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| Alexej Mordaschow ist Mehrheitseigner der Konzerne „Sewerstal“ und „Silowyje Maschiny“. (Foto: ntw) | |
Mittwoch, 09.01.2008
Reichste Russen: Mordaschow reichster „legaler Millionär“
Moskau. Der Industrielle Mordaschow ist der reichste „legale Millionär“ Russlands. Die Tageszeitung „Kommersant“ erstellt jährlich ein Ranking der reichsten Russen, die ihr Aktienvermögen beim Börsengang offenlegen.
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Am 14. Januar 2008 kommt die Sonderausgabe der Tageszeitung „Kommersant“ mit dem Titel „Erstes Rating“ in den Verkauf. Die Top-20-Liste der reichsten „legalen Millionäre“ listet nur russische Superreiche, die ihre Kapital bei einem offiziellen Börsengang offengelegt haben. Die Überprüfbarkeit des ausgewiesenen Vermögens mache den Unterschied zu Rankings internationaler Zeitungen und Zeitschriften wie etwa „Forbes“ aus, die sich entweder auf freiwillige Angaben der Superreichen oder auf Schätzungen stützten.
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Hüpfer über die Messlatte Im Jahr 2007 habe es zahlreiche russische Börsengänge gegeben, bei denen die Reichen ihr Aktienvermögen offenlegen mussten. Diejenigen Großaktionäre, die dabei mehr als eine Milliarde Rubel (rund 30 Millionen Euro) offenlegten, wurden in das neue Ranking aufgenommen und füllen die Reihen der „legalen Reichen“ Russlands.
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97 Unternehmer hüpften im vergangenen Jahr über die Meßlatte. 2006 lag die Zahl der neuen „legalen Millionäre“ noch bei lediglich 60. Während der reichste „legale Millionär“ im Jahr 2006 über ein offizielles Vermögen in Höhe von 8,8 Milliarden Euro verfügte, weißt der offizielle Kontostand des reichsten „legalen Millionärs“ des Folgejahrs 2007 bereits fast 14 Milliarden Euro aus.
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Mordaschow von vier auf eins Platz eins der „Legalen“ belegt im Ranking für das Jahr 2007 Alexej Mordaschow mit einem Aktienkapital in Höhe von 13,98 Milliarden Euro. Der Mehrheitsaktionär des Stahlkonzerns „Sewerstal“ und des Maschinenbauers „Silowyje Maschiny“ brachte es 2006 lediglich auf Platz vier mit einer Summe in Höhe von 8,3 Milliarden Euro.
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Auf Mordaschow folgt Wladimir Lisin, Mehrheitseigner des Nowolipezker Metallurgischen Kombinats, mit einem Aktienkapital in Höhe von 13,9 Milliarden Euro – im Vorjahr führte er die Liste noch an mit einem Aktienkapital in Höhe von 8,8 Milliarden Euro.
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| Viktor Raschnikow macht sein Geld in der Metall-Industrie. (Foto: ntw) | |
Zum letzten Mal vereint gelistet Platz drei belegen die zum Redaktionsschluss am 01. Dezember 2007 noch traut vereinten Geschäftspartner Wladimir Potanin und Michail Prochorow. Sie bringen es im Ranking auf je 12,4 Milliarden Euro.
Reichster Newcomer unter den „legalen Millionären“ war im Jahr 2007 Viktor Raschnikow. Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitseigner des „Magnitogorsker Metallurgischen Kombinats“ schaffte es auf Platz sechs mit einem Aktienkapital in Höhe von 9,1 Milliarden Euro.
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Nicht nur Öl- und Metall-Millionäre Neben den Öl- und Metall-Millionären sind im Ranking für das Jahr 2007 auch erstmals Vertreter der Konsumgüter-Industrie und des Handels vertreten. Den 29 Platz etwa belegt Alexander Tynkowan, Vorstandsvorsitzder der Elektromarkt-Kette „M. Video“ mit einem Aktienvermögen in Höhe von 1,6 Milliarden Euro.
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Die Sonderausgabe der Tageszeitung „Kommersant“ mit dem Titel „Erstes Rating“ ist ab dem 14. Januar 2008 im russischen und internationalen Verkauf erhältlich.
(cj/.rufo/Moskau)
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