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| Russlands Box-Riese Walujew steigt alsbald gegen Altmeister Holyfield in den Ring (foto: boxnews.com.ua) | |
Donnerstag, 13.11.2008
Nikolai Walujew boxt jetzt doch gegen Evander Holyfield
St. Petersburg. Jetzt kommt es am 20. Dezember doch zum Boxkampf zwischen Schwergewichts-Weltmeister Walujew und dem Ex-Champion Holyfield. Noch vor Wochen hatte Walujews Manager den Kampf als „lächerlich“ bezeichnet.
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Nikolaj Walujew, der 35-jährige Zweimeter-Riese aus dem deutschen Sauerland-Stall, tritt am 20. Dezember in Zürich zu einer freiwilligen Verteidigung seines Titels gegen den 46 Jahre alten amerikanischen "Box-Opa" Evander Holyfield an.
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Noch vor wenigen Wochen hatte Boris Dimitrow, der Manager von Walujew, einen Kampf gegen Holyfield kategorisch abgelehnt. „Das wäre lächerlich", sagte Dimitrow damals.
Dimitrow wollte lieber den Polen Andrzej Golota als Gegner, doch der entpuppte sich als indiskutabel. Golota hatte bereits den Ruf des ewigen Verlierers, nachdem er seine letzten Kämpfe alle verloren hatte. "Da bleibt fast nur Holyfield", sagte Team-Chef Wilfried Sauerland.
Holyfield nach langer Pause zurück Der russische Box-Riese Walujew (2,13 Meter) hatte sich am 30. August in Berlin durch einen Punktsieg gegen John Ruiz (USA) den Titel der World Boxing Association (WBA) zurückgeholt, den er bereits von 2005 bis 2007 innehatte. Holyfield stand zuletzt vor 14 Monaten gegen Walujews Landsmann Sultan Ibragimow im Ring und verlor gegen den Weltmeister der World Boxing Organisation (WBO) klar nach Punkten.
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Attacke auf Klitschko Sauerland nutzte das "Ja-Wort" für Box-Opa Holyfield gleich noch für eine Verbalattacke in Richtung Wladimir Klitschko. "Wenn Klitschko als Ersatzmann Hasim Rahman präsentiert und das alle toll finden, dann habe ich mit einem Gegner wie Holyfield sicher keine Probleme."
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Klitschko sollte ursprünglich gegen Sauerland-Schützling Alexander Powetkin seinen Titel im Dezember verteidigen. Powetkin verletzte sich jedoch, so dass der Titelverteidiger nun auf Rahman trifft. Den IBF-Statuten zufolge muss Klitschko anschließend aber noch gegen Powetkin antreten.
(hg/rufo/Moskau)
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