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| So soll Gross-Domodedowo einmal aussehen (foto: coalco) | |
Donnerstag, 16.11.2006
Bei Domodedowo soll eine neue Großstadt wachsen
Moskau. Am Rande Moskaus entsteht eine neue Trabantenstadt - mit ganz großer Kelle angerichtet: Dank 11 Milliarden US-Dollar Investitionen sollen in „Bolschoje Domodedowo“ 500.000 Menschen günstige Wohnungen finden.
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Vor den Toren Moskaus soll eine Stadt gebaut werden, die mit einer halben Million Einwohner die Größe von Krasnojarsk oder Irkutsk erreicht. Hinter dem Projekt steht die russische Wirtschaftsgröße Wassili Anissimow – respektive dessen Unternehmen Caolco, das mit dem Bau beauftragt wurde.
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Der ehemalige Chef des Aluminiumriesen SUAL hat Anfang 2000 im Umland des größten Moskauer Flughafens Domodedowo drei Landwirtschafts-Großbetriebe mit 18.000 Hektar (180 Quadratkilometer) Land gekauft. Auf einem Sechstel dieser Fläche soll nun ab dem nächsten Jahr die neue Stadt gebaut werden soll.
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Bewohner sollen nicht zu Pendlern werden
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Im Sommer 2007 soll der erste Spatenstich für das kolossale Bauprojekt im Süden Moskaus erfolgen und die auf sieben Jahre angelegte Bauphase einläuten. Geplant sind Wohnhäuser mit einer Gesamtfläche von 12 Mio. Quadratmetern sowie die nötigen sozialen Objekte für 500.000 Personen.
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Coalco-Generaldirektor Wladimir Barulin hofft, dass sich nicht nur Einwohner aus dem Hauptstadt-Umland, sondern auch Moskauer, die sich in der Metropole selbst keine Wohnung mehr leisten können, hier niederlassen – und dann auch vor Ort Arbeit finden. „Zur Zeit pendeln 20.000 Arbeitskräfte aus diesem Bezirk nach Moskau und wir wollen dass dies weiterhin so bleibt“, betont Barulin.
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1.000 Dollar pro Quadratmeter – für Moskau ein Traum
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In Sachen Quadratmeterpreis erklärte der Projekt-Verantwortliche, dass dieser nicht höher als 1.000 US-Dollar sein wird. Damit entspreche die Großbaustelle den Grundprinzipen des nationalen Projektes „Erschwingliches und angenehmes Wohnen für russische Bürger“, das letzten Jahr ins Leben gerufen wurde.
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Ob diese „erschwinglichen“ 1.000 US-Dollar pro Quadratmeter auch für den durchschnittlichen Russen gelten, sei dahin gestellt – aber im Vergleich zu gegenwärtigen Moskauer Neubauten wäre dies ein um das Dreifache günstigeres Angebot. Dioch wer weiß: Bis Domodedowo-City steht, vergehen noch einige Jahre - und die beständigste Konstante in Russland ist und bleibt schließlich die ständige Veränderung.
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(dkc/rufo)
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