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| Bluttests dienen der Früherkennung (Foto: newsru.com) | |
Montag, 01.12.2003
Weltaidstag: Eine Million Russen infiziert
Moskau. „Leben und Leben lassen“, heißt das Motto des Weltaidstages. Auch in Russland hat die Virusinfektion traurige Aktualität erreicht. Etwa eine Million Russen sind mit dem HIV-Virus infiziert, glaubt Wadim Pokrowski, der Leiter des russischen Anti-AIDS-Zentrums. Offiziell registriert sind nur 260.000. Unter anderem wegen der hohen Dunkelziffer drohe eine neue Ansteckungswelle in Russland, warnen Experten.
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Während die katholische Kirche die Krankheit immer noch als Strafe für die eigenen Sünden auffasst, sieht die orthodoxe Kirche AIDS eher als Symptom für den sündigen Gesamtzustand der Gesellschaft. Der Einzelne kann auf seelischen Beistand hoffen. Dennoch rät Wsewolod Tschaplin vom kirchlichen Außenamt anstelle von Präservativen und Einwegspritzen eher zu einem „moralischen Lebenswandel“.
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| In 88 der 89 russischen Regionen gibt es registrierte Fälle von HIV-Kranken. Vor allen Dingen junge Leute sind betroffen. Etwa 62 Prozent der HIV-Infizierten sind in einem Alter zwischen 20 – 30 Jahren, teilte der oberste Amtsarzt Russlands Gennadi Onischtschenko mit.
(ab/.rufo)
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