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Mittwoch, 21.01.2009
Traditionelle Grippewelle in Russland im Anrollen
Moskau. Die Grippeerkrankungen in Russland nehmen zu. In einigen Regionen, vor allem auf der russischen Fernostinsel Sachalin liegt die Erkrankungsrate deutlich über der Norm. In Moskau ist es bislang ruhig.
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In Juschno-Sachalinsk, der Hauptstadt der Region Sachalin, liegt der Prozentsatz der an Grippe und anderen akuten Virusinfektionen Erkrankten 27 Prozent über dem Durchschnitt. In Krasnojarsk in Sibirien sind es immerhin noch fast sieben Prozent über der Norm.
Nach Angaben des Obersten Amtsarztes in Russland, Gennadi Onischtschenko, haben die Grippe-Erkrankungen nach den Neujahrsferien stark zugenommen. "In Moskau und St. Petersburg ist die Grippe-Situation aber noch entspannt", fügte er hinzu.
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Kinder, vor allem Kleinkinder, sind von der Grippe deutlich häufiger betroffen als Erwachsene. Warnsignale gibt es diesbezüglich schon aus einer ganzen Reihe von Großstädten: Archangelsk, Barnaul, Chabarowsk, Irkutsk, Jekaterinburg, Magadan, Rjasan, Tscheljabinsk und Ufa.
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Immerhin sehen die russischen Gesundheits-Behörden der Grippewelle einigermaßen zuversichtlich entgegen. Immerhin 26 Millionen Russen wurden vorsorglich geimpft. Mutationen des Grippe-Virus werden in diesem Winter nicht erwartet.
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