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| Zufrieden mit der Entwaffnungsaktion: der tschetschenische Regierungschef Ramsan Kadyrow, (im Bild ganz rechts). (Foto: ntw) | |
Montag, 15.01.2007
Kaukasus: freiwillige Waffenniederlegung endet heute
St. Petersburg. Die Frist für eine freiwillige Waffenabgabe in allen Kaukasus-Republiken läuft heute aus. Bis jetzt haben über 500 Widerstandskämpfer von der Amnestie Gebrauch gemacht.
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Die russische Regierung hatte im vergangenen 17. Juli die Aktion Waffenübergabe gegen Straffreiheit gestartet und ursprünglich eine Frist bis Anfang August festgesetzt. Diese war danach jedoch zwei Mal verlängert worden.
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Stark gesuchte Kämpfer haben sich ergeben
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Nach offiziellen Angaben haben bis heute mehr als 500 ehemalige Widerstandskämpfer ihre Waffe abgeliefert. Unter ihnen befinden sich stark gesuchte Bandenmitglieder, so zum Beispiel die Verwandten und Leibwächter des tschetschenischen Ex-Vizepräsidenten Semlichan Jandarbijew, der 2004 von russischen Agenten in Khatar liquidiert wurde. Außerdem sollen sich zwölf Untergrundkämpfer ergeben haben, die im Oktober 2005 am Überfall auf die Stadt Naltschik in der Region Kabardino-Balkarien teilnahmen.
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Alle Teilnehmer an der Amnestie durchlaufen eine Untersuchung, in der geprüft wird, ob sie sich schwerer Verbrechen schuldig gemacht haben. Danach wird entschieden, ob ihnen die volle Straffreiheit zugestanden wird.
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Die meisten Waffenabgaben in Tschetschenien
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Waffen wurden in sämtlichen Kaukasus-Regionen abgegeben, sogar im Ausland, wie Itar-Tass meldet. Die meisten Fälle wurden mit 439 aus der Krisenrepublik Tschetschenien gemeldet. Dessen Regierungschef Ramsan Kadyrow wertet die Befriedungsaktion als großen Erfolg, da sie nicht nur Menschenopfer verhindere, sondern auch die Bevölkerung entwaffne. Seinen Angaben zufolge haben sich allein in den ersten zehn Tagen des neuen Jahres über dreißig Kämpfer ergeben. (eva/.rufo)
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