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Der VW Pointer soll so viel kosten wie ein neuer Lada (Foto: VW)
Der VW Pointer soll so viel kosten wie ein neuer Lada (Foto: VW)
Dienstag, 06.12.2005

Volkswagen baut ein Werk im Moskauer Gebiet

Moskau. Der Volkswagen-Konzern will nun doch ein Montagewerk in Stupino im Moskauer Gebiet bauen. Die Entscheidung fiel offenbar, obwohl Stupino anders als erhofft nicht zur Sonderwirtschafts-Zone erklärt wird.

Das Werk soll 80.000 bis 150.000 Fahrzeuge vom Typ Pointer pro Jahr produzieren, berichteten russische Zeitungen. Es ist unklar, ob VW einen existierenden Betrieb umbauen oder eine ganz neue Produktionsanlage bauen will. Die Kunden müssen somit mindestens einige Monate oder vielleicht auch noch Jahre warten, bis die in Russland hergestellten Kleinwagen auf den Markt kommen.

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• VW streitet in Russland um Markennamen (19.10.2004)
• Volkswagen will ab 2006 in Russland montieren (2.9.2004)
Auf Anfrage von russland-aktuell wollte die Moskauer VW-Vertretung die Berichte nicht dementieren, aber auch keine weiteren Einzelheiten des Projektes bekannt geben.

VW zum Preis von Lada

Schätzungen zufolge ist der Konzern bereit, 330 Millionen Euro in Stupino zu investieren. In Russland soll dabei keine Endmontage, sondern die komplette Produktion aufgebaut werden. Die russischen VWs werden voraussichtlich um 20% günstiger als die in Westeuropa produzierten. Mit einem Preis von 10.000 Euro wird ein russischer Volkswagen Pointer ungefähr so viel kosten, wie ein neuer russischer Lada Kalina.

Das Interesse des VW-Konzerns am russischen Automarkt ist kein Einzelfall. Auch andere internationale Konzerne zeigen ihre Bereitschaft, in Russland zu investieren. Insgesamt wurden im Jahr 2004 bereits ca. 130.000 Pkws ausländischer Hersteller produziert. BMW, Ford, Kia, Hyundai und Renault sind bereits mit eigenen Montagewerken auf dem russischen Markt.

(mvr/.rufo)


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