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Freitag, 09.10.2009
Unterweltgröße „Japontschik“ in Moskau gestorben
Moskau. Mafia-Boss Wjatscheslaw Iwankow (Spitzname Japontschik = kleiner Japaner) ist am Freitagmorgen in Moskau gestorben. Der 69-jährige erlag den schweren Verletzungen, die er Ende Juli bei einem Attentat erlitten hatte.
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Iwankow gehörte zu den einflussreichsten Mafia-Paten Russlands. Nach mehreren Haftstrafen in und außerhalb Russlands war er in den letzten Jahren im Ausland untergetaucht und wollte zuletzt möglicherweise einen Streit um die Dominanz im Glücksspielgeschäft schlichten.
Es gibt jedoch auch die Vermutung, der Anschlag wäre von staatlichen Sicherheitsorganen angezettelt worden, um einen Mafiabandenkrieg auszulösen. Wie dem auch sei: Der Attentäter konnte bis heute nicht gefunden werden.
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Iwankow war am 28. Juli in Moskau auf offener Straße von einem Scharfschützen angeschossen worden und überlebte nur durch Zufall, weil er sich in dem Moment, als der Schuss fiel, heruntergebeugt hatte.
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Japontschik schwebte lange in Lebensgefahr, wurde mehrfach operiert und war nach Angaben der russischen Medien in letzter Zeit auf dem Weg der Besserung, nachdem er bereits klinisch tot gewesen war. Zuletzt versagten jedoch die Nieren und die Leber, die Ärzte waren machtlos.
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