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  • 27.10.2010 17:12   Peter

    Kaliningrad in die EU

    KALININGRAD OBLAST ALS TEIL DER EUROPÄISCHEN UNION?


    Ich beziehe mich auf den sehr lesenswerten Beitrag von Igor Kowaljow in der Oktober-
    Ausgabe der Königsberger Allgemeinen mit der Überschrift:“ Kaliningrader Region als EU-Mitglied
    und Sonderstatus für deren Bürger – Wer übernimmt das Mandat?“
    In diesem Artikel greift Igor Kowaljow ein Thema auf, das vielen Bürgern, die in der Stadt
    Kaliningrad oder im übrigen Gebiet der Kaliningrader Sonderwirtschaftszone leben, sehr auf
    den Nägeln brennt: nämlich Reisefreiheit ohne Visumzwang in die Länder der Europäischen
    Union, in deren Mitte dieser Teil der Russischen Förderation liegt. Igor Kowaljow
    greift damit ein viel umfassenderes Thema auf, wahrscheinlich ohne sich dessen bewusst gewesen
    zu sein! Nämlich den unnatürlichen Status, den die Kaliningrader Region durch die
    geopolitische Entwicklung im vorigen Jahrhundert erhalten hat. Und die daraus resultierende
    Überlegung, wie man diesen Status an die Gegebenheiten, so wie sie heute existieren, anpassen
    kann.
    Alle Überlegungen, die Igor Kowaljow hinsichtlich einer priviligierten Visum-Freiheit für
    Bürger der Russischen Förderation, die im Kalingrader Bezirk leben, anstellt, sind nicht realisierbar!
    Der Hauptgrund dafür sind die Sicherheitsinteressen der Europäischen Union. Würde es Visum-
    Freiheit zur Einreise in das Gebiet der Europäischen Union geben, wäre dies das „Loch
    im Zaun“, durch das auch unerwünschte Reisende über das Staatsgebiet der Russischen
    Förderation in die Europäische Union unkontrolliert einreisen könnten. Das kann und wird die
    Europäische Union niemals zulassen. Und die „kleine Grenzübergangs-Regelung“, wie sie
    Igor Kowaljow vorschlägt, befriedigt bei weitem nicht das Reisebedürfnis der Einwohner von
    Kaliningrad Oblast. Was nützt es, wenn diese nach Polen fahren können, sich aber nur in einem
    grenznahen Bereich auf polnischem Staatsgebiet bewegen dürfen, der noch nicht einmal
    Gdansk/Danzig einschließt. In so weit ist der Artikel von Igor Kowaljow nicht hilfreich.
    Trotzdem ist er hochbrisant!
    Denn sein Wert liegt in der Tatsache, dass Kowaljow grundsätzliche Fragen der Freizügigkeit
    für die Bürger Kalingrads aufwirft! . Ich habe bei meinen Besuchen in Kalingrad immer
    wieder Bürger getroffen, die mir ihren Wunsch mitteilten, eines Tages zu erleben, dass die
    Grenzen fallen und sie in den Mitgliedsländern der Europäischen Union reisen, leben, wohnen
    und arbeiten können, wo und wohin sie wollen. Wie aber soll das ohne Zustimmung Moskaus
    möglich sein? Diesen Gedanken greife ich auf und mache ihn zum Gegenstand meines Artikels.

    Lagebeurteilung:
    Das ehemalige deutsche Ostpreußen ist heute Staatsgebiet der Russischen Förderation. Gegen
    den Willen der Russischen Förderation ist daran niemals etwas zu ändern! Deutschland
    hat einen verbrecherischen Krieg gegen die Sowjetunion geführt. 23 Millionen russische
    Menschen haben in diesem Krieg ihr Leben verloren, eine mehrfache Anzahl musste als Invaliden
    und Krüppel ihr Leben bewältigen. Die Sowjetunion hat das Gebiet des heutigen Kaliningrad
    Oblast erobert und in Besitz genommen. Es stellte damals einen unverzichtbaren
    strategischen Stützpunkt im „Kalten Krieg“ dar, denn in Baltisk/Pillau fand die Marine einen
    eisfreien Hafen in der Ostsee und konnte von hier aus im Falle einer kriegerischen Auseinandersetzung
    mit den Natopakt-Staaten über das Skagerak „ausbrechen“ und Zugang zum Atlantischen
    Ozean bekommen, was damals strategisch sehr wichtig war. Außerdem waren alle
    benachbarten Staaten sozialistische Republiken der UdSSR, so dass sowjetische Staatsbürger,
    die in Kaliningrad Oblast lebten, ungehindert in das russische Mutterland reisen konnten.
    Niemand wäre vor 1990 auf den Gedanken gekommen, dass diese Nachkriegsordnung sich
    mal ändern könnte.
    Sie tat es aber schlagartig mit dem Zusammenbruch der UdSSR, der Verselbständigung der
    ehemaligen „sozialistischen Bruderländer“, wie man damals sagte, Polen. Litauen, Lettland
    und Estland. Plötzlich war Kaliningrad Oblast wie eine abgerissene Scholle im Polarmeer, mit all den Einwohnern darauf und vor allem – mit dem Stolz der Marine, der Baltischen Flotte.
    Die benachbarten „Bruderstaaten“ wandelten sich in demokratische Staaten, beantragten und bekamen die Mitgliedschaftin Europäischer Union und Nato. Mitten drin ein kleines Fleckchen russisches Hoheitsgebiet. Niemanden störte das, allerdings pflegten die benachbarten ehemaligen Mitglied-staaten der UdSSR ihren Hass auf die früheren Unterdrücker und machten es der kleinen russischen Exklave Kaliningrad nicht gerade leicht, in freundschaftlicher
    Nachbarschaft zu leben. Das fand zum Beispiel seinen Ausdruck in besonders rigiden Visum-Vorschriften. Die Leid tragenden waren wieder einmal die Menschen in Kaliningrad, die jetzt
    eigentlich irgendwie „Vertriebene“ waren in dem Land, aus dem man die Deutschen vertrieben hatte.
    Ob berechtigt oder nicht – die Menschen (jetzt nicht nur Russen, sondern auch Aserbeidschaner,
    Ukrainer,Kasachen, Mongolen, Georgier usw.) haben das Gefühl, dass Moskau seine „Eisscholle“ im Westen Europas nur wegen des Flottenstützpunktes liebt. Allenfalls auch noch, um einen Fuß in der Tür der Nato zu haben. Kurz und gut: die ganze Situation ist so
    unnatürlich, dass man sich schwer vorstellen kann, dass sie auf Dauer Bestand hat. Der frühere
    militärische Nutzen existiert nicht mehr. Das soll hier nicht weiter analysiert werden. Der
    klimatische Vorteil ist als Folge des Klimawandels auch nicht mehr gegeben. Was sollte also
    das größte und reichste Land der Erde daran hindern, die Situation neu zu überdenken. Würde
    die Russische Förderation morgen Mitglied der Europäischen Union (nicht zu vergessen:
    sie ist ja bereits Mitglied des Europarates in Straßburg!), dann wäre das Problem auf einen
    Schlag gelöst, welches Gegenstand dieses Artikels ist! Aber solch eine Überlegung ist so absurd,
    dass man sie nur humoristisch werten kann.)
    Da ich soeben erwähnt habe, dass Russland Mitglied des Europarates ist, berichte ich auch,dass ich beim Europarat im vorigen Jahr persönlich eine Petition eingebracht habe, die Situation
    Kaliningrads als Enklave in der Europäischen Union auf die Tagesordnung zu bringen und mit dem Mitglied Russland über Möglichkeiten zu verhandeln, den gegenwärtigen Status des vom Mutterland getrennten geografischen „russischen Blinddarms“ für alle Beteiligten
    einverständlich zu verbessern. Wie auch immer.

    Meine Ausführungen bergen unzählige „Stolperfallen" in Form von Missverständnissen. Darum
    hier ein für alle Mal:
    -Die Lösung des Kaliningrad-Status ist einzig und allein Sache der russischen Bürger, die hier leben, und der russischen Staatsführung. Jede andere Sicht wäre Einmischung in die inneren Angelegenheiten fremder Staaten.
    - Hier geht es nicht um revanchistische Gedanken, nicht um Grenzverschiebung zugunsten
    anderer Staaten, nicht um die Wiederherstellung alter Grenzen, nicht um Revisionismus.
    - Mir geht es nicht um den Blick zurück auf Zeiten, wo hier noch deutsche Heimat war. Sondern
    um den Blick voraus in eine Zukunft, wo Menschen frei und friedlich zusammen leben
    und wo Grenzen keine Bedeutung mehr haben. Siehe Beispiel Europäische Union
    -Aber ich wage den Schritt, zu behaupten, dass deutsche Menschen, die familiäre Wurzeln in
    einem Gebiet haben, welches 700 Jahre lang zumindest zeitweise die fruchtbarste deutsche
    Provinz war, mehr als Angehöriger anderer Nationen das Recht haben, sich für das Schicksal dieses herrlichen Teils Europas zu interessieren. Aber immer unter besonderer Beachtung der wirtschaftlichen, politischen und strategischen Interessen der Russischen Förderation!
    Ich schließe diesen Teil meiner Analyse in der Hoffnung, dass auch solche Menschen, die
    meine Ausführungen kritisch sehen, mir dieses Bekenntnis abnehmen.
    Alternativen zur heutigen Situation
    Die Russische Förderation hatte die Möglichkeit, nach dem Zusammenbruch der UdSSR und
    der damit verbundenen Abtrennung der Kaliningrad-Provinz diese zu einem „Schaufenster Russlands im Westen“ zu machen. Ich meine damit:
    - sofortige Abschaffung bolschewistischer Namen. (Beispiel: Kalin war einer der größten Verbrecher der Sowjetunion; deshalb hat das demokratische Russland die Stadt Kalinin sofort umbenannt in Twer. Warum kannte es dann keine Gnade für „Kaliningrad“? Einen solchen
    Namen hatte die altehrwürdige Stadt Königsberg (Heimat des Philosophen Emanuel Kant) am
    allerwenigsten verdient! Ich möchte wetten, in ganz Russland gibt es keinen Ort mehr, der
    „Sowjetsk“ heißt! Und so könnte ich die Beispiele beliebig mehren).
    - Kaliningrad Oblast verfügt über riesige landwirtschaftliche Flächen, die brach liegen. Durch
    die Zerstörung der alten Drainage-Anlagen ist der Boden sauer und verunkrautet. Ein großzügiges
    Verfahren zur Wiederherstellung der genialen alten Anlagen wäre sicher teuer gewesen,hätte heute aber auch durch die Nutzung als landwirtschaftliche Flächen viel Gewinn gebracht.
    - Jeder, der so oft nach Kaliningrad fährt wie ich, kennt die unterschiedlichen „Gesichter“ des Landes. Während die Stadt Kaliningrad bewundernswert schöne Stadtteile geschaffen hat und
    am Aufbau des ehemaligen Königs-schlosses sowie der Altstadt arbeitet, ist es auf dem Lande
    zum Verzweifeln traurig! Die Dörfer sind leer, weil die jungen Leute dahin gegangen sind,
    wo sie Fortkommensmöglichkeiten sehen; zurück geblieben sind alte und kranke und faule Menschen, die sich die Zeit mit Trinken und Kinder kriegen vertreiben. Das Elend hätte man schon lange beseitigen können, um das Gebiet für Gewerbetreibende und Touristen aus westlichen
    Ländern attraktiv zu machen. Es geschah aber so gut wie Nichts!
    Ich will es bei diesen Beispielen belassen, obwohl mir noch viele andere auf dem Herzen liegen.
    Sie zeigen aber, wie wenig Interesse die Regierung in Moskau an Kaliningrad Oblast als „Schaufenster des Westens“ hat. Und daraus ergibt sich zwangs-läufig die nächste Frage: welches wirkliches Interesse hat Moskau an Kaliningrad Oblast?
    Ich vermute:
    Es ist das Faustpfand eines einst großen Sieges über den Faschismus in Deutschland. Wirtschaftlichen oder politischen Nutzen kann ich kaum erkennen, und viel Geld kostet dieses Symbol auch noch.

    Modell eines möglichen neuen Staates:
    -Kaliningrad Oblast bildet einen eigenen Staat. Löst sich also vom russischen Mutterland. Das
    kann geschehen, indem eine Volksabstimmung stattfindet. Ergibt diese eine Mehrheit für eine Loslösung vom Mutterland, wird die russische Regierung gebeten, einer solchen zuzustimmen.
    Das dürfte dem größten Land der Erde nicht schwer fallen. Russland hat 17.075.400
    qkm Fläche. Kaliningrad Oblast gerade mal 15.125 qkm – das sind weniger als 0,1 % von
    Gesamt-Russland!
    - der neue Staat nennt sich nach der indigenen (Ur-)Einwohnerschaft dieses Gebietes „Prussia“ oder so ähnlich.
    - „Prussia“ beantragt die Mitgliedschaft in der Europäischen Union und wird (nach heutigem Stand) 28.Mitgliedstaat derselben.
    -Nun können die Grenzen fallen, ohne dass das Schengener Abkommen unterlaufen werden kann. Während die Europäische Union zur Zeit wegen Kalingrad zwei Außengrenzen (Polen und Estland) schützen muss, gäbe es dann nur noch eine in Estland. Insoweit hätte auch die Europäische Union ein Interesse an einer solchen „Flurbereinigung“
    -Als Mitglied der Europäischen Union erhält Prussia finanzielle Mittel aus Brüssel zumWiederaufbau
    maroder Strukturen. Russland kann seine Flotte jetzt nach St. Petersburg verlegen,oder sie lassen, wo sie ist (wie in Sewastopol). Dann müsste Russland allerdings ein Pachtabkommen
    mit „Prussia“ abschließen und Pacht bezahlen. Weitere Einnahmequellen wären Bernstein und Erdöl,Industrie (BMW),Handwerksbetriebe, Geschäftsleute, Dienstleister
    usw.

    Warum sollte die Russische Regierung einer solchen Entwicklung zustimmen?
    – Weil es den Menschen in der Region dient!!!
    -Weil das die zwangsläufige Folge der geopolitischen Entwicklung in den vergangenen 20
    Jahren ist.
    – Weil Moskau eine unwirtschaftliche Provinz abstößt und sich durch ein solches „Bauern-Opfer“ hohes internationales Ansehen erwirbt. (Russen sind ja berühmt als Schachspieler)
    Ich muss jetzt mal an die Zeit 1990 erinnern. Wer hätte nur wenige Monate zuvor zu wetten
    gewagt, dass die UdSSR aufhört zu bestehen, dass Deutschland wiedervereinigt wird, dass die
    ehemaligen Sowjetrepubliken in die Nato aufgenommen werden? Das war doch eine nicht ernst zu nehmende Vision! Und doch wurde sie Realität. Als studierter Historiker weiß ich,dass Geschichte niemals statisch war und es nie sein wird! Auch hier gilt:“Panta Rei“ (Alles fließt) Zudem sind die meisten Grenzen künstliche Gebilde, geschaffen von Menschen gemäß den jeweiligen Machtverhältnissen. Mir ist keine von Menschen geschaffene Grenze bekannt, die ewig existierte (Ausnahme: natürliche Grenzen, wie Berge, Wasser usw.).
    Wer 1990 erlebt hat, hat den Glauben wieder gewonnen, dass alles möglich ist. Warum sollte
    es also nicht denkbar sein, dass Moskau (nach einer entsprechenden Volksabstimmung) einlenkt und hilft, die europäische Landkarte ein Stück aufgeräumter zu gestalten.

    Im Gebiet | Neuer Volksstamm in Russland: Die „Kaliningrader“
    25.10.2010 13:36   Seyyah

    Ein dummkopf

    1999 hat Putin den zweiten krieg eröffnet. Wie dumm Kadirov ist sieht man jetz besser.

    Panorama | Tschetscheniens Kadyrow möchte Putin auf Lebenszeit
    20.10.2010 16:09   ML_89

    Gut geschriebener Artikel,in Zukunft bitte mehr solcher Geschichten.

    Stadtnachrichten | Nina, Uliana und Emma – Petersburger Kinder Teil II
    20.10.2010 16:05   ML_89

    kleiner edit

    *"und die Edlen" kommt natürlich nur einmal vor und die Schrägstriche sind auch nur versehentlich da.

    Russland-News | Miliz fährt Mädchen an, Krankenwagen fährt es tot
    20.10.2010 16:03   ML_89

    mal was ganz neues

    Da ja die "Milizija" bald zur "Polizija" wird,und die edlen und die edlen höflichen und gutmütigen "Polizejskie" sowas ja nicht machen scheinen Probleme der Art alsbald gelöst zu sein....Mehr muß man wohl nicht mehr sagen...

    Russland-News | Miliz fährt Mädchen an, Krankenwagen fährt es tot
    20.10.2010 13:32   oedi

    Lieber guenni, Kommentar vom 5.10.

    Wenn Sie ohne Fragen an der Grenze bei der Ausreise weggekommen sind, so haben Sie einfach Glück gehabt oder sind wieder mal am Zwiespalt der Russen, etwas ganz perfekt machen zu wollen und dann funktioniert es nicht, angekommen.
    Nach Planung der russischen Behörden soll jemand, der mehr als drei Tage im Lande war und sich nicht registriert hat, bei der Ausreise rausgefischt werden. Im Gegensatz dazu, wird kein Ausländer, der sich in der EU aufhält und im Hotel nicht registriert an der Grenze bei der Ausreise gefragt.
    Im übrigen halte ich die ganze Visageschichte für ein Beschäftigungsprogramm auf beiden Seiten. Wir brauchen uns nur mal hier auf der Seite umzuschauen, wie viele Reisebüros anbieten, die Einladungen einfach zu kaufen und dann die Visa zu machen. Dazu sitzen jede Menge Leute in den Botschaften und Konsulaten und verbrauchen die Steuermittel beider Seiten, neben den Gebühren, die sie einnehmen und verwalten. Allein von der Organisation der Warteliste zur Abgabe der Visaanträge lebt in Moskau eine ganze Firma. Sollen wir die alle einfach arbeitslos werden lassen? Mal ganz abgesehen von den Heerscharen von Schlapphüten, die nichts mehr zu lesen bekommen würden. Ich kaufe mein Jahresvisum jedes Jahr wieder und habe dann meine Ruhe... bis zur nächsten Diskussionsrunde zur Visafreiheit.


    Politik | EU-Kommission stellt Forderungen für Visafreiheit
    20.10.2010 13:08   oedi

    Das war lange fällig

    Ich beobachte die Entwicklung des Moskauer Verkehrs nun schon seit 1978. In den letzten Jahren meide ich den Autoverkehr, wo es nur geht. Wenn sich nun die Entscheider wirklich mal mit alle Beteiligten und Betroffenen hinsetzen und eine Lösung erarbeiten (ich mein erarbeiten und nicht nur wieder administrieren), dann kann es nur besser werden.
    Übrigens, in London City ist trotz der Maut tagsüber immer noch genug Stau, mann kann also Lösungen nicht einfach kopieren.

    Stadt-Nachrichten | Moskaus Zentrum soll mautpflichtig werden
    19.10.2010 0:37   Kaiser Karl IV

    EIN hoffnungszeichen?

    Daß die Generalstaatsanwaltschaft die Fälle wieder aufrollt bzw. aufrollen "darf" ist doch ein Hoff=
    nungsschimmer!
    Wir haben in D. dagegen ein sehr neagtives Ereignis: der angebliche Selbstmord der Jugendrichterin Heisig in Berlin darf bisher nicht aufgeklärt werden, einem investigativen Jiournalisten namens Gerhard Wiesnewski wurde sogar vom Amtsge=
    richt in Berlin Akteneinsicht verweigert!

    Medien & Netzwelt | Ermittler rollen alte Journalistenmorde neu auf
    16.10.2010 18:08   Kaiser Karl IV

    Kein Kommentar! - ist auch einer!

    Zum Besuch des blassen, lediglich durch die 15 Jahre jüngere Frau auffallenden, diese auch noch mit einer völlig unpassenden Tätowierung verunzierten Dame, gibt es nichts zu kommentieren!(Die Tätowierung sollte Russen an die "Blatnoj-Tätowierung erinnern, in Deutschland ein häufiges Kennzeichen von Strafgefangenen oder Prostituierten) Wulffs unangebrachte verschiedenen Äußerungen in D. sowie seine Zweitehe tragen bei zum Bild eines überkommenen Politikers, wie wir sie viel zu lange ertragen haben und hoffentlich bald nicht mehr sehen werden, also sog. "stromlinienförmige" Berufspolitiker, die mit dem Volk nichts zu schaffen haben sondern nur einer abgehobenen "Intellektuellen-Schicht" nach dem Munde reden.

    Politik | Christian Wulff auf den Spuren Arnold Schwarzeneggers
    12.10.2010 15:09   norbertschrader

    Luschkow

    wenn ein Mann wie Luschkov die Worte "wahre Demokratie" benutzt, ist genau das Gegenteil "wahr". Er hat selten Wahrheit verbreitet. Er und seine Frau, die ihr Vermögen in Russland gemacht haben und dann ins Ausland bringen, gehören zu den größten Scharlatanen.

    Politik | Luschkow will für die wahre Demokratie streiten
    11.10.2010 16:04   Kaiser Karl IV

    Eine erfreuliche NAchricht!

    Das wird uns Deutsche freuen, natür=
    lich nur diejenigen, die noch ohne
    umerzogene Geschichtskenntnisse
    auskommen!
    Der Pastorentochter aus Hamburg wird dies aber am A... vorbeigehen, sie hat ja bereits ein anderes, also umerzogenes
    Geschichtsbild - Wissen kann man
    dazu nicht sagen - das von irgend=
    welchen patriotischen Gefühlen
    nicht befleckt wird, also das Bild
    um im Bild zu bleiben!

    Russland-News | Kaliningrad: Kirche in Arnau geht nicht an Orthodoxe
    11.10.2010 15:57   Kaiser Karl IV

    Oberst Sergej Kowaljow hat Recht!

    Leider sehe ich erst heute (10.10.10) diesen Beitrag aus dem
    Juni dieses Jahres, deshalb jetzt
    verspätet eine Antwort darauf!
    Natürlich gibt es eine Vielzahl von Fakten, die für die Schuld am Ausbruch dem polnischen, sehr
    nationalistisch gesinnten Militär=
    regime zusprechen, nicht nur die
    v. Oberst K. genannten Tatsache!
    Neben der engl. Anmaßung, wenn
    auf dem Kontinent eine Macht stärker sei als Großbritannien, müsse diese bekämpft oder vernichtet werden, sog. Gleichgewicht der Mächte, aufgestellt in England im
    19. Jahrhundert, wahrscheinlich durch Disraeli, sondern auch der
    deutsche Widerstand gegen Hitler
    trägt als betrogener Betrüger
    eine Mitschuld! Waren es doch die
    bürgerl. Widerständler um Goerdeler und die kommunistischen unter Erich Kordt, die in vielen
    Gesprächen mit dem brit. Außenmin.
    und Staatssekr. Vansittart die
    Engländer beschworen, den Polen
    mitzuteilen, ja mit Hitler nicht zu verhandeln, damit dieser binnen
    14 Tagen nach Kriegsbeginn von ihnen verhaftet werden könne!
    Der letzte dt. Vorschlag, nur
    Danzig zurück, den Korridor den Polen zu belassen bis auf exterrit. Querverbindungen beider
    Seiten war so moderat, daß im
    brit. Außenministerium der Spruch
    die Run de machte, "damit sei der
    Krieg verhindert!"


    Panorama | Geschichtsfälschungs-kampf treibt seltsame Blüten
    09.10.2010 1:40   Freiheit

    Verständnis für Estland

    Man kann das Bedürfnis der Esten für dieses Denkmal nach mehr als 40 Jahren Annexion und sowjetischer Gewaltherrschaft gut verstehen. Ebenfalls verständlich ist das Bedürfnis, keine Denkmäler des sowjetischen Imperialismus auf seinem Territorium dulden zu wollen. Wieso soll ein Volk ein Denkmal für seine Besatzer unterhalten, die die estnische Kultuer auslöschen wollten?

    Politik | Kein Denkmal für estnische SS-Legion
    08.10.2010 11:41   Kuhli

    Überfällige Visafreiheit

    Die EU zeigt mal wieder, wie alles was mit Russland zu tun hat, mit anderen und nicht adäquaten Maßstäben gemessen wird.
    Die Visafreiheit ist schon endlos lange (noch von Putin)angeboten worden. Die Registrierung hat damit überhaupt nichts zu tun.
    Leider wurde die Visafreiheit schon damals v.a. auf Betreiben der polnischen EU Abgeordneten wegen deren RU-Fleischembargo geblockt. Jetzt sind es die baltischen Staaten und EU Zugeständnisse an Verbrecher wie Saakaschwili, der bei dem brutalen Abschlachten von Zivilbevölkerung und russischen Blauhelmen in Zchinwali seine europäischen und demokratischen Grundwerte allen deutlich gemacht hat (und trotzdem waren natürlich auch in allen deutschen Nachrichten/Zeitungen wieder die Russen an allem Schuld).

    Vor allem für die unzähligen privaten Verbindungen zwischen Russen und Deutschen wäre es ein Segen, wenn endlich dieser zeit- und geldaufwändige Quatsch aufhören wurde, bei den permanent abgeneigten Bilderbuchbeamten vom OVIR erst eine Einladung beantragen zu müssen, damit man später ein Privatvisum bekommt.

    Also weg mit dem Blödsinn ohne wenn und aber, und zwar sofort.

    In die andere Richtung aus Russland in die EU kommen so und so schon alle, die es sich leisten können, egal ob legal oder illegal.
    Aber für die Europäer wäre Visafreiheit ein großer Vorteil. Für die vielen Deutschen mit Beziehungen nach oder zu Russland erst recht.

    Politik | EU-Kommission stellt Forderungen für Visafreiheit
    06.10.2010 9:35   Christian

    Registrierung

    Es tut mir leid, aber ich kann diesem Artikel nur bedingt zustimmen.

    Auch in Deutschland, bzw. anderen Laendern muss sich jeder Gast der in einem Hotel eincheckt registrieren (Meldebescheinigung).

    Dieses Formular welches der Gast ausfuellt wird dann an die oertliche Meldestelle weitergeleitet; dies ist nichts anderes als die Registrierung in Russland. Darueberhinaus wird auch in vielen Gegenden in der EU eine Kurtaxe verlangt.

    Was eine Visafreiheit betrifft, so wird es es sich von alleine regeln, dass ein ungehindertes Reisen innerhalb von ganz Russland moeglich ist.

    Darueber hinaus ist es kein Problem momentan, wenn man ein Visum beantragt saemtliche Regionen die man bereisen moechte anzugeben.



    Politik | EU-Kommission stellt Forderungen für Visafreiheit
    05.10.2010 14:19   guenni

    Registrierung

    Alles mal wieder halb so schlimm. Die Registrierung mag es offiziell zwar vielleicht noch geben, aber sie wird wohl nicht mehr kontrolliert. Gerade mal wieder geschehen, nach 3 Wochen Russland Aufenthalt.
    Letztes Jahr auch so.

    Politik | EU-Kommission stellt Forderungen für Visafreiheit
    05.10.2010 13:20   Matthias

    Registrierungspflich ade

    Die Registrierungspflich könnte Russland schon mal endlich abschaffen.

    Politik | EU-Kommission stellt Forderungen für Visafreiheit
    04.10.2010 18:50   sarah

    Moskau nach Luschkow: Heiße Diskussion um Nachfolger

    Ganze Regierung ist korrupt! Gibt kein Auswahl, nur Aerger.....Kein Wunder, dass noch ein korrumpierte Nachfolger aus der Politelite genannt wird....

    Politik | Moskau nach Luschkow: Heiße Diskussion um Nachfolger
    02.10.2010 16:37   Sibylle

    Amputation

    Mich als Westdeutsche aus dem äußersten Westen Deutschlands hat merkwürdigerweise die Öffnung zum gesamten Osten Europas und vor allem zu Russland viel mehr bewegt als die Wiedervereinigung Deutschlands. Letztere scheint sehr schwierig, weil wir alle dieselbe Kultur teilen, aber nun nach ein paar Jahrzehnten der Trennung erst aus dem Gestrüpp der gegenseitigen Vorurteile, Vorwürfe und Legendenbildungen herausfinden müssen.
    Die Trennung aber vom gesamten Osten Europas war wie eine Amputation. Nationen, die jahrhundertelang eine gemeinsame Geschichte (zu oft eine desaströse) hatten und im dauernden Austausch standen, waren voneinander abgeschnitten; der Austausch wurde auf ein kontrolliertes Minimum beschränkt: unter einzelnen Menschen, in Kultur und Wissenschaft.
    Russland (oder zumindest seine größten Städte) scheinen sich derzeit mit Wonne in den Konsumrausch stürzen und alles Vermisste zu wollen, und den Kapitalismus des Westens übertrumpfen zu wollen - so hört man.
    Ich wünsche mir, dass dieses unendliche Land Vorreiter in der Öffnung zum Westen Europas wird, damit wir uns wieder kennenlernen und die Ideen fließen. Schon deshalb, weil wir die ganze Kraft Europas und Asiens brauchen, um einen gehbaren Weg heraus aus unseren vermarkteten Gesellschaften hin zu global lebbaren finden können. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, seit der Eiserne Vorhang gefallen ist - auch wenn immer wieder versucht wird, neue und andere Eiserne Vorhänge zwischen den Menschen aufzubauen.

    Stadt-Nachrichten | Strassenumfrage: Deutsche Einheit für Russen wichtig?
    30.09.2010 21:14   Seyyah

    15 Tote ist eine falsch meldung

    Die 15 toten von dem seit 2 tagen reden gibt es gar nicht. Es ist eine lüge der FSB. Die Kaukasus Nachrichtenagenturen sind selbst über diese Meldung erstaunt

    Panorama | Kaukasus: Terror als Antwort auf Miliz-Offensive

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    Der Winter ist eingezogen. Für ein paar Monate können sich die Russen in den Moskauer Parks an zahlreichen Eisskulpturen erfreuen. (Topfoto: Ballin)



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