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Russland Leserkommentare


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  • 11.10.2012 9:09   Stoll

    @10.10.2012 17:21 Uwe Niemeier,---Was ist denn «normal» in diesem Zusammenhang? ---

    Die Antwort haben Millionen Russen gegeben, die in den vergangenen Jahren ihr nicht normales Russland verlassen haben. Die wollten lieber in der Fremde nochmal von vorn beginnen, als in ihrer auf vielen Gebieten stagnierenden Heimat.

    Politik | Jubilar Putin zu Georgien, Pussy Riot und Opposition
    11.10.2012 8:47   Stoll

    Vergebene Liebesmüh Herr Putin. Pussy Riot ist Putin längst entglitten und ein Stachel im Fleisch seiner Diktatur. Denn anders kann man Russland zur Zeit nicht bezeichnen.
    Da wird ein Mitglied der Band verurteilt, obwohl sie die Klampfe noch nicht mal aus gepackt hat. Das sind eben die gelenkten Justizorgane, die wie gehorsame Hündchen auf jede Regung ihres Herrchens Putin warten und reagieren. Was wurde noch alles nicht beachtet, dass selbst nach den russischen Gesetzen hätte unbedingt in den Prozess einfließen müssen ?
    Putin will Krieg mit dem Volk und den wird er bekommen. Die Zwangsgemeinschaft Sowjetunion zerstörte sich selber und Russland erwartet mit Putin das Gleiche.

    Panorama | Pussy Riot: Gericht lässt eine von drei Frauen frei
    10.10.2012 17:31   Uwe Niemeier

    ... eine rethorische Frage an Sie, Paulsen-Consult

    ... haben Sie sich schon mal in der russischen Gesellschaft persönlich umgehört zum Thema: "Pussy"? Sie werden dabei feststellen, dass es eine Reihe von jungen und weniger jungen Leuten gibt, die bereit sind auf die Strasse zu gehen und im Interesse der "Pussys" zu demonstrieren. Aber es gibt eine riesige Anzahl von jungen und älteren Russen die mit der Vorgehensweise gegen diese Damen völlig einverstanden sind. Hier werden keine Terroristen herangezogen und keine Jugend ist hassgeladen. Ich denke mal, da schätzen Sie einiges nicht realpolitisch ein.

    Russland-News | Pussy Riot-Prozess: Eine Frau kommt auf Bewährung frei
    10.10.2012 17:21   Uwe Niemeier

    ... um Gottes Willen, Paulsen-Consult,

    Sie wollen «normale» Russen, Sie wollen ein «normales» Russland? Was ist denn «normal» in diesem Zusammenhang? So «normal» wie ein Deutscher? So «normal» wie Amerika? Wie sieht denn Ihrer Meinung nach ein normaler Russe in einem normalen Russland aus?
    Ich stelle mir vor, Russland mit seinen Russen wäre so normal wie Deutschland mit seinen Deutschen. Ich müsste mir sofort ein anderes, aufregenderes Land suchen. Es wäre mir zu langweilig.
    Und was Putin und seine Eigenschaften anbelangt. Dass er keinen Wodka raucht und keine Zigaretten trinkt ... das ist doch schon ganz im normalen Sinne des normalen deutschen Staates, der ja diese Lebensaskese propagiert. Und was die Lebenserwartung von Putin anbelangt. Wenn er denn nun mal gesund lebt, dann stirbt er eben auch später. Oder wann wäre es Ihnen denn recht?
    Und Sie fragen: «Aber warum produzieren die Russen nur ständig diese Extreme?» Tun sie ja gar nicht, denn der Russe empfindet viele Dinge nicht so, wie wir stinklangweiligen Deutsche es erleben. Der Russe stellt sich nur manchmal die Fragen: Warum müssen die Deutschen immer so extrem Oberlehrerhaft auftreten, warum müssen sich die Deutschen immer so extrem in unsere inneren Angelegenheiten einmischen, warum müssen die Deutschen zu all und jedem ihre extreme Meinung äußern um die sie keiner gefragt hat – das sind so die Extreme, die die Russen an uns so befremdlich finden – behaupte ich mal nach 25 Jahren Russlandaufenthalt.



    Politik | Jubilar Putin zu Georgien, Pussy Riot und Opposition
    10.10.2012 17:16   Paulsen-Consult

    Dumm

    Russland zieht sich mit solchen Urteilen gerade die nächste Generation von Terroristen heran. Gnade diesem Land, wenn ein so verstörte und hassgeladene Jugend plötzlich zuschlägt.

    Russland-News | Pussy Riot-Prozess: Eine Frau kommt auf Bewährung frei
    10.10.2012 16:51   Paulsen-Consult

    Es ist schrecklich!

    Heiliger Quark, Brei und Saft! Putin raucht noch nicht mal und Wodka kennt er wahrscheinlich nur aus dem Fernsehen! Dazu ein Sechzigjähriger der ständig Sport treibt. Ich frage mich, was will dieser Mann eigentlich, er hat doch längst die durchschnittliche Lebenserwartung männlicher Russen überschritten! Will er ewig leben? Das kann doch nicht sein, dass da ein Asket an der Spitze dieses Landes steht. Will er der heilige Wladimir werden?
    Wie auch immer.
    Die Deutungshoheit über das Gesetzbuch hat er ebenso erlangt, wie über die Frage der Demokratie. Ich kann nur hoffen, dass sich dieses Demokratieverständnis nicht über die russische Grenze ausbreitet, obwohl es ja schon passiert ist... Herr Jemineh und jetzt wartet er auf ernsthafte Leute, die Verantwortung übernehmen wollen. Kann es sein, dass er auf einen wartet der größer ist, als er? Ist Putin vielleicht nur der Prophet und der Erlöser Russlands kommt erst noch?
    Wurde Kyril mal dazu befragt?
    Ich hoffe inständig, dass es nicht so ist! Einen größeren Erlöser, als den kleinen Putin, der ja jetzt schon weiß was richtig ist und zwar von der Küche bis zur Kirche, einen noch größeren Führer kann die Welt nicht ertragen.
    Jelzin will wohl auch keiner wieder haben. Aber warum produzieren die Russen nur ständig diese Extreme?
    Können sie nicht mal normal sein?


    Politik | Jubilar Putin zu Georgien, Pussy Riot und Opposition
    10.10.2012 13:08   Uwe Niemeier

    Immer ruhig mit´s die Pferde, Herr Stoll ...

    ... und Schritt für Schritt. Erstmal bekommen die Mädels den Sacharow-Preis und dann den Friedensnobelpreis und dann - wie schon von mir angedacht - werden sie seelig gesprochen.

    Panorama | Beginn des Berufungsprozesses gegen Pussy Riot
    10.10.2012 13:06   Stoll

    @kaleb 08.10.2012 - 13:30,--Stalin mit Hitler zu vergleichen--

    http://www.welt.de/kultur/history/article13885068/Stalin-und-der-sadistische-Macho-Kult-des-Toetens.html

    Panorama | Rundes Datum: Putin wird am Sonntag 60 Jahre alt
    10.10.2012 13:02   Stoll

    Egal wie das Urteil ausfällt, Putin hat eine weltweite Klatsche bekommen.
    Pussy Riot hat die durch Putin gelenkte Justiz entlarvt.
    Sie wären würdige Kandidaten für den Friedensnobelpreis.

    Panorama | Beginn des Berufungsprozesses gegen Pussy Riot
    08.10.2012 13:30   kaleb

    @Royaler

    Wegen Volksverhetzung und Geschichtsfälschung sollte man solche verklagen, die es wagen, mit plumpem Polaritätsgefasel Stalin mit Hitler zu vergleichen. Hatte Stalin etwa Gaskammern in seinen Gulags? War die kommunistische Ideologie etwa rassistisch elitär? Hat Stalin Hitler angegriffen? Jeder Rotarmist würde angesichts der Abermillionen russischen Opfer jemandem, der so etwas behauptet, zu Recht ohrfeigen. Die Rote Armee hat den hungrigen deutschen Kindern zu essen gegeben, während die GI's ihre Reste vor den Augen derselben Kinder in die Mülltonne warfen. Vergewaltigungen wurden bestraft. Zuerst wurden die russischen Frauen vergewaltigt. Wie man sonst mit russischen Frauen umgegangen ist, kann man von Himmler erfahren: "Ob bei dem Bau eines Panzergrabens 10.000 russische Weiber an Entkräftung umfallen oder nicht, interessiert mich nur insoweit, als der Panzergraben für Deutschland fertig wird.". Umso mehr soll es mich freuen, dass Putin seinen 60. Geburtstag erlebt, ohne Opfer von Attentaten oder Verleumdungskampagen geworden zu sein. Ich hoffe, die russische Justiz macht Sie ausfindig und stellt Sie wegen Ihrer Behauptungen zur Rede.

    Panorama | Rundes Datum: Putin wird am Sonntag 60 Jahre alt
    08.10.2012 0:32   Royaler

    Putin abgefeiert

    Der alte Mann hat gerade zuende gefeiert - da ist noch etwas hinterherzuschieben:

    "Nürnberg" hat es für die UdSSR noch nicht gegeben - das fehlt noch.
    Bevor die Enkel der hohen Zeit des großen Verbrecherstaates zu alt werden, sollte man an die Sache rangehen: Jetzt nach 60 passt das doch; 60 Jahre und eins, nachdem der diktatorischste aller russischen Zaren verstarb und der Spuk der Exzesse
    der Gewalt versiegte.
    Sollte man nicht für dem "Nürnberg" für die UdSSR mit den "Nachplapperern" beginnen, mit denen in den Spitzenpositionen, mit Putin. Dem Macho der feinsten
    Seelenart, der nichts gegen Stalin zu sagen hat, schon gar nicht am Mythos des Siegers über das Verbrechertum des Nationalsozialismus rüttelt und eher die angeblich positiven Seiten des Verbrecherischsten aller Kommunisten in der UdSSR herausstellt,
    z.B. die wirtschaftlichen Hochleistungen in erster Linie.

    Die Macht des Staates in den Dienst einer verbrecherischen Politik zur willkürlichen Systematik der Gewaltanwendung in großer Formenvielfalt gestellt, so lautet die Anklage gegen Stalin und seine Entourage.
    Wer sich da nicht distanziert und quasi noch die Hand zum "Heil Führer" hebt, sollte dafür allein schon wegen "Volksverhetzung bestraft werden von einem internationalen Gericht.
    Es wird Zeit, gerade an Geburtstagen alter Männer an diese Faktenverknüpfung zu erinnern.


    Panorama | Rundes Datum: Putin wird am Sonntag 60 Jahre alt
    07.10.2012 13:03   Uwe Niemeier

    Royaler, um Ihr Wissensbedürfnis zu befriedigen ...

    Als «Genosse Hauptmann Warnig» am 07.10.1989 die Medaille für treue Dienste in Gold verliehen wurde, (übrigens eine automatische Medaille für 15 Jahre Dienst in der NVA) erhielt ich am gleichen Tag den Dienstgrad Oberstleutnant der NVA. Die bereits genannte Medaille erhielt ich schon 1988 – dafür brauchte man nichts Besonderes zu tun – nur treu seinem Staat dienen. Es gab damals in den staatlichen Organen ausreichend Leute der jüngeren Generation, die anders dachten, insbesondere in ökonomischer Hinsicht, als die «Genossen» der älteren Generation. Eigentlich ein ganz normaler Vorgang. Es war nur nicht so einfach diese Gedanken umzusetzen. Es war ähnlich wie heute, in der freien Wirtschaft. Wenn man als Angestellter einen interessanten Gedanken hat und dem Vorgesetzten dieser Gedanke aus irgendwelchen Gründen nicht passt, hat man schlechte Karten. Aufmucken könnte mit Kündigung enden. Also versuchte man damals sich «im Rahmen der Möglichkeiten» einzubringen. Auch ich war im ökonomischen Bereich der NVA tätig und weiß, wie viele Möglichkeiten wir «verpasst» haben. Ich bin 1992/1995 wieder im Osten/Russland gelandet (Studium 1980-1984 in Leningrad) und freue mich, dass meine russischen Geschäftsfreunde mich immer wieder gerne zum interessanten Gedankenaustausch einladen und ich mich besser einbringen kann, als noch bis 1989. Ähnlich wird es sicherlich Herrn Warnig gehen. Wenn Sie weitere Fragen haben, können wir dies gerne im RusslandForum (hier angegliedert) in besserer Form (auch öffentlich) tun. Die hiesigen Kommentarmöglichkeiten sind doch sehr beengt.

    Leute | Warnig wird Ober-Aufseher über Deripaskas RusAl
    07.10.2012 1:46   Royaler

    Stalin lässt grüßen

    Geburtstagsgruß vom Freund und Genossen:

    Hoch lebender Vladimir Vladimirovich, die 60 hast Du jetzt geschafft ...
    gut, dass du die ganze Zeit zu mir hälst, insgesamt. Du bist ja, und da folgst Du meinem "seelenguten" Plan, selber Chef.
    Das ist das einzig Wahre und Todsichere in unserem großen Reich.
    Bleib Dir treu und sieh dich besser noch nicht mal zuletzt als Feind, es gibt ja genügend Freunde um dich herum, die immer austauschbar die Gegenposition in deinen Augen besetzen können.
    Soviel Freiheit muss es für einen Führer des russischen Volkes nach mir geben: du kannst getrost lebenslang mein Freund bleiben.


    Stalin, Freund, Genosse



    Panorama | Rundes Datum: Putin wird am Sonntag 60 Jahre alt
    07.10.2012 0:28   Royaler

    Damit uns nichts entgeht

    http://www.welt.de/print-welt/article184251/Die-Stasi-Akte-des-deutschen-Pipeline-Chefs.html

    Ich wäre mal interessiert, wer von den in Russland heutzutage agierenden Deutschen eine ähnlich interessante Ost-Vergangenheit hat?
    Wie man erkennt, zumindest,
    was die Welt so zusammengetragen hat, war ja Herr Warnig nur etwas frühreif, was den Aufbau Ost angeht. Nur schade, dass die DDR es nicht durch seine Wirtschaftshilfe geschafft hat,
    zu überleben.
    Mal sehn, wie sich jetzt seine umfassendere Russlandhilfe im reifen Alter in von Putin gern gesehenen Führungspositionen auf das Sytem auswirkt.


    Leute | Warnig wird Ober-Aufseher über Deripaskas RusAl
    07.10.2012 0:09   Royaler

    passt oder passt nicht

    Die Frage würde dann mal an Juristen in Deutschland gehen, die sich mit der Verletzung religiöser Gefühle auskennen und auch mit den Auslegungen zum rechtlichen Gegengewicht, dem hochrangig angeordneten Art 5 des GG vertraut sind.
    § 166 Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen
    (1) Wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) den Inhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
    (2) Ebenso wird bestraft, wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) eine im Inland bestehende Kirche oder andere Religionsgesellschaft oder Weltanschauungsvereinigung, ihre Einrichtungen oder Gebräuche in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören.
    http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__166.html
    Die Frage lautet also: Welche Strafe hätte Pussy Riot nach deutschem Rechtsverständnis zu erwarten?
    Gabs da etwas, was passen würde? Oder passte da gar nichts zu § 166?
    Gabs nun vor Pussy Riot gar keinen Beleidigungsschutz gerade der ortodoxen Kirche in Russland?
    Also tatsächlich kommt da jetzt etwas ins Rollen, was ohne Pussy Riot niemals Beachtung gefunden hätte.
    Und weiter: Was ist jetzt das spezifisch Russiscche an dem neu eingebrachten Anti- Beleidigungsgesetz, was sich vom deutschen Recht und dem Recht in GB, Irland etc. unterscheiden wird? Der vorgebrachten innerrussischen Kritik nach zu urteilen, scheint ja allein Russland festlegen zu wollen, was denn nun eigentlich als eine Religionsgemeinschaft anzusehen ist, die im engeren Sinne schützenswert sei.
    Oder geht es letztlich beim Schutz der religiösen Gefühle nur um die Aktionen, die vom Betrug des Präsidenten und der verhängnisvollen Kooperation von orthodoxer Kirche und russischem Staat, innerhalb von Kirchenräumen vorgebracht, handeln.

    Panorama | Bürgerrat gegen geplantes russisches Religionsgesetz
    06.10.2012 22:05   Stoll

    Ekelhaft dieser Personenkult.
    Würde mich nicht wundern, wenn ihm Einige das Arsch abwischen antragen würden. Doch was über 90 Jahre in die russische Seele gezwungen wurde, hat noch immer Bestand.

    Panorama | Rundes Datum: Putin wird am Sonntag 60 Jahre alt
    06.10.2012 20:49   Paulsen-Consult

    Toll, einfach toll!

    Besonders gut gefällt mir der Titel der Ausstellung, der Präsident, ein seelenguter Mensch.
    Wer diesen Präsidenten vertreiben will, der hat wirklich kein Herz für die russische Seele!
    Ich zum Beispiel...

    Panorama | Rundes Datum: Putin wird am Sonntag 60 Jahre alt
    06.10.2012 5:44   Uwe Niemeier

    Ein Foto mit Symbolik?

    Der Artikel wird begleitet von einem interessanten Schnappschuss – Kenner der Kaliningrader Situation werden schmunzeln: Der Gouverneur schaut nach rechts, der Bürgermeister nach links – beide stehen also mit dem Rücken zueinander. Und zwischen beiden steht Stanislav Woskresenski, der Vertreter des Präsidenten in Kaliningrad. Wie soll man das verstehen? Flankieren die beiden Erstgenannten den Vertreter des Präsidenten, oder ist dieser eine Art Puffer zwischen den Beiden? Na gut, lassen wir das ... Interessant ist aber, das im Artikel G. Boos, der ehemalige Gouverneur erwähnt wird – nur am Rande, aber immerhin. Auch in der hiesigen Presse wird der Name immer öfter erwähnt. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren – gerade im Hinblick auf die Fußball-WM2018, dass Georgi Walentinowitsh sich noch nicht völlig von Kaliningrad verabschiedet hat – warum auch? Es gibt heute wieder Leute die meinen, dass er so schlecht ja gar nicht war. Umso mehr, als wir erst vergangene Woche einen Politskandal überlebt haben. Der Bürgermeister Jaroshuk hatte im Rahmen seines Wahlkampfes einen Fauxpas begangen und Herrn Gan, dem Bürgermeisterkandidaten der «Patrioten Russlands» damit eine Steilvorlage geliefert. Das empfiehlt ihn nicht unbedingt für eine direkte Fortsetzung der Karriere auf höherer Ebene... ach, ich verzettele mich schon wieder.
    Kommen wir auf die Fussball-WM2018 zurück. Jetzt sind alle glücklich. Nein, vermutlich nicht, denn in meinen Gesprächen der letzten Tage, hatte ich ein Verhältnis 50:50. Die, die nicht begeistert sind, sind in erster Linie besorgt, dass das ruhige Kaliningrad eine riesige Baustelle wird und damit sechs Jahre Staub und Dreck über der Stadt hängt. Aber ist es nicht so, dass zuerst investiert werden muss, damit man dann besser leben kann? Die Stadt hat jetzt in eine Investitionsagentur investiert, die unter staatlicher Aufsicht alle Investoren begleitet und ihnen die Wege ebnet – anscheinend die Kopie des Erfolgsmodells Kaluga. Vor wenigen Tagen hatte ich ein Gespräch mit dem Stellv. Minister für strategische Entwicklung des Kaliningrader Gebietes. Auch wenn ich nicht alles verstanden habe – sein Optimismus ist ansteckend. Und selbst wenn nur die Hälfte umgesetzt wird, ist dies bemerkenswert. So sehr ich mir die Umsetzung aller Gedanken wünsche, bin ich doch in den 17 Jahren meines Wirkens in Kaliningrad soweit Realist geblieben, dass ich weiß, dass Übertreibungen zum politischen Tagesgeschäft gehören. Zum Beispiel ist der Bau von 4 Yachthäfen in Kaliningrad geplant. Interessant! Aber wozu? Das kostet alles viel Geld. Und bei all dem Euphorismus, kommt noch ein Moment hinzu, der eigentlich kein Geld kostet – der aber mindestens so wichtig ist, wie der Bau des Fußball-Stadions: Das Visaproblem. Ohne die Herstellung der Visafreiheit mit Russland, wird die Vorbereitung und Durchführung der WM2018 schwieriger. Russland ist bereit für die Visafreiheit. Im November beginnt die Einführung der elektronischen Migrationskarte in Kaliningrad. Kein Ausländer muss mehr Papier ausfüllen – alles automatisch. Und ohne Visa entfällt dann auch die Meldepflicht? Da lohnt es sich doch nachzudenken – in Westeuropa! Vor wenigen Tagen hatte ich ein Treffen mit dem Generaldirektor der staatlichen TV-Agentur «Panorama». Der Generaldirektor kam mit seinem Technikteam gerade aus England zurück, wo die modernste Technik die in Europa existiert, von Russland für die TV-Übertragung der Olympiade zur Verfügung gestellt wurde. Jetzt bereitet man sich auf die Olympischen Spiele in Sotchi vor und dann auf die WM2018. Wie schön wäre es, wenn diese Technik im Interesse aller Sportbegeisterten sich völlig frei und ohne Visazwang innerhalb Europas bewegen könnte?


    Wirtschaft | Kaliningrad: Nach dem WM-Jubel gibt es viel Arbeit
    05.10.2012 16:21   Royaler

    Die Söhne sind schon groß und stark

    Zu spät, Herr Milonow, die Söhne sind schon groß.
    Da ist vorher wohl was schief gelaufen, als sie, Herr Milonow, noch nicht die Stimme so lautstark und gleich mit legalisierter Power erheben konnten.
    Es müsste nur deutlicher klar sein, wie viele es denn eigentlich sind, die nur schwerlich zur Umkehr zu bewegen wären. Da ist unter anderem in einem wichtigen männlichen Verfügungskreis, dem Sport der Kraftvollen, noch Einiges auch in Russland zu entdecken.
    Z.b. jetzt halt mal woanders auf dem Globus, Orlando Cruz, ein starker Mann des Sports aus Puerto Rico, der Outing angesagt fand. Muss ja wohl ein Thema werden, das dann von außen die russische Föderation überrollen könnte, da Sport ja einen unbedingten, international geöffneten Status auch von staatswegen in Russia genießt.Warum aber der Kampf eines ganzen Volkes, nämlich des russischen,angesagt auf den Straßen Sankt Petersburgs und anderswo im weiten Russland?Und im speziellen Fall ist es mit dem Argument der Umkehr durch Beten zur Gänze ja sicher nicht getan, man lese bei der medizinischen Fachwelt zur Homosexualität als Disposition nach.
    ...stolzer, schwuler Mann..., so meinte der Berufsboxer Orlando Cruz. Der zeigt sich, der hat Öffentlichkeit, der macht Propaganda für sich und Seinesgleichen. Und da meint selbst das Oberste Gericht: ...Nicht alle öffentlichen Handlungen können als Propaganda bezeichnet werden, also ist das Verbot der homosexuellen Propaganda kein Hindernis für das Erlangen und Verbreiten von allgemeinen, neutral gehaltenen Informationen über Homosexualität und für die Durchführung von öffentlichen Veranstaltungen...Kinder und Jugendliche lernen vom ...stolzen, schwulen... Mann: Boxen in Exellentsform geht prächtig. Und andere ...stolze, schwule... Männer, werden sagen und müssen nicht mehr extra beweisen, was im Profifussball alles bestens geht. Und sie dürfen selbst in Sankt Petersburg dafür demonstrieren, sie werden nicht in die Kirche zum Beten und Fasten gehen auf Empfehlung von Herrn Milonow und seinen Freunden vom ...Volkskonzil...
    Die vielen Vorbilder aus der ...stolzen, schwulen... Männerszene sind bestenfalls nur ...klein... zu diskutieren, wer das denn für nötig hält. Wie lächerlich wirken da die Versuche, auch nur kleinste Markierungen in Richtung ...schwul..., allein die Farbsymbolik diskriminierend ausmerzen zu wollen.

    Russland-News | Schwulengesetz-Autor: Homosexuelle per Gebet „heilbar“
    04.10.2012 21:46   Paulsen-Consult

    Matthias Warnig

    Ich habe einige Artikel über Warnig gelesen und einige Intervies und kann nichts schlimmes an dem Mann entdecken. Er redet vernünftig, er denkt vernünftig und beschränkt sich auf das, wovon er was versteht.

    Leute | Warnig wird Ober-Aufseher über Deripaskas RusAl

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    Der Winter ist eingezogen. Für ein paar Monate können sich die Russen in den Moskauer Parks an zahlreichen Eisskulpturen erfreuen. (Topfoto: Ballin)



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