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Russland Leserkommentare


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  • 11.08.2012 9:25   Paulsen-Consult

    Doppelt phantastisch

    ja, sogar doppelt phantastisch, nämlich nicht nur als politische Aussage, sondern auch als phantastische Behauptung, die freier Phantasie entspringt. Solange Moslems bereits die Fatwa verhängen, wenn jemand Mohamed karrikiert, kann man sich vorstellen, was passiert, wenn Frauen mit unbedeckten Köpfen politischen Punk in einer Moschee spielen....OhWeia!

    Russland-News | Mufti: Moslems hätten Pussy Riot einfach ziehen lassen
    10.08.2012 23:49   Stoll

    Bravo Madonna

    Ja es gehört Mut dazu, in der Höhle des Löwen für Schwule und Lesben einzutreten. Auch Madonna wird von der internationalen Solidarität geschützt, die Pussy Riot in den vergangenen Monaten in immer größerer Breite erreicht hat. Der Altherrenriege bleibt der Löffel im Hals stecken, die mit immer größeren Erstaunen feststellen mußten, dass auch unter den gläubigen Russen der Ruf nach Freiheit für Pussy Riot stetig zunahm.
    Eine nachhaltige Modernisierung Russlands kann nur mit einer vielfältigen und offenen Zivilgesellschaft gelingen. Unter Putin wird das nicht gelingen, aber das haben die Russen jetzt schon begriffen.

    Szene | Madonna unterstützt Petersburger Schwule bei Konzert
    10.08.2012 17:40   Cello

    Weshalb......


    .Zigaretten nicht? Da hat der Patriarch doch hervoragendes KnowHow!!

    Russland-News | Kirchen-Kritiker schlagen Patriarch für Nobelpreis vor
    10.08.2012 13:44   Stoll

    Einfach phantastisch die Aussage von Nail Mustafin, Imam der Moschee von Wologda. Zeigt es doch, dass Putin die Moslems nicht für seine stalinistischen Herrschaftsmethoden vereinnahmen kann.

    Russland-News | Mufti: Moslems hätten Pussy Riot einfach ziehen lassen
    10.08.2012 9:59   Royaler

    Madonna, Gebet, Zukunft - danke schön!

    Das Patriarchat ist elektrisiert und vibriert; Ergebnis wie am Altherrenstammtisch: schlechtes Benehmen.

    (Man erinnere sich noch an den Präservativ-Vergleich des Präsidentschaftskandidaten zu den
    weißen Bändern, gleicher Ton, gleiche semantische Scharge)

    Diese Lady, wohlgemerkt in kommerzieller Show, mischt ordentlich auf, genauso wie Puzzy Riot; die Damen sind im Kommen.

    Es gäb noch viele Themen im weiten Russland, die man sich auf den erweiterten Nacken schreiben könnte:
    SPb:
    "No fear" gegen die Petersburger Diskriminierungsverordnung zu Schwulen, Lesben und Solidarischen.
    Moskau
    "Pussy Riot" gegen staatliche Hetze wg. politischen Protests.
    (plus Gebet von Madonna selbst,
    Like a Virgin)

    Jekaterinenburg

    Perm

    Wladiwostok

    Wolgograd

    Kasan

    ...

    ...

    Madonna sollte in noch mehr Städten mit jeweils einem neuen
    Thema auftreten, das würde die russischen Schlagzeilen bei entsprechender Beachtung durch die Staatsoberen beherrschen.

    Kommerzialität steht hier leider im Weg, Madonna ist zu teuer für alles unter 5.000.000 Einwohner.

    Aber es gibt ja weltweit noch mehr flotte junge oder ältere KünstlerInnen, also Hoffnung für die russische Zukunft!

    Szene | Madonna unterstützt Petersburger Schwule bei Konzert
    10.08.2012 9:36   Royaler

    Lachkabinett zu "B"

    "Jede ehemalige gealterte Hure ..."

    Mal nur hypothetisch formuliert:

    "Jeder Höhergestellte im russischen Staatsdienst* - weil immer weniger, wie neueste russischtreue Ideen vorsehen, von ausländischem Einfluss berührt -
    benimmt sich in der Tendenz denkbar schlecht, hat faschistoide
    Züge und ist auf jeden Fall antidemokratisch."

    * Anmerkung: ausgeschlossen, dass jemand im Staatsapparat eine alternde Hure ist (B)

    Wichtig ist natürlich das "Jedermann oder Jederfrau", damit meinte ich in der Tat in gar keiner Weise eine bestimmte Person, die mindestens des Teufels ist, und schon gar niemand, der etwa einem konkret gezeigten Verhalten ähneln würde, obwohl es da wohl etliche gibt.

    Und nun die Rätselfrage an die werten Leser: Wen könnte der Künstler wohl nicht gemeint haben.

    Nochmal zur Verdeutlichung: es soll sich bei den obigen Aussagen
    um einen nahezu hilflosen Satireversuch handeln, hat also
    vom Aussagewert nur bedingt Realitätsrelevanz, wie das so ist Satire.

    Russlands Staatsführung als Witzfiguren und Lachkabinett?

    Szene | Madonna unterstützt Petersburger Schwule bei Konzert
    10.08.2012 3:50   Cello

    Aber, aber.....


    ...Rogosin!!

    http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/Russlands-Vizepremier-bezeichnet-Madonna-als-Hure/story/24955706

    Russland-News | Pussy Riot-Prozess: Das Urteil ergeht am 17. August
    09.08.2012 23:34   Stoll

    Russlands Ruf ist ruiniert, die Führung lebt ihn ungeniert

    @09.08.2012 22:53 Royaler,--
    Klare Worte ---

    Die nicht hätten deutlicher ausfallen können.
    Auf einen groben Klotz dieses Schauprozesses bester stalinistischer Manier, gehört ein grober Keil internationaler Solidarität von Künstlern und Politikern.

    Panorama | Pussy Riot: Notarztwagen und weitere Zeugen
    09.08.2012 22:53   Royaler

    Klare Worte

    zu Uwe Niemeier 08.08.2012 - 11:04

    Hier sitzen drei aufmüpfige junge Damen überlange in Untersuchungshaft -
    ihnen droht Straflager.

    Zu diesem Fall in verharmlosende Begrifflichkeiten ab zu schweifen,
    erscheint mir unangemessen.

    Eine solche Aktion, die eine bewusste politische Provokation darstellt, wäre als Ordnungswidrigkeit zu ahnden.

    Hier geschieht von Staats wegen etwas Absurdes und Blamables.
    Das ist überhaupt nicht zu entschuldigen oder zu relativieren.
    Wir sind nicht im Kindergarten.

    Was jetzt geschieht, ist von Seiten aller, die vernünftige,
    zivilisierte Umgangsformen für sinnvoll halten, als
    verachtenswürdig anzusehen, sowohl in Russland selbst wie
    bei dem weltweiten Nachhall zu sehen.

    Will man auf ein zivilisiertes Russland setzen, dessen Repräsentanten sich benehmen können sollten, ist hier deutliche Kritik anzusetzen.
    Es geht um Menschenrechte, die mit Füssen getreten werden.
    Nebel werfen und die Tour spielen, ist doch nur nicht auf der Rolle bei dem jetzigen Putin III Apparat, wirkt nahezu lächerlich.

    Eine Blamage, klar, aber auch ein viel beachtetes Negativ-Zeichen im gesamten Feld der Maßnahmen zur
    Demokratiefeindlichkeit, die jetzt nach den Winterprotesten gegen die Wahlbetrugsaktionen
    des Staates ruck zuck vom Stapel gelassen wurden.
    Russland ist somit insgesamt auf dem falschen Weg in Sachen Meinungsfreiheit und Demokratieverständnis, andres als man zuvor zumindest pauschal hätte annehmen können; und viele russische Bürger selbst mahnen das an.

    Gerade dieser Prozess zur Aktion von Puzzy Riot und die staatlichen und kirchlichen Reaktionen samt staatspublizistischer Progaganda hierzu zeigen in aller Deutlichkeit, allen Russen und weltweit, wie mies es um die durch Betrug an die Macht gekommene Gruppierung um Putin III steht:
    Dieses Meinungsurteil steht bereits jetzt fest:
    menschenrechtsverachtend und rechtsstaatsfeindlich, undemokratisch und
    despotisch.

    Panorama | Pussy Riot: Notarztwagen und weitere Zeugen
    09.08.2012 17:22   jich

    Royaler 09.08.2012 - 10:46 RUS raus aus Europa?

    Sicher! Aber am besten im Winter und die Gasleitungen gleich mitnehmen!

    Russland-News | Pussy Riot-Prozess: Das Urteil ergeht am 17. August
    09.08.2012 12:21   Uwe Niemeier

    Zum Glück bin ich kein Politiker und brauche auf offizielle Empfindlichkeiten, egal von welcher Seite, keine Rücksicht zu nehmen. Um grob zu antworten: Mir ist es an sich wurscht wie die Stadt heißt, Hauptsache wir (die Bewohner dieses gemütlichen Fleckens) können hier gut leben. Aber um etwas feinfühliger zu sein: Die Bezeichnung eines juristischen Subjektes sollte wirklich durch diejenigen festgelegt werden die für dieses juristische Subjekt verantwortlich zeichnen: Also durch die Bewohner (wohlbemerkt nicht Politiker oder Bürgermeister, sondern Bewohner). Und da ist doch die Tendenz sehr eindeutig. Im täglichen Umgang hört man mindesten 50/50 die Bezeichnungen mit wachsender Tendenz zu deutscher Nostalgie. Viele Firmen tragen alte deutsche Bezeichnungen. Vor kurzem hat man sogar ein «Kaiserbrot» gebacken und als Firmensymbol die kaiserliche Pickelhaube gewählt – mit dem prompten Resultat das sich die Veteranen beschwert haben. Gut, diese verdienten Bürger haben ein Recht gehört und berücksichtigt zu werden. Aber die Geschichte bleibt nicht stehen, sie bewegt sich vorwärts, wie sich eben die gesamte russische und somit Kaliningrader Geschichte vorwärts bewegt. Und die nun heranwachsende und irgendwann einmal Verantwortung übernehmende Generation, wird dieses Problem, wenn es im Interesse der Stadt ist, schnell und modern entscheiden. Aber als Geschäftsmann habe ich natürlich ständig auch das Business im Hinterkopf: Kaliningrad «hungert» nach täglicher Aufmerksamkeit, «hungert» nach Investitionen, «hungert» nach Touristen. Da wir nun leider bei dem Einbruch der Straße gegenüber dem ehemaligen Stadtschloss wieder nicht das Bernsteinzimmer gefunden haben, wäre eine Umbenennung – natürlich mit der entsprechenden PR-Betreuung – der Renner und würde für wochen- und monatelange Aufmerksamkeit sorgen und jede Menge Journalisten, Politiker und sonstige Interessierte in die Stadt locken. Ich bin davon überzeugt, dass damit eine ganze Reihe von Problemen sich fast im Selbstlauf lösen würden. Aber ich denke hier eben als Geschäftsmann und ehe ich einen verantwortlichen Politiker föderaler Bedeutung an meinen Kamin bekomme ... hat die moderne Kaliningrader Gesellschaft das Problem, wenn auch nicht offiziell, so doch zumindest im täglichen Leben gelöst.

    Stadtnachrichten | Kaliningrad: Die Umbenennung ist derzeit kein Thema
    09.08.2012 10:46   Royaler

    RUS raus aus Europa?

    Seit 1998 ist Russland der größte Mitgliedstaat im Europarat.
    Russland ist in Europa dabei.
    Soll das vorbei sein?

    Russische Staatsorgane halten sich am wenigsten an die angesagten Regeln, werden am häufigsten in Straßburg beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte angeklagt.

    Ist mit dem nun in der Olympiazeit plazierten,
    weltweit beachteten Pussy Riot
    Schauprozess voller Absurditäten nicht das Fass voll?

    Vor 10 Jahren, 2002, gabs das erste Urteil wg. unfairen Verfahrens.

    Ein mieses 10tes Jahrgedächtnis, unter Putin III wird noch draufgelegt.
    Straßburg sollte unbedingt mit dem Gipfel an Absurditäten im Rechtsfall Pussy Riot befasst werden.

    Oder Europa zeigt diesen nicht Belehrbaren die rote Karte, wenn sie weiter in archaische Verfahrensweisen kirchlicher und staatlicher Patriarchen,
    die mit europäischem Fortschritt in Sachen Rechtsstaat nichts mehr zu tun haben,verfallen.

    Jedes Gericht in Russland ist angewiesen durch das Oberste Russische Verfassungsgericht, sich an die Grundsätze der Europäischen Konvention für Menschenrechte und an die Rechtssprüche des Straßburger Gerichtshofs zu halten. Im Pussy Rion Prozess will oder soll die Richterin Marina Syrowa sich nicht daran halten; politische Befangenheit ist das Geringste, was man zu konstatieren hat.

    Es wird ruckartig deutlich mieser in Russland, da schwankt der Satz:
    Es gab bisher keine freiere Lage für Russen als die von Putin
    zumindest bisher nicht ruinierte Situation, seitdem Perestroika und Glasnost den Weg zur Freiheit geöffnet hatten.

    Russland-News | Pussy Riot-Prozess: Das Urteil ergeht am 17. August
    08.08.2012 21:27   jich

    Btw. Paulsen-Consult

    Was Sie da über die westliche Demokratie und die daraus resultierende geopolitische Strategie geschrieben haben, hat mich ehrlich gesagt echt überrascht. Ich hätte es nicht besser formulieren können.

    Politik | Präsident Putin zu Pussy Riot: kein hartes Urteil
    08.08.2012 21:21   jich

    Was ´unterdrückte´ Russen betrifft,

    so sehe ich das so, dass Russen freier sind, als manch ein Westling wie Stoll es sich vorstellen kann.
    Wenn man überlegt, so ist die Möglichkeit den Polizisten zu schmieren, um einem Strafzettel zu entkommen, seine Hamburgerverpackung statt in den Mülleimer doch auf den Boden zu schmeißen oder in einem See zu baden, wo ein ´Baden verboten!´-Schild steht auch eine Art von Freiheit. Dass diese Freiheiten ein hohes Maß an Verantwortung voraussetzen, ist klar und die meisten der 144 Millionen Russen kommen damit gut zurecht. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. So kommt es eben zu Unfällen, das Burgerpapier mag bis zur nächsten Putzaktion auf der Straße liegen und die Korruption scheint weiterhin unbesiegbar zu sein.

    Die Russen glauben nicht daran, dass die hohe Politik ihre Probleme für sie löst und sind deshalb auch deutlich eigenständiger. So wird in der Nachbarschaft etwas Kleingeld zusammengeschmissen, um die verrosteten Schaukeln und Bänke auf dem Spielplatz neu zu streichen oder Glühbirnen im Treppenhaus zu wechseln.

    Wenn dann jedoch Führungspersonen wie Putin auftauchen, die zeigen, dass ihm das Volk nicht egal ist, so werden solche Leute die russische Dankbarkeit in vollen Zügen genießen können.

    Natürlich werden jetzt Leute wie Stoll sagen, dass das alles nur eine böse Farce von Putin ist und seine nach Israel ausgewanderten Freunde werden ihm recht geben, jedoch ändert das nichts daran, dass sich das Leben des Durchschnittsrussen unter Putin rapide verbessert hat und er auch weiterhin für Putin stimmen wird. Und wenn es mal vorbei ist, so weiß der Russe auf eigene Faust überleben zu können.

    Politik | Präsident Putin zu Pussy Riot: kein hartes Urteil
    08.08.2012 20:59   jich

    Was Jich da schreibt hat nach längerem Nachdenken bestand

    Wie gesagt, ich habe lediglich Putins Interview mit Le Monde zitiert. Das Video wurde im russischen TV und auf (damals) Russia Today gezeigt. Ob das Interview so in der Form von Le Monde gedruckt wurde oder dort wie üblicherweise die zitierten Aussagen der Zensu... ehem der Redeaktionspolitik/Platzknappheit zum Opfer gefallen sind, ist mir nicht bekannt. Ich kann jedoch jedem an Herz legen, den ungeschnittenen Originalquellen Vorzug zu geben und großen Bogen um Großkonzernmedien zu machen. Diese legen großen Wert darauf nebenbei, etwa in den Einleitungen und in den Schlussworten, die subjektive Stimmung vorzugeben und die Interviews entsprechend dem Konsensus zu kürzen.

    Politik | Präsident Putin zu Pussy Riot: kein hartes Urteil
    08.08.2012 17:35   Uwe Niemeier

    ... abwarten und Optimist bleiben

    ... besten Dank Frank, für Ihren Zwischenbericht zur Situation an der Grenze nach dem Start des visafreien Grenztourismus. Der jetzige Stand ist aber nicht repräsentativ, weil die Ausgabe der Sonderausweise erst begonnen hat und somit noch nicht so viele Kaliningrader und Polen reisen. Ich gehe von 600 Ausweisen pro Tag aus. Die reale Situation werden wir also in ca. drei bis vier Monaten erleben.

    Im Gebiet | Kaliningrad: Der visafreie Grenzverkehr ist eröffnet
    08.08.2012 17:03   Frank

    Grenzregime in Grechotki

    Mit großen Befürchtungen über eine lange Wartezeit bei der Einreise nach Russland habe ich dort mit dem Auto am Abend des 4.8.12 nur 35 Minuten für den Grenzübertritt gebraucht. Speziell auf der russischen Seite wurde offensichtlich die Abfertigung optimiert, die allgemeine Eindruck der Organisation war sehr gut. Wenn es so bleibt, gebe ich dem kleinen Grenzverkehr gute Chancen. Auch in der anderen Richtung gab es keine Warteschlangen, trotz Ferienzeit und Wochenende.

    Im Gebiet | Kaliningrad: Der visafreie Grenzverkehr ist eröffnet
    08.08.2012 14:30   Stoll

    @08.08.2012 11:04 Uwe Niemeier,--Das liegt vermutlich daran, das er im Gegensatz zu westlichen Staaten wohl nicht über \"coole Leute\" verfügt die diese Situationen meistern.---

    Mit Coolnes hat das Ganze nichts zutun, sondern zwischen dem Postsowjetischen System und den westlichen Demokratien gibt es gravierende Unterschiede. Im Westen hätte es eine Ordnungsstrafe gegeben und damit wäre die Sache erledigt gewesen. Doch in Russland, dass sich ständig von innerrussischen Feinden umzingelt sieht, fehlt es im großen Umfang an demokratischen Spielregeln. Ein paar bis dahin vollkommen unbekannte Musikerinnen, werden zum Staatsfeind Nr.1 gemacht. Souveränes Verhalten von Seiten der Machthaber in Russland sieht anders aus. Wer mit Brachialgewalt auf Menschen einschlägt, die mal über die Strenge geschlagen haben, ist weit davon entfernt souverän und gelassen darauf zu reagieren. . Madonna hat mit dem Aufruf zur Unterstützung von Pussy Riot bei ihrem Moskauer Konzert die große Linie weltbekannter Künstler weiter geführt. Russlands Image nimmt weltweit größeren Schaden, während die Unterstützerzahl immer mehr anwächst. Da ist es dann nicht verwunderlich, wenn die Klagen russischer Bürger vor dem europäischen Gericht für Menschenrechte weiter auf Höchsstand bleiben werden.

    Panorama | Pussy Riot: Notarztwagen und weitere Zeugen
    08.08.2012 11:04   Uwe Niemeier

    Fremdfinanziert

    ... ja, Herr Stoll, ich gebe Ihnen recht, Kaliningrad hat großen "Appetit" nach Aufmerksamkeit - egal in welcher Form, bis hin zu finanzieller ... Und wenn es dem Gebiet hilft bin ich froh darüber.
    Was aber die Pop-Gruppe anbelangt, so bin ich der Meinung das sich der russische Staat zusammen mit seinen exponierten Vertretern hier etwas "uncool" gezeigt hat. Das liegt vermutlich daran, das er im Gegensatz zu westlichen Staaten wohl nicht über "coole Leute" verfügt die diese Situationen meistern. Aber ich habe was dagegen, wenn der Westen diese Schwachstellen für Antipropaganda nutzt. Ja, es ist unangenehm die ganze "Angelegenheit", aber wenn ich mit Russland kooperieren will, dann sollte ich die Schwachstellen nicht einseitig ausnutzen. Mit entsprechendem Fingerspitzengefühl beiderseits wäre die Angelegenheit längst erledigt.


    Panorama | Pussy Riot: Notarztwagen und weitere Zeugen
    08.08.2012 9:06   Royaler

    In großer Sorge, große Solidarität

    Große Sorge um das weitere
    Wohlergehen der mutigen Drei von Pussy Riot.

    Dazu Anwalt Mark Feigin:

    "Sie könnten sterben in der Strafkolonie unter all den Schwerverbrechern. In den Strafkolonien für Frauen gibt es keine Hierarchien, da kann man sehr leicht Opfer von Gewalt werden. Dort wird ihr Leben in Gefahr sein, das muss man klar sagen."

    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/europaheute/1825488/

    Die jetzt gezeigte weltweite Solidarität muss fortfahren, Einfluss zu nehmen.
    Und das heißt am System Putin dauerhaft zu rütteln.

    Diese Seite ruft zur konkreten Hilfe auf:

    http://freepussyriot.org/de/content/hilfe-bei-finanzierung-und-organisation

    Und natürlich, was ja bestens zeitlich passt:
    Herzlich willkommen beim jungen Russland:
    Madonna für freie Meinungsäußerung und für Pussy Riot,
    20.000 sagen : Ja zu Madonnas Solidaritätsbekundung in Moskau, folgt SPb, mit Maske und Pussy Riot auf dem Rücken:
    Like a Virgin.



    http://www.spiegel.de/video/madonna-unterstuetzt-pussy-riot-video-1213560.html

    „Mein Traum ist, dass alle das Recht haben, ihre Meinung zu äußern – ob im Iran oder in Frankreich, überall in der ganzen Welt. Mascha, Katja und Nadja! Ich bete für Euch. Sie haben etwas Mutiges getan. Und ich bete für ihre Freiheit“, erklärte sie im ausverkauften Moskauer Olympijski-Sportpalast. Auf ihre an das Publikum gerichtete Frage „Seid Ihr mit mir?“ riefen etwa 20 000 Fans „Ja!“ zurück.

    http://de.rian.ru/culture/20120808/264147866.html


    Panorama | Konzert in Moskau: Madonna „betet für Pussy Riots“

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    Der Winter ist eingezogen. Für ein paar Monate können sich die Russen in den Moskauer Parks an zahlreichen Eisskulpturen erfreuen. (Topfoto: Ballin)



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