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Montag, 21.08.2006
Zugverkehr zur Krim stockt wegen Munitionsbrand
St. Petersburg. Der Zugverkehr zwischen Moskau und der beliebten ukrainischen Ferienregion Krim ist wie schon im letzten Jahr wegen eines Brandes in einem Munitionsdepot an der Strecke blockiert. Züge haben bis zu 20 Stunden Verspätung.
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Der Brand in dem Munitionslager brach am Samstag aus. Fragmente der explodierenden Geschosse trafen auch Wohnhäuser in der Nähe, von denen einige in Brand gerieten. Etwa 1.500 Menschen wurden aus der Gefahrenzione evakuiert.
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Die in der Nähe vorbeiführende Bahnstrecke Moskau-Simferopol musste gesperrt werden. Zahlreiche Züge standen für Stunden still. In einigen Zügen sei Panik ausgebrochen, als den Fahrgästen Wasser und Essen ausging. Inzwischen werden die Züge über Cherson umgeleitet.
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Nach Angaben der russischen Eisenbahngesellschaft RZD sind über 30 Züge betroffen. Tausende russische Urlauber kamen deshalb nicht pünktlich zum Beginn der neuen Arbeitswoche in ihrer Heimat an.
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In dem Lager für ausgemusterte Munition haben sich schon in den beiden letzten Jahren ähnliche Unglücke ereignet. Nach angaben der ukrainischen Behörden haben die Explosionen in dem Depot im Laufe des Sonntag stark nachgelassen. Am Montag sei es dann dort wieder still gewesen. Im laufe des Tages soll das Brandareal von Hubschraubern mit Wasser begossen werden.
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(ld/.rufo)
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