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Dienstag, 30.01.2007
Wodka im Knast: Zwei U-Häftlinge in der Zelle getötet
St. Petersburg. Im berühmt-berüchtigten Untersuchungsgefängnis „Kresty“ in St. Petersburg sind am Wochenende zwei Häftlinge von Mitgefangenen in ihrer Zelle erstochen worden. Ursache des Konflikts war offenbar ein Streit um Wodka, der in das Gefängnis geschmuggelt worden war.
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In der Nacht hatten Aufseher Lärm und Schreie aus der Zelle gehört. Als das Personal die Zelle öffnete, waren zwei Insassen bereits tot. Sie wiesen Stichverletzungen an Kopf und Hals auf. Bei den sechs dort zusammen Inhaftierten handelte es sich um rückfällig gewordene Gewalttäter.
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Bei einer Überprüfung der Zelle wurden nicth nur die selbstgemachten Stichwaffen, sondern auch mehrere Flaschen Wodka gefunden, den es dort eigentlich auch nicht geben dürfte.
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Die Staatsanwaltschaft prüft jetzt, wie die verbotenen Sachen in die Zelle geraten konnten. Nach Angaben der Gefängnisverwaltung war der Wodka von einem Häftling mitgebracht worden, der am Vortag von der Polizei zu einem Gerichtstermin in den Vorort Sestrorezk eskortiert worden war. (ld/rufo)
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