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Montag, 10.08.2009
Strassenjunge Putin will Saakaschwili ermorden
Tiflis/Moskau. Putin wolle ihn ermorden lassen, erklärt der georgische Präsident Michail Saakaschwili in einem Interview für die Times, Wladimir Putin habe vor, ihn umbringen zu lassen und in Georgien ein Marionettenregime zu errichten.
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Nur dank der anhaltenden Unterstützung der USA und der EU habe es bisher noch keinen russischen Einmarsch nach Georgien zur Installation eines Marionettenregimes gegeben, sagt Saakaschwili in einem Interview für die britische Tageszeitung Times zum Jahrestag des Krieges um Südossetien.
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Die anhaltenden Spannungen an der Grenze zu Südossetien, erklärt Saakaschwili, seien ein Versuch des Kremls, Georgien und den Westen zu testen. Putin wolle die Öl-Transitregion den Kaukasus ganz unter seine Kontrolle bringen und das sowjetische Imperium wiederherstellen.
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Putin habe allen Grund, über Georgien und Sakkaschwili herzufallen und ihn "fertigzumachen", heisst es in dem Interview. Putin sei eigentlich ein Strassenjunge, der aber immer noch Angst vor der Polizei habe. Diesmal sei er noch von dem Polizisten zurückgepfiffen worden.
In der Nacht zum 8.8.2008 hatte georgisches Militär auf Befehl von Saakaschwili einen Angriff auf Südossetien und die Stadt Zchinwali begonnen, um die "Verfassungsordnung" wiederherzustellen, wie es in einem Tagesbefehl Sakkaschwilis hiess.
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Das ehemalige autonome Gebiet Südossetien hatte 1990 den Austritt Georgiens aus der UdSSR nicht mit vollzogen und hatte sich nach schweren ethnischen Auseinander-setzungen bereits Anfang der neunziger Jahre von Georgien getrennt.
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