| Auch die Porno-Produktion der Internet-Site „Blaue Orchidee“ wurde auf dem internationalen und amerikanischen Markt angeboten. Die Moskauer Hintermänner produzierten im Auftrag ihrer Kunden Pornofilme mit Jungen zwischen sieben und 15 Jahren. Die Bande wurde aber bereits im Dezember 2000 ausgehoben.
Vermutlich sind diese Beispiele aber nur die Spitze eines Eisberges. Die Kunden der Moskauer Pädophilie-Geschäftsmacher stammen aus aller Welt, aber auch aus Russland selbst. Hin und wieder machen auch Gerüchte darüber die Runde, dass russische Prominente ihren pädophilen Gelüsten nachgegangen seien.
Die Moskauer Presse berichtete auch darüber, dass für diese „Stars“ regelmässig junge Mädchen und Jungen aus der GUS-Republik Moldawien herangeschafft würden.
Perversität ist nicht alltäglich, aber es gibt sie auch im Alltag: Der makaberste Fall ist wohl der eines Kinderschänders im sibirischen Tscheljabinsk, der seine Opfer meist im Fahrstuhl mit einer Spritze betäubte und ihnen auch noch einen Zahn ausbrach. Am aktivsten war ein Moskauer Wachmann, der in der Schule, die er bewachen sollte, 150 minderjährige Schüler verführt oder vergewaltigt haben soll.
Auf Unzucht mit Minderjährigen mit Gewaltanwendung steht nach dem russischen Strafgesetzbuch eine Freiheitsstrafe von 8 bis 15 Jahren.
(mig/.rufo)
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