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  • 04.12.2012 9:47   gerd

    cello ergänzung

    Auslandserfahrung war gemeint Besuche/Touristik nicht Arbeit.

    Die von Ihnen genannten Berufe Dreher, Fräser etc. haben für mich mit Studium nichts zu tun, das sind Ausbildungsberufe davon haben wir genug eigene Leute.

    Wenn man nur die Bruttolöhne vergleicht ohne Sozialabgaben und Steuern ist das Falsch (Äpfel mit Birnen)

    Die Kosten für Wohnung und Energie sind im Westen (Stamm EU)bei mehr als 50% des Bruttogehalts

    Es ist ein Recht der Jugend zu meckern und ich finde eine Pflicht von uns Älteren die fehlenden Informationen zu liefern



    Im Gebiet | Kaliningrad: Luschkow sucht sich neue Schäfchen
    04.12.2012 5:18   Cello

    Zahlen und Fragen

    @gerd

    Moeglicherweise habe ich mich mit " Umfrage " eher falsch ausgedrueckt. Es war bei Besuch der INNOPROM 2012 hier in Eburg. Man interessiert sich fuer Neuheiten und kommt bei den Aussteller nahezu automatisch mit anderen Personen (Besucher, Aussteller) in Kontakt und es entstehen Dialoge. Also deshalb kurz zu Ihren Fragen: Wie mir noch in Erinnerung, waren da einige, welche an der technischen Uni hier in Eburg ihr Studium absolvierten haben, oder sich noch im Studium befinden. Man hat dan so ueber Gott und die Welt fachgesimpelt und meine Gegenueber merkten natuerlich an meinem Akzent, dass es sich bei mir nicht um einen Einheimischen handelt. So ergab sich das Eine und andere Gespraech indem jeweils mehrere Studis involviert waren. Sie schimpften Hier und ueber Dies und Das und machten einige Aussteller daraufaufmerksam, dass die Maschine nicht Made in Russland sei, sondern nur in Russland montiert usw. Auslanderfahrungen, also schon mal im Ausland ausserhalb der GUS gearbeitet zu haben, denke da war keiner dabei. Kenntnisse ueber den westlichen Arbeitmarkt waren ihrerseits teils vorhanden doch das grosse Problem wie beinahe in ganz Russland, nur sehr spaehrliche Fremdsprachenkenntnisse. Steuersystem denke ich eher nicht und wurde von mir auch nicht erwaehnt. Mir schien es so, als seien sie vergrault, mangels Arbeitsplaetze mit guter, oder technisch hochstehender Ausruestung. Mein Eindruck war, dass sie eher der Sparte Metallbau-, bearbeitung angetan waren, wie " Dreher, Fraeser, CNC oder CAM gesteuerte Maschinen usw. " kam immer wieder zum Ausdruck. Betreffend Gehalt wussten sie logischerweise und ehrlich gesagt besser Bescheid als ich. Hatte und habe bis dato keine Ahnung was da Hueben wie Drueben so verdient wird. Der Rest Ihres Kommentars ist mir bekannt und ich denke die IT-Techniker muessen weltweit nicht am Hungertuch nagen, aber der Beruf ist mental sehr anstrengend und somit teils sehr ungesund (Burn out) und dadurch oft von kurzer Freude.


    Im Gebiet | Kaliningrad: Luschkow sucht sich neue Schäfchen
    03.12.2012 22:59   gerd

    Cello Ihre Umfrage

    die Zahlen glaube ich Ihnen und kann Sie in gewisser weise bestätigen.

    Eigene Erfahrungen in dieser Richtung werfen jedoch folgende Fragen auf:
    Welche Studienfächer hatten die Befragten?
    Wieviele hatten Auslandserfahrung?
    Wie war die Kenntnis des Arbeitsmarktes im Westen?
    Wie war die Kenntnis des westlichen Steuersystems?

    Wie schon gesagt eigene Erfahrungen:
    Man ist überrascht wenn man hört das man nur im Studienfach einen Job bekommt, nicht wie auch heute noch in RU üblich Uni = Uni
    Wenn man die Abzüge von min. 40% (Brutto/Netto) hört ist man ungläubig.
    Man hat gute Noten in einer Europäischen Sprache und stellt dann überrascht fest das man sich gerade mal radebrechend verständigen kann.
    Nach Aufklärung in diesen Punkten relativieren sich die Zahlen.
    Insbesondere wenn die Befragten dann hören was im Westen gesucht wird, das sind nämlich die Berufe die auch in RU gut bezahlt sind.
    Ein IT Fachmann bei Danone hat in Moskau netto mehr wie sein Gegenstück in Frankreich

    Im Gebiet | Kaliningrad: Luschkow sucht sich neue Schäfchen
    03.12.2012 15:51   Stoll

    http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/russland-gehen-die-russen-aus.html


    @ 03.12.2012 13:46 Cello.

    Ihr Beitrag zu den auswanderungswilligen Russen wird durch den oben gezeigten Link zur Bevölkerungsentwicklung unterstrichen.




    Politik | Presse: Kreml kennt keine Gnade mehr bei Korruption
    03.12.2012 13:46   Cello

    Uebereinstimmungen....

    ..zu @gerds Kommentar vom 03.12.2012 12:14 betreffend Investoren:

    http://de.rian.ru/society/20121203/265056920.html

    und schaut man sich noch die naechste URL an, dann beweist dies zumindest bis auf eine Ausnahme, dass die russisch technische Privatindustrie {Maschinenbau, technische Erzeugnisse usw.) bei der juengeren Generation nahezu Null Ansehen geniesst. Das ist nicht nur demografisch gefaehrlich, sondern auch fuer die Zukunft des Lands und dessen Stabilitaet.

    http://de.rian.ru/society/20121203/265057016.html

    Mir bestaetigt dies einmal mehr, dass die Gespraeche, welche ich im Fruehjahr an der INNOPROM 2012 mit Studenten und Studentenabgaenger hatte, eben doch nicht so aus der Luft gegriffen waren. Ich erinnere mich noch, dass von 25 Studenten deren 17 ein Verlassen Russlands zu Gunsten eines modernen Arbeitsplatz in einem westlichen Land ohne Wen und Aber antreten wuerden. 1 Student war sich eher unsicher und die anderen hatten momentan keine Meinung.

    Obwohl es sich NUR um Umfragen handelt, lassen diese Informationen doch aufhorchen.

    Im Gebiet | Kaliningrad: Luschkow sucht sich neue Schäfchen
    03.12.2012 13:38   Uwe Niemeier

    ... gerd, ich muss noch was nachreichen ...


    Sie reden von einer Firma, die 1993 eine Tätigkeit in Kaliningrad begonnen hat und 1996 diese Tätigkeit wieder eingestellt hat. Hier der deutschsprachige Link dazu:
    http://www.rueckverlagerung.de/rueckverlagerung%20lemken.html

    Entschuldigung gerd, mir sagte "Lemken" wirklich nichts. Ich bin erst seit 1995 in Kaliningrad - und ehrlich gesagt, das sind so alte Geschichten - das ganze ist 16 Jahre her und kann heute nicht mehr als Beispiel dienen.

    Im Gebiet | Kaliningrad: Luschkow sucht sich neue Schäfchen
    03.12.2012 13:31   Uwe Niemeier

    ... gerd, ich nehme nichts übel ...


    so lange man sachlich argumentiert - und das ist bei Ihnen der Fall. Außerdem kann ich mir den Status einer "beleidigten Leberwurst" einfach nicht leisten.

    Sie haben natürlich recht. Als Kleinstunternehmer hat man andere Aufgaben zu lösen als ein größerer Investor. Ich zeichne hier in Kaliningrad nur für rund 10 Mio Euro verantwortlich - ist natürlich nicht zu vergleichen mit anderen "Residenten der Sonderwirtschaftszone". Und natürlich weiß ich nicht alles - woher auch?

    Lassen Sie uns deshalb einfach wie folgt verbleiben: Nicht jedem ist es bisher gelungen in Kaliningrad Fuss zu fassen und nicht jeder möchte in Kaliningrad Fuss fassen. Die Gründe sind unterschiedlich.

    Kaluga ist zur rechten Zeit am rechten Ort klüger gewesen als viele andere Regionen Russlands. Kaliningrad versucht jetzt das Modell "Kaluga" in einigen (nicht allen) Punkten zu kopieren - warten wir also ab was daraus wird.

    Vielleicht gerd interessiert Sie mein BLOG. Da gebe ich einen kleinen Einblick in meine Arbeit.

    Im Gebiet | Kaliningrad: Luschkow sucht sich neue Schäfchen
    03.12.2012 13:15   gerd

    Herr Niemeier, da fehlt Ihnen irgendwas

    tut mir leid das sagen zu müssen.
    Es fehlt ihnen das Wissen über das angeführte Beispiel. Die Firma Lemken ist auch heute in RU tätig, jedoch in 249080, Kaluzhskaja oblast, und nur noch mit Vertrieb, Service und Montage. KA war damls Produktion.
    Bitte nicht übelnehmen, aber als Kleingewerbetreibender haben Sie es leichter wie ein Investor bei dem es um 100derte Arbeitsplätze und die Reputation eines Unternehmens geht.


    Im Gebiet | Kaliningrad: Luschkow sucht sich neue Schäfchen
    03.12.2012 12:38   Uwe Niemeier

    ... sicher ist in der Vergangenheit ...


    nicht alles ideal gelaufen in Kaliningrad. Und auch heute läuft nicht alles ideal. Aber es ist heute ein ganz anderes Bemühen zu spüren.

    Ich habe viele deutsche Investoren kommen sehen - und fast alle sind auch wieder gegangen. Sie haben einfach nicht verstanden das Geschäft in Russland zu organisieren. Ich bin auch Deutscher und seit 1995 in Kaliningrad - warum gelingt es mir? Ich sehe, wie unvorbereitet oftmals die Investoren sind und wie sie versuchen hier Fuss zu fassen. Man kann nur mit dem Kopf schütteln - 100gramm und Sauna sind nicht das Idealrezept für ein Business in Kaliningrad/Russland.

    Kaliningrad ist zwar klein, aber groß genug für viele andere, die sich in der Landwirtschaft tummeln wollen. Da kommt keiner mit Lushkow in Konflikt.

    Im Gebiet | Kaliningrad: Luschkow sucht sich neue Schäfchen
    03.12.2012 12:14   gerd

    Ihre Hoffnung in Ehren,

    aber das ist kurzsichtig. Welcher normale Investor will gegen Luschkow antreten, das wäre ja fast wie Schnapshandel in Al Capones Gebiet betreiben zu wollen.
    Warum hat man in Kaliningrad keine Investoren?
    Ein Beipsiel ist der Weltmarktführer für Pflüge "Lempken" das waren mal 400 Arbeitsplätze in Kaliningrad. Aufgabe der Produktion in KA wegen fehlender Rahmenbedingungen, der auslösende Faktor war dann Lieferung von "rostfreiem Stahl", der sich nach Verarbeitung als minderwertig herausstellte und so eine ganze Produktion rostend auf dem Hof hinterliess.
    Lieferungen von KA ins Baltikum dauerten länger als vom westlichen Zipfel Deutschlands,
    Was erwartet ein Investor:
    Sicherheit für seine Investitionen
    Verlässiche Rahmenbedingungen
    Personal Ressourcen die seinen Ansprüchen entsprechen

    Im Gebiet | Kaliningrad: Luschkow sucht sich neue Schäfchen
    03.12.2012 11:43   Uwe Niemeier

    gerd, Ihre Einwände haben sicher ...

    ... ihre Berechtigung. Ich kann mich in einem Kommentar nur nicht lang und breit austoben - wir haben nur 2.000 Anschläge. Ich wollte, komprimiert sagen, das er organisieren kann und das er Moskau verändert hat. Alles andere Negative habe ich bewußt unterdrückt. In Kaliningrad haben wir einen großen Nachholebedarf auf vielen Gebieten. Soll er sich hier einbringen - andere haben wir zur Zeit nicht. Die Gesellschaft ändert sich - Schritt für Schritt und wird ihm sicherlich auf die Finger schauen - so wollen wir es zumindest hoffen.

    Im Gebiet | Kaliningrad: Luschkow sucht sich neue Schäfchen
    03.12.2012 11:38   Uwe Niemeier

    ... nein, sie - die Bombe -

    ... ist noch nicht geplatzt – eh, sage ich mal so einfach.

    Wenn wir den Fall im Verteidigungsministerium nehmen, so sind das doch nur nachgeordnete Beamte, die jetzt zur Verantwortung gezogen werden. Das der Minister seinen Hut nehmen musste, ist ein politischer Akt, wie er in solchen Fällen weltweit üblich ist. Alle anderen Fälle, die seit Oktober bekannt geworden sind, sind auch von den Personen höchstens zweitrangig, wenn nicht gar drittklassig.

    Beginnend im vergangenen Jahr, haben die russischen Wähler den zu Wählenden Hausaufgaben gestellt – ich versuche es einfach mal so nett zu formulieren.
    Natürlich ist es unangenehm auf solche Art und Weise Hausaufgaben übermittelt zu bekommen, wie das in Moskau und vielen anderen Städten geschehen ist.

    Wenn ich früher meine Hausaufgaben nicht gemacht habe, bin ich bestraft wurden. Im schlimmsten Fall wird man nicht versetzt – in die nächste Klasse (respektive nächste Wahlperiode). Und, ich glaube, dass Wladimir Wladimirowitsh schon immer seine Hausaufgaben gemacht hat. Nicht immer waren sie fehlerfrei und manchmal vielleicht auch mit ein klitzekleinesbißchen Verspätung – aber gemacht hat er sie. Und da man bei der Vielzahl der Unterrichtsfächer nicht alle Hausaufgaben zeitgleich machen kann, muss man sie nach und nach abarbeiten. Auch die Lehrer müssen das wissen und dürfen den Schüler nicht überfordern.

    Nun wollen wir hoffen, dass diese Meldung keine „Ente“ ist.
    Ich erinnere noch an einen Absatz in meinem BLOG-Thema: Korruption – Die Gentlemen bitten zur Kasse“: http://www.blog.aktuell.ru/2012/11/22/korruption-%E2%80%93-die-gentlemen-bitten-zur-kasse/

    Zitat:
    Andrej Makarjewitsh, ein bekannter russischer Musiker, hat in einem offenen Brief an Putin im November, im Zusammenhang mit Korruption, von einer nationalen Katastrophe gesprochen. Und Putin hat ihm geantwortet: «Das Business selber provoziert durch seine Arbeits- und Verhaltensweise die Beamten dazu, sich zu korrumpieren.» Und der Musiker schlägt vor: «Lasst uns unsere Einstellung zueinander und miteinander ändern, gemeinsam mit Putin. Denn nicht er hat die Beamten angewiesen uns zu rupfen, zu stehlen und den Abgeordneten befohlen den Dummkopf zu spielen.»
    Zitat Ende


    Politik | Presse: Kreml kennt keine Gnade mehr bei Korruption
    03.12.2012 9:47   gerd

    Ihre Meinung kann ich nicht teilen, leider

    "Das Lushkow als Moskauer Bürgermeister jahrelang Aufbauarbeit geleistet hat"

    Für wen? Nicht für die Stadt sondern den Konzern seiner Frau

    "Das zeugt davon, dass Lushkow Organisationstalent hat."

    Ich würde das eher als Kriminelle Energie bezeichnen

    aber Lushkow, gemeinsam mit seiner Gattin hat ganz bestimmt den richtigen „Riecher“.

    Im Auffinden von Möglichkeiten zum Stehlen gehört er sicher zur Elite in RU

    Wenn es in RU wie in vielen anderen Ländern üblich wäre die Vermögen die durch Organisierte Kriminalität erworben worden sind ,einzuziehen, hätten Sie sicher ein "Schäferehepaar Luschkow/Baturina"

    "und gibt dabei noch anderen Leuten Arbeit."

    Wenn ich mich an Projekte in Moskau erinnere wäre es billiger gewesen doppelt so viele Menschen monatlich mit Ihrem Lohn zu beschenken hätte man diesem Ehepaar das stehlen unmöglich gemacht


    Im Gebiet | Kaliningrad: Luschkow sucht sich neue Schäfchen
    03.12.2012 9:08   Uwe Niemeier

    Lieber so, als anders - meine ich ...


    Das Lushkow als Moskauer Bürgermeister jahrelang Aufbauarbeit geleistet hat – eine unbestrittene Tatsache. Lassen wir dabei ganz einfach mal einige allbekannte weniger positive Dinge außen vor. Fakt ist, dass Moskau heute anders aussieht als 1990.

    Das zeugt davon, dass Lushkow Organisationstalent hat. Und wenn er das große Moskau organisiert hat, dann wird er sein „Hobby“ wohl umso besser organisieren.

    Natürlich ist er nicht nach Kaliningrad gekommen um humanitäre Hilfe zu leisten. Er erfüllt sich einen Traum und gibt dabei noch anderen Leuten Arbeit. Und er tut etwas für die Landwirtschaft und für den Tourismus. Alles Dinge, um die die Gebietsführung Kaliningrads fast täglich bettelt. Ausländer kommen zu wenig, andere Russen sind vielleicht noch nicht so überzeugt von der goldenen Zukunft Kaliningrads – aber Lushkow, gemeinsam mit seiner Gattin hat ganz bestimmt den richtigen „Riecher“. Wie sagt man so schön in Russland: „Zur rechten Zeit am rechten Ort.“ Und wie sagte der Genosse Gorbatschow 1989: „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.“

    Wer will es irgendeinem Investor verdenken, wenn er sich um Fördergelder bemüht – selbst wenn er diese gar nicht nötig hat. Keiner von uns würde diese Chance auslassen. Wichtig ist, dass damit etwas errichtet wird, wovon alle profitieren: die Familie Lushkow, die Gemeinde, das Gebiet, der Staat.

    Vor wenigen Tagen ging die Meldung über die Kaliningrader Nachrichtenticker, dass ein Schweizer in Sowjetsk, dem ehemaligen Tilsit, die Produktion von Tilsiter Käse nach Originalrezepten wieder aufnehmen will. In der vergangenen Woche war der Schweizer Botschafter in Kaliningrad und hat Sowjetsk besucht. Elf Millionen Euro will man investieren und 50 Arbeitsplätze schaffen – und vermutlich erhält man auch Fördergelder und andere Vergünstigungen. Und vielleicht gibt es auch eine Zusammenarbeit mit Lushkow – Schafskäse ist auch gefragt.

    Also ich sehe das Engagement von Lushkow positiv. Lieber so, als wenn er mit kalten Hauslatschen warmes Bier trinken würde. Und da die Förderung der Landwirtschaft zu einer der strategischen Entwicklungsrichtungen für das Kaliningrader Gebiet erklärt wurde, die Polen schon große Flächen pachten, einige wenige Deutsche Interesse zeigen – so sind wir vermutlich auf dem richtigen Weg.


    Im Gebiet | Kaliningrad: Luschkow sucht sich neue Schäfchen
    03.12.2012 5:15   Cello

    Aus der Kritik lernen.

    @Uwe Niemeier

    Natuerlich ist man gegen ploetzlich auftretende Niederschlaege nicht immer bestens gefasst. Doch in diesem Fall kamen sie ja nicht wirklich so ueberraschend. Ich gehe mit Ihnen einig, dass auch oftmals solche unliebsamen Wetterkapriolen die westlichen Strassenunterhaltsgesellschaften ans Limit und manchmal gar darueberhinaus gefordert werden. Doch LKW-Staus von 100 Km sind mir unbekannt. Selbst in den beruehmtberuechtigten Kasselerbergen der Autobahn HA-FRA-BA gibt es solche in dieser Dimension nicht und dies denke ich bei taeglich groesseren Verkehrsaufkommen als zwischen Moskau und Piter. Es ist alles Sache der Organisation und selbstverstaendlich auch der Infrastruktur der Maschinerie (Raeumfahrzeuge, Rettungsfahrzeuge usw.).

    Ja, ja wer kennt sie nicht, die alljaehrlichen innerstaedtischen "Geysire"! Diese jedoch bestaetigen die Qualitaetsarbeit, welche waehrend den Sommermonaten geleistet wird, wie aber auch das Verschwinden von Finanzen, welche fuer die Renovation oder Erneuerung der Leitungen bereitgestellt werden, eigentlich zum Wohle der Bevoelkerung.

    Ich denke, dass die Nationalitaeten der Wissenden betreffend Gespraeche in dieser Hinsicht eher zweitrangig sind, doch liegt es ueberhaupt im Interesse aller Beteiligten Loesungen erzielen zu wollen?

    Der Verfasser @gerd erlaeuterte dazu in einem vorangegangenen Kommentar einige gute Beispiele, betreffend

    Zitat:

    - Hat der Westen daran ein Interesse das RU und auch andere Länder auf den gleichen technischen Stand produzieren? Ein klares NEIN, ansonsten würde man seine Absatz Chancen verringern. -

    - Haben die massgeblichen Beamteneliten in RU ein Interesse daran, ebenso klar ein NEIN, man würde ja eine Einnahme Quelle verlieren. Man erinnere sich nur an Siemens und Schwarze Kassen. -



    Panorama | Straße Moskau-Petersburg ein Wochenende lang blockiert
    02.12.2012 17:22   Uwe Niemeier

    Wie jedes Jahr - Weihnachten kommt unerwartet

    … und damit Cello, so schwer wie es mir fällt, kann ich gegen Ihre Kritik nichts, absolut nichts, sagen. Sie haben einfach recht.

    Obwohl – ich kann es nicht lassen eine Rechtfertigung zu suchen – was die „Betreuung der großen föderalen Straßen/Autobahnen anbelangt – da glaube ich, hat jeder Staat so seine Schwierigkeiten. Auch in Deutschland können Autobahnen nicht sofort und idealer Weise beräumt werden, zumal wenn es ein dauernder Schneefall ist.

    Aber ich erweitere Ihre Kritik ein wenig auf Dinge, auf die man wirklich Einfluss nehmen kann. Jedes Jahr wird in Russland in den Sommermonaten für Monate das Warmwasser abgestellt. Begründung: Prophylaktische Arbeiten für die Winterperiode. Und trotzdem kommt es zu Havarien des Heizungssystems und der Warmwasserversorgung.

    Spätestens im Oktober melden die städtischen Behörden die Bereitschaft für den Winter. Alles ist tiptop. Schneeräumgeräte sind gewartet, Schaufeln, Schippen, Sand und Salz sind ausreichend vorhanden und alle warten nur sehnsüchtig auf den ersten Schnee. Und wenn er denn kommt – na, reden wir nicht weiter darüber. Die letzten zwei Jahre hat es einigen Leuten in Kaliningrad Kopf und Kragen gekostet.

    Aber nun schauen wir mal weiter. Sie Cello und ich wissen, dass es hier in Russland u.a. zu diesem Thema Unzulänglichkeiten gibt. Und außer uns beiden wissen das jetzt noch andere Deutsche. Und alle haben Ideen wie man das Problem lösen könnte. Das wäre doch die Gelegenheit, wenn man es denn klug anstellt und nicht belehrend und oberlehrerhaft auftritt – und vielleicht auch noch Resolutionen verfasst – mit den Russen ins Gespräch zu kommen, Lösungsvarianten anzubieten und dann Geld zu verdienen.

    Katharina die Große hat damals, vor ein paar hundert Jahren jede Menge deutscher Spezialisten ins Land geholt. Das war für sie kein großes Problem, da sie selber Deutsche war und mit gutem Beispiel vorangegangen war. Und in Deutschland gab es viele, die dort für sich keine Perspektive sahen oder Leute, die sich einfach nur einer neuen, interessanten Aufgabe stellen wollten. Und so kam es zur Geburt einer neuen Nationalität in Russland – den RusslandDeutschen. Heute muss man nicht auswandern, aber neben kritisieren kann man auch Lösungen anbieten und damit vielleicht auch noch Geld verdienen. Also: Warum nicht?


    Panorama | Straße Moskau-Petersburg ein Wochenende lang blockiert
    02.12.2012 15:41   Cello

    Hinter dem Mond zuhause!

    Da fragt man sich, ob Russland ueber keinen meteologischen Dienst verfuegt? Ich meine doch er existiert, denn diese Schlechtwetterprognose mit ihrer dazugehoerigen Niederschlagsfront wurde schon Anfangs Woche 48 bekannt gegeben. Also sicherlich genuegend Zeit fuer eine Vorbereitung fuer alle betroffenen Unterhaltsfirmen, Katastrophenschutz usw. Zudem glaube ich im Wissen zu sein, dass RU uber eine, oder mehrere eigene Heliproduktion/en verfuegt, wo bleiben den Rettungsflugwachten und Heliunternehmen wie man sie aus den westlichen Laendern wie ADAC, Rega usw. kennt. Ein absolutes MUSS fuer ein Land von solchen Dimensionen!

    Panorama | Straße Moskau-Petersburg ein Wochenende lang blockiert
    01.12.2012 13:25   Stoll

    Perewersewa spricht aus was offensichtlich ist.

    Leute | Schönheitsköniginnen streiten über Patriotismus
    30.11.2012 21:05   Paulsen-Consult

    Bandscheibenvorfälle sind

    wirklich kein Vergnügen! Aber davon erholt man sich. Kein Grund also für Spekulationen und Grabenkämpfe. Putin ist bald wieder voll da.

    Politik | Japans Premier will nicht zu Putin ans Krankenbett
    30.11.2012 13:47   Cello

    Moegliches Missverstaendnis Ihrerseits?

    @Matthias

    So wie ich den Bericht verstehe (letzter Abschnitt) wettert doch der oberste Amtsarzt gegen den " Experten " und die " Verschwoerungstheoretiker " des Katastrophenschutz, indem er diejenigen letztendlich gar noch vor Gericht zittieren will! Ansonsten schliesse ich mich @Uwe an und denke, dass er auch oftmals politisch beeinflusst wird, oder zumindest nicht ganz frei entscheiden kann.

    Russland-News | Russischer Katastrophenschutz sagt Weltuntergang ab

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    Der Winter ist eingezogen. Für ein paar Monate können sich die Russen in den Moskauer Parks an zahlreichen Eisskulpturen erfreuen. (Topfoto: Ballin)



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