsitzenden des deutsch-russischen Forums, Ernst-Jörg von Studnitz. (Topfoto: Mrozek/.rufo)