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Russland Leserkommentare


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  • 16.10.2012 8:18   Stoll

    Die Schuld liegt nicht bei den Menschen, die jetzt oft orientierungslos den Zuständen zum Opfer fallen. Es sind die ehemaligen Herrscher, die über 20, 30 oder 40 Jahre jede demokratische Regung und Bestrebung brutal unterdrückten.

    Panorama | Türkei findet Militärgerät an Bord, Moskau schweigt
    15.10.2012 23:07   pro-russia

    russia & syrien

    mich wundert es nicht was manche so an kommentaren lostreten. fakt ist, da haben russland und china recht, kein militärisches eingreifen in syrien. habt ihr irak und lybien vergessen. es ist heute in den beiden staaten schlimmer als je zuvor. wir haben in anderen ländern nichts zu suchen. selbst jugoslawien, ägypten und tunesien haben nach der sogenannten demokratisierung mehr probleme als vorher. und den kosovo zur kriminellen schutzzone europas gemacht.

    Panorama | Türkei findet Militärgerät an Bord, Moskau schweigt
    15.10.2012 20:41   Royaler

    Uneinheitlich, unverständlich, unberechenbar

    Eine gewisse Sprachlosigkeit setzt sich fort - wenig Aufmerksamkeit für die Wahlen allüberall -
    dennoch ein Signal aus der Provinz, aber welches?
    Das Herrscher-Duo meint:
    ER von Stimmenverlusten erholt.
    Machtinstitute bestätigt.
    Ich frage mich wovon die Herren reden?
    Ist damit Folgendes gemeint?
    "Partei mit vielen Prozenten, aber wenig Wählern" oder
    Zeichen für "Systemkrise",
    wie aus anderen Lagern zu hören war.
    Wenn jetzt einer auf dem Land Revolution machen wollte, hätten
    er oder sie eine feine Position der Legitimierbarkeit in dieser anarchisch anmutenden Gesellschaftkonstellation.
    Das meine ich mit gewisser Neugier auf Erklärungsansätze, die
    zumindest ein Verstehen ermöglichen.



    Politik | Wahlen als Minderheitenprogramm: Beteiligung miserabel
    15.10.2012 20:22   Royaler

    Das Fragezeichen wächst

    Wahlbetrug ist nicht gestoppt - das ist die zweitwichtigste Meldung.
    Eine Sondermeldung wert sind in der Tat Wahlbeteiligungen zwischen
    12 und 20 %.
    Wer will da in Russland eigentlich keine Demokratie?
    Wer soll gewonnen haben?
    Wieviel Prozent von der Gesamtbevölkerung vertreten denn die Gewählten, die Anhänger von Einiges Russland?
    Das wirkt wenig überzeugend und gar nicht als Zustimmung zu einem System und seinen ER - Amtsinhabern, beides weitestgehend auf den Präsidenten und seine Richtung eingeschworen.
    Also: Großes Fragezeichen.



    Russland-News | Gouverneurswahlen: ER-Kandidaten siegen durch die Bank
    15.10.2012 20:06   Royaler

    Wahllos

    Dann eben wahllos - ist das tatsächlich der Protest der Mehrheit, die ohnehin verstanden hat, dass massiv betrogen wird?
    Neben denen, die sowieso nur die Mehrheit durch Nichtbeteiligung immer schon stärkten.
    ER ist somit nahezu überall nur durch eine geringe Gefolgschaft
    in die Ämter gelangt, nicht gerade
    repräsentativ und mit geringer Legitimation, denkt man an wirkliche Rückendeckung aus dem Volk.
    Die Umkehrung nahezu von 90 % Siegen, die man in Diktaturen gewöhnt ist, eine vermutlich neue russische Demokratievariante mit Wahlbeteiligungen mit ca. 1/3 der Wahlberechtigten.
    Eine wirkliche Herausforderung für die Gesamtgesellschaft - oder ist das der "nicht sichtbar" ausgesprochene Wunsch von 2/3 der Bevölkerung nach Rückkehr zur totalitären Diktatur?

    Manipulativ - einer Manipulation, die deutlicher an Gewicht gewinnt wegen der geringen Anzahl an abgegebenen Wahlzetteln - hat die Partei Einiges ihre bekannte Position eingenommen.
    Umso bemerkenswerter, was dann im Schatten entstanden ist an politischer Aufbauarbeit ohne viel
    Sponsertum, ein kleines Reich von Pflänzchen, wie sich zeigt.
    Sollte das Pflänzchenreich etwas koordinierter aufgestellt durch weitere Aufbauarbeit gestärkt auftreten, wird es dann bei wenig
    Wahlmobilität der Wahllosen auf Dauer eng für ER.

    Politik | Wahlen als Minderheitenprogramm: Beteiligung miserabel
    15.10.2012 10:24   Holger Eekhof

    Unumkehrbar... :)

    Georgien hat in seiner Geschichte eigentlich noch nie die Wahl gehabt, richtig ist das Georgien aufgrund seiner geograpfischen Lage stets zwischen den Kulturen stand, und genau dies ist es, was Georgien so reich macht, zum einen besteht Georgien aus einer Vielzahl tatsächlich autonomer Regionen, die sich de facto einen Teufel um die Politik und das Leben außerhalb Ihres Gebietes scheren, und zum anderen in einer hochgebildeten Elite, die sich dieser Schlüsselstellung durchaus bewußt ist und sie seit Jahrhunderten aktiv nutzt und genießt. Und wenn Herr Saakaschvili mit der Symbolik David des Erbauers - die hübsche kleine Figur auf dem Sims hinter ihm bei seinem Eingeständnis - herumspielt, dann weiß wohl auch er, das Georgien seine Goldene Zeit niemals ohne die Waffenhilfe aus dem Gebiet nördlich des Kaukasus gehabt hätte - womöglich noch nicht einmal existieren würde. Interessanterweise gilt dies aber auch vice versa, auch Rußland hatte seine Goldene Zeit - sofern die größte territoriale Ausdehnung mit diesem Begriff assoziiert werden kann - nur mit Hilfe von Georgiern erreichen können. Und auch hier gilt: Womöglich würde Russland ohne diese Georgier noch nicht einmal existieren. Die dabei zum tragen gekommenden Mittel einmal außer acht gelassen.
    Und wenn nun ein Teil des Georgischen Kernlands - und dazu gehört Abchasien ganz sicher - kurzzeitig autonom seien möchte, bitte sehr, langfristig wird es wieder zu einer Annäherung der Staaten kommen. Und wohl auch zu einer Wiedervereinigung. Ob man in dieser Logik nun von Abchasien, Südossetien, Georgien oder gar Russland als Staaten spricht, ist eigentlich gleichgültig. Und dies ist allgemeiner Konsens - öffentlichen Verlautbarungen und Absichtserklärungen zum Trotze. Zur eigentlichen Beweisführung für diesen Konsens: die ausbleibende Investitionstätigkeit in Abchasien. Allein das Verbot für den Immobilientransfer in Abchasien durch Georgien reicht aus, um potentielle Investoren - und dies sind in erster Linie russische Oligarchen - davon abzuhalten, dort in die Vollen zu gehen. Und das dies mit Sicherheit geschehen würde, weiß jeder, der dieses wunderschöne Land schon einmal gesehen hat. Und was wirtschaftliche Prosperität angeht, diese ist, war und wird auch immer davon abhängig sein, wie gut Georgien mit seinem großen Bruder im Norden zurecht kommt. Läuft das Zusammenspiel, brummt der Laden. Läuft es nicht, versinkt Georgien in seinen eigenen kleinkarierten Händeln untereinander - der Balkan ist und bleibt im Vergleich zum Miniland Georgien ein Kindergarten.

    Politik | Saakaschwili verspricht friedliche Machtübergabe
    15.10.2012 8:33   Stoll

    Georgien hat die Wahl zwischen einem armen Russland oder der reichen EU. Schutz und wirtschaftliche Prosperität oder am Gängelband Russlands.
    Noch ist diese Frage nicht entschieden.

    Politik | Saakaschwili verspricht friedliche Machtübergabe
    15.10.2012 0:50   Royaler

    Wahlbetrug? - Statistik hilft Moral

    Schonmal vorab zur Wahl vom 14.Oktober der Hinweis auf ein neues Testverfahren von Stefan Thurner und Peter Klimek im Fachblatt "Proceedings of the National Academy of Sciences". Sie untersuchen mit statistischen Methoden Wahlergebnisse.

    Nach dem Wählen kommt die Kontrolle, ob so betrogen wird, wie es anscheinend zum Wesen der
    Art russischer Wahlen gehört, offensichtlich für ein paar mehr als früher seit letztem Winter.
    Neben den Ergebnissen hat Russland bei Wahlen zumindest einen zweiten Spannungspunkt zu bieten. Mal sehn, wie lange Betrug systemerhaltend wirken kann.
    Im Kern soll gerade die Bevölkerung in den großen Weiten sehr moralisch aufgestellt sein, wenn wir jüngsten Blicken auf die religiösen Gefühle und die Einschätzung von erwünschten und nicht erwünschten Protestformen Glauben schenken dürfen.
    Sollte es keinen Betrug geben, kann das statische Verfahren, das als für Betrugssystemprüfung als Novum empfohlen wird, ja zusätzlich den Beweis antreten helfen, das alles mit rechten Dingen zugeht bei Wahlen im Putinreich.
    Wenn nicht, kann da auf Dauer nur die Moral der orthodoxen Kirche
    helfen, die auch Betrug als unfein
    und vom Teufel eingegeben einstuft.



    Politik | Brjansk: Kandidaten-Schwund bei Gouverneurswahlen
    15.10.2012 0:12   Royaler

    Richtung EU alles im Lot?

    Was hinter den Kulissen läuft - keine Ahnung.
    Näher an Russland - zumindest erstmal Normalisierung - warum nicht.
    Der Neue in Georgien will aber doch gar nicht an der Europarichtung rütteln - mir geht es darum, das zu markieren, Zuverlässigkeit mögen ja sicherlich auch die Georgier, die ihn gewählt haben und die ihn nicht gewählt haben, ja anscheinend auch.
    Gab es da nicht gerade einen von wem auch immer strategisch für nützlich befundenen Krieg zwischen Georgien und Russland -
    ist ja nicht gerade ein Zeichen für gewachsenes historisch ausgewogenes Nebeneinander - Adel hin oder her.
    Hier etwas zum Beleg:
    Sakaschwili ad 1:
    … oder zumindest bei deren wahrscheinlichen EU-Beitritt im Jahr 2007 eine konkrete Beitritts-Perspektive zur EU erhalten.
    Georgien gehört nach Europa. …
    Als erster Schritt ist sicher die Aufnahme in das EU-Nachbarschafts-Programm wichtig. ...
    http://www.handelsblatt.com/politik/international/interview-mit-dem-georgischen-praesidenten-michail-saakaschwili-georgien-draengt-in-die-eu-und-die-nato-seite-2/2302568-2.html
    Ad 2:
    Ivanischwili
    hat am Dienstag nach seinem Treffen mit Präsident Michail Saakaschwili mitgeteilt, dass ihre Standpunkte hinsichtlich einer weiteren Integration Georgiens mit der Nato und der EU identisch sind.
    und:
    ...dass Georgien zu einem gleichberechtigten Mitglied der EU, der Nato und anderer internationaler Organisationen wird“, sagte der Großunternehmer. „Wir sind siegessicher, diese Prozesse sind bereits unumkehrbar geworden.“
    http://de.ria.ru/politics/20121009/264653196.html
    http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/206761-opposition-in-georgien-machtwechsel-ist-unabwendbar

    Politik | Saakaschwili verspricht friedliche Machtübergabe
    14.10.2012 22:27   Holger Eekhof

    EU als Anlehnungsmacht?

    Georgien hat gewählt, und Georgien hat wissentlich einen Mann abgewählt, der für die fiktive Anlehnung an den Westen steht wie kein zweiter. Doch warum steht er eigentlich dafür? Mit georgischer Fahne zur Rechten und EU - Fahne zur linken gestand er seine Niederlage ein. Doch ganz im Ernst, wer von uns glaubt an eine Mitgliedschaft Georgiens in der EU - in abzählbar endlichen Zeiträumen? Wohl niemand. Vielmehr sehnt sich die georgische Bevölkerung nach einer Aussöhnung mit Russland. Keiner dort will mehr ein Regime stützen, welches sich durch illusorische Tagträumereien zu legitimieren versucht. Und was wir hier im Westen gelegentlich vergessen, anders als viele ehemaligen Satrapenstaaten Russlands wurde Georgien nie mit militärischen Mitteln dazu gezwungen, Teil Russlands zu werden. Bei der damaligen Annexion Georgiens handelte sich schlichtweg um ein Gentlemen´s Agreement, georgischer Adel wurde gleichberechtigt in den russischen Adel integriert - Siegerpolitik sieht anders aus. Ganz zu schweigen von den wohl berühmtestesten Georgiern der neueren Weltgeschichte: Dschughaschwili und Berija. Übertragen auf die Gegenwart bedeutet dies: Herr Iwanischvili wird sich hüten, mit dem Westen zu brechen, aber er wird eine realistischere Politik betreiben, und die besteht in der Wiederaussöhnung mit Russland, und obwohl Herr Lawrow von einer bereits getroffenen Entscheidung in Bezug auf die Unabhängigkeit Abchasiens und Südossetiens spricht - im Südkaukasus werden die Karten komplett neu gemischt werden, und diese Karten gegen den Willen der "normalen" Georgier zu spielen - dafür ist selbst ein Herr Iwanischvili zu arm - oder eben der "normale" Georgier zu stolz, je nachdem wie man es betrachtet.

    Politik | Saakaschwili verspricht friedliche Machtübergabe
    14.10.2012 12:34   Royaler

    Milliadärskomplott gegen Putin - Riege?

    Einmalig im Ansatz:
    Scharfmacher übergibt die Macht friedlich einem Milliadär, der sein Geld in Russland machte.
    Das ist phänomenal im postsowjetischen Raum.
    In der Tat.
    Also braucht die russische Opposition nur Milliadäre hinter sich, die vielleicht weltweit Geld machen konnten.
    Man muss ja schon auf die Größen - und Gewichtsverhältnisse achten
    zwischen Georgien und Russland.
    Schaun wir mal wie lange die Begeisterung für die jetzt mit dem Nobelpreis versehene EU als Anlehnungsmacht des neuen kurzeitigen Regierungschefs, ich glaube so ca. zweieinhalb Jahre sind angesagt, währen wird.

    Politik | Saakaschwili verspricht friedliche Machtübergabe
    14.10.2012 12:14   Royaler

    Chimki und Korrektur

    Chimki, Vorortstadt Moskaus, die Wahl zur Bürgermeisterin/zum Bürgermeister bleibt wichtig.

    Korrigierend muss ich feststellen, dass Russland aktuell bereits ca. 5 Beiträge zur aktuellen Wahl dorten, veröffentlicht hat, Russland aktuell ist also entgegen meiner Wahrnehmung nah dran. Die Resonanz an Kommentaren zu den Artikeln ist aber merkwürdigerweise tatsächlich nahezu nicht vorhanden. Warum denn das, bleibt meine Frage. Meine eigene Unaufmerksamkeit eingeschlossen. Um so bemerkenswerter folgender Beitrag:Stoll 21.08.2012 - 00:17 Einigkeit macht stark und bringt den Erfolg gegen die Gefolgsleute Putins. Sollten die sich wirklich auf eine nicht gefälschte Wahl einlassen, ist der Sieg der Opposition in greifbarer Nähe.

    P.S. Wie spricht man eigentllich und das wird ja jetzt medial wichtig Chimki?
    Anfangslaut russisch X wie bei Chemie, auch russisch X, trotz Chiffre und Chiffon, russisch gelautet "sch" tsch", dann aber Chinin, russ X,
    und Chirug, russ X, dann aber Chlor, dt. gelautet k,russisch x,
    Cholera, dt. geklautet k, russ X;
    somit vielleicht doch besser
    Chimki, dt. gelautet sch statt Laut für russisches X, dito der Ursprung: eigentlich Chemie,
    russisch besser Laut für tsch, sch
    statt X, entsprechend dt. sch bei Chemie.

    Politik | Brjansk: Kandidaten-Schwund bei Gouverneurswahlen
    14.10.2012 2:15   Royaler

    Vorwärts mit Krawall

    Die Horde ist losgelassen - das öffentliche staatlich erzeugte Klima passt -
    mal sehn, wer die nächsten gesellschaftlichen Outsider sein sollen? Homosexuelle sind schon markiert, aufmüpfige Damen ebenso,
    Journalisten, ob in Chimki oder wo auch immer sowieso.
    Die Macho-Typen in Russia bestimmen das Bild - allen voran der 60jährige Ober - Macho:
    Putin III - ein Vorbild für Glatzköpfige - muss man vermuten.
    Alles Glatze?
    Vorwärts Russland!

    Stadt-Nachrichten | Skinheads verwüsten Gay-Club: mehrere Verletzte
    14.10.2012 2:04   Royaler

    Club der Penner?

    Warum findet die "Kommunalwahl" hier in Russland Ru und den Kommentaren kaum ein Echo?
    Hat keiner Ahnung, was wirklich in Russlands "Provinz" gespielt wird, will da keiner hin?
    Fragen über Fragen?
    Was ist los mit Jabloko?
    Anpassung auf der ganzen Linie?
    Chimki zum Beispiel im Blickpunkt
    - was ist los mit Jabloko?
    Oleg Belousow, 22 Prozent wert in 2008, zieht zurück - warum?
    Und den Kandidaten des Kreml empfohlen?
    Hat er Angst - ist er ein Weichei?
    Oder hat der Kreml mit dem FSB so stark seine Finger dazwischen, dass die glorreichen Zeiten der großen Säuberung und der in 1946 unter Stalin wieder ins Gedächtnis ruft - absoluter Staatsdruck, jetzt in moderner Form unterstützt durch moderne Clowns, von der Putin-Clique gekaufte Clowns, wie Sergej Troitzkij.
    Schauen wir auf Chimki, im "Ikonenland" was Neues: Wieder eine Frau, die Putin III die Stirn bietet: Tschirikowa.
    Der Kreml lässt in Chimki bitten,
    pars pro toto?
    Verpennen wir da etwas ganz Wichtiges: Um Puschkin zu bemühen: "Die Vernunft ist in den
    Hütten zu Hause" oder so ähnlich.

    Politik | Brjansk: Kandidaten-Schwund bei Gouverneurswahlen
    13.10.2012 20:19   Paulsen-Consult

    Jetzt also auch die EU

    Nach Obama kommt jetzt die EU an die Reihe mit dem Friedensnobelpreis.
    Ich kann die Entscheidung nur in sofern deuten, dass der Preis seit einiger Zeit an Personen und Institutionen verliehen wird, die sich in Zukunft bitte friedliebender Verhalten möchten. Das Beispiel Obamas zeigt allerdings, dass das vergebene Liebesmühe ist.
    Ein großer politischer Irrtum, aggressive Staatsmänner und Nationen mit diesem Preis motivieren zu können.

    Politik | Friedensnobelpreis für EU: unerwartet und seltsam
    13.10.2012 12:34   Royaler

    Aufklärung nach Schreck

    Den Schreck kann ich ja verstehen
    über eine Entscheidung, die nun leider die Europa sehr interessierende Situation in Russland nicht direkt berücksichtigt; auch Norweger, die nicht zur EU gehören, haben ja die naheliegende Konstellation sehr wohl im Kopf. In der Tat ist
    ein Friedensnobelpreis an eine so mächtige weltbedeutende Institutuion ungewöhnlich.
    Andereseits muss man daher genau hinschauen, was denn dann da gemeint sein kann.
    Mit Gruppenfoto und Ähnlichem an Polemik bleibt man da, glaube ich, weit weg von weltentscheidenden Strukturen, die natürlich durch die Wirkkraft
    durchsetzungsfähiger Persönlichkeiten zumindest auch bestimmt werden.
    Aber vorsichtig gesagt:
    Es fällt immerhin für die russische Oppositionesbewegung etwas ab, auch wenn das jetzt wie ein "Trostflästerli" wirkt:
    Ein wichtiger Partner wird geehrt, der die Macht hat, alles rund um Menschenrechte weltweit auch zu stärken, für Russland vielleicht außerordentlich wichtig, gerade in dieser Zeit unter Putin III, der bisher lupenreinsten Diktatur nach 1990 ff.
    Aufklärung, und da möchte ich erstmal vortasten, tut Not.
    Und damit ein Blick auf die Geschichte der EU:
    Meines Wissens gab es die Versuche rund um die EVG, Pleven-Plan etc., eine Europäische Verteidigungsgemeinschaft neben der Montanunion zu schaffen, das ist aber gescheitert.
    Es kam die Nato.
    Die EU als Institution hat meines Wissens niemals eine Kriegshandlung iniziiert.
    Und zum Wesentlichen:
    Wie Demokratie, die eine unvollkommene, aber nicht übertroffene Staatsform ist,
    ist die EU für eine Staatengemeinschaft eine mustergültige, durch ihr Wirken friedensstiftende Institution.
    Was die Wirksamkeit angeht, möge man mir eine vergleichbare Großinstitution nennen, die über nahezu 60 Jahre Ähnliches leistete.
    Wie auch immer, an dieser Stelle
    zumindest Dankeschön an die Urväter der EU, an Adenauer und De Gaulle, die eine "Kriegsschande" umgedreht haben, die deutsch-französische.
    Natürlich warten wir noch auf Ähnliches für Deutschland und Russland und für Russland und Europa.


    Politik | Friedensnobelpreis für EU: unerwartet und seltsam
    13.10.2012 12:11   Royaler

    Oberfläche und Revolution

    An der Oberfläche ist hier wenig
    zu entdecken.
    Die Verbindung Syrien Russland,
    eine sehr stabile, alte, muss ins Licht gerückt werden.
    Insofern schön, dass gerade die Rechte in Russland "meutert", Herr Schirinowski, der Nationalpatriot Nr. 1, endlich mal wieder zitiert.
    Morgen gibts bestimmt Krieg zwischen Russland und dem "Osmanischen Reich", wie früher, "Krim 1 2 3", denkt der wohl, also mal frühzeitig "puschen".

    Wieviel Waffen laufen vertragsgemäß von einer Diktatur, Russland, in das Tyrannensystem Assad, nach Syrien?
    Das ist die eine entscheidende Frage.
    Und wieviel Potential erhalten die
    Oppositionellen in Syrien aus dem Westen und und Ländern des Nahen
    Ostens, und vor allem, seit wann?

    So gesehen dürften wohl die Gewichte in Richtung Anti Russia
    laufen müssen.
    Vermutbar:
    Da wird seit langem ein paralleles System unterstützt, das
    "mustergültig" menschenverachtend
    agiert, vergleichbar nur mit dem Libyen Gaddafis (nicht zu verschwiegen, dass Gaddafi lange "Kumpel" des Westens sein durfte), und in milderer Form den übrigen arabischen Staaten, deren Gesellschaften nun auch staatsprägend auf neuen Wegen sind.
    Da hat wohl inbesondere die russische Führung Angst, zusammmen mit "Bruder" China im "Komplott", dass etwas überschwappen könnte an "orangener" Opposition.


    Panorama | Türkei findet Militärgerät an Bord, Moskau schweigt
    13.10.2012 11:48   Royaler

    Jakunin reagiert rundum

    „Mir gefällt auch manches im Westen nicht.“
    Dazu Interview im Spiegel:
    Russland und der Westen driften auseinander
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/putin-vertrauter-russland-und-der-westen-driften-auseinander-a-860764.html
    Dann mal los, Herr Jakunin, das kann ja lehrreich werden, mal sehn, was auf dem Hintergrund der russischen Kultur hier im Westen kritisierenswert ist. Wie groß die Zahl derer in Russland ist, die westliche Systeme für produktiv halten, insgesamt gesehen, kann ich gar nicht sagen. Bemerkenswert aber immerhin, dass ein so großer Anteil des Gesprächs über internationale strategische Fragen dann zu Pussy Riot von so großer Bedeutung ist.
    Richtig erkannt, mit Pussy Riot geht’s um etwas Anderes, nämlich ums Ganze, um die Rechtsstaatlichkeit, die kirchliche Unabhängigkeit, die Unabhängigkeit der Justiz, die Versammlungsfreiheit, die Pressefreiheit und die Meinungsfreiheit.
    Das ist schon eine ganze Menge, das kann der Welt nicht entgehen. Der Winter war zu hart, der Zweifel, und das ist innerhalb Russlands, an der Legitimität ihrer Machterlangung durch Wahlen ist mächtig gewachsen, war noch nie so groß wie jetzt. Die Mehrheit scheint in der Tat hinter den symbolischen Staatshandlungen gegen Pussy Riot zu stehen. Wenn der Protest dagegen vielleicht vom Westen mit beeinflusst scheint, was ja durchaus anzunehmen ist, wie viel mehr wird die Mehrheit der Bevölkerung von wichtigen Informationen durch die Staatsmedien abgeschnitten und mit Informationen gefüttert, die einer Hexenjagd gegen die wie sie sagen „paar ungezogenen Gören“ gleichkommt: „Man konnte den Eindruck haben, dass der Westen kein größeres Problem hat, als diesen schamlosen Auftritt von ein paar ungezogenen Gören in einer Kirche.“ Rund um diese „schamlosen Auftritt der ungezogenen Gören“ sitzt jetzt der Stachel im Fleisch ihres Machtapparats, und es scheint ja nun auch strategisch im Verhältnis zwischen dem Westen und Russland eine Rolle zu spielen. Dabei geht es nicht im Kern um den Auftritt der „Gören“, sondern um ihre Idee mit der Frage: Wie steht es um Demokratie und Rechtsstaat in Russland? Syrien mit Assad, den sie unterstützen, weil sie dort wie in ihrem Land angeblich genaue Kenntnisse über reale Mehrheitsverhältnisse haben und behaupten, die Bevölkerungsmehrheit stehe hinter den Staatsregenten, ist ein vergleichbarer Fall, nur extremer. Auch dort gibt es Druck von unten gegen Druck von oben. Läuft da die russische Führung nicht in eine Sackgasse, weil es den Widerstand falsch einschätzt, der zumindest Demokratisierung auf seine Fahnen geschrieben hat? Ach noch was: Wie funktioniert eigentlich „Dialog der Zivilisationen“ ohne wechselseitige Kritik?

    Panorama | Türkei findet Militärgerät an Bord, Moskau schweigt
    13.10.2012 6:19   Uwe Niemeier

    ...nun, pro-russia, was soll ich sagen ...

    Schirinowski erfüllt seine Aufgabe im politischen System Russlands. Jeder Staat braucht solche Leute. Früher gab es die Hofnarren, die alles ungestraft sagen durften, auch das, was der Herrscher gerne sagen wollte, aber aus Staatsräson nicht sagen konnte.
    Und was die Türkei selber anbelangt: Der Mensch ist zum Menschen geworden, weil er vor vielen tausend Jahren das System der Aufgabenteilung entdeckt hat. Und so ist es anscheinend heute noch. Wenn die bewaffnete Opposition in Syrien schon nicht vorwärts kommt und man partout mit den Russen und Chinesen sich im Rahmen der UNO nicht einigen kann, dann müssen eben andere, arbeitsteilige, Aufgaben erfüllt werden.

    Panorama | Türkei findet Militärgerät an Bord, Moskau schweigt
    13.10.2012 1:45   pro-russia

    ich mag ihn nicht aber er hat recht.Schirinowskis scharfe Reaktion

    Unter den russischen Politikern äußert sich LDPR-Chef Wladimir Schirinowski zu dem Vorfall, und das in der üblichen scharfen Form. Man solle „unseren Botschafter aus der Türkei zurückziehen und den türkischen aus Russland ausweisen“: „Die Türken überschreiten jede vernünftige Grenze

    Panorama | Türkei findet Militärgerät an Bord, Moskau schweigt

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    Der Winter ist eingezogen. Für ein paar Monate können sich die Russen in den Moskauer Parks an zahlreichen Eisskulpturen erfreuen. (Topfoto: Ballin)



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