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Donnerstag, 21.12.2006
Turkmenistan vor Finanzkrise nach Nijasows Tod?
Moskau. Nach Angaben russischer Medien droht Turkmenistan nach dem Tod von Präsident Samurparat Nijasow eine schwere Finanzkrise. Grund: Die Gelder des gesamten Staatshaushaltes sollen auf den Privatkonten Turkmenbaschis lagern.
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"Es ist unklar, wem das Geld nun zufallen wird, Nijasows direkten Erben oder der neuen Staatsführung", zitiert die Nachrichtenagentur RIA Nowosti den russischen Duma-Abgeordneten Sergej Baburin.
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Der Vize-Chef der Duma sagte außerdem einen Machtkampf in der nächsten Zeit vorher. Davon zeugt auch, dass der bisherige Vize-Premier Berdymuchammedow zum amtierenden Präsidenten erklärt wurde. Parlamentschef Atajew, dem der Posten eigentlich zufallen sollte, sieht sich einem Strafverfahren gegenüber.
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Auch die turkmenische Opposition will an dem Machtkampf teilhaben. Deren führenden Vertreter, die allesamt im Exil leben, wollen in das Land zurückkehren. Dazu gehören u.a. der ehemalige Botschafter Turkmenistans in der Türkei und jetzige Vorsitzende der Republikanischen Partei, Nurmuchammed Chanaow und Ex-Vize-Premier Chudaiberdy Orasow. Die Opposition behauptet außerdem, dass Nijasow bereits vor drei Tagen gestorben sei.
(ab/.rufo)
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