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  • 06.03.2012 13:22   Royaler

    Ja, aber

    Dieser Artikel versucht ja erfreulicherweise vielseitige Facetten aufzuzeigen und das ist erst mal prima. Auch zu betonen, wie ungemein wichtig es ist, dass die neu organisierte buergerschaftliche Wahlbeobachtung erste Erfolge verzeichnen kann, ist hoch lobenswert.\r\nDennoch scheint mir die Generalaussage der OSZE nicht so fragwuerdig wie dem Autor, da sich ja anscheinend doch innerrussische Beobachtungen und auch die von Fremdbeobachtern decken. Die OSZE brauchte - und da stimme ich ueberein, auch eine staerkere parlamentarische Hinterfragung.\r\nWenn man aber folgende Beobachtung betrachtet, Zitat: - \r\n\r\n„Auch unabhängige Wahlbeobachter sagen, dass es bei den Wahlen jetzt in Moskau im Wesentlichen korrekt zugegangen sei - eben dank der massiven zivilgesellschaftlichen Kontrolle. ...\r\nAnders die Situation in St.Petersburg, wo Putin über 58% erreichte. Auch das ist weniger, als der russische Durchschnitt von etwa 64% - aber um etwa 10% mehr, als nach Meinungsumfragen im liberalen Petersburg zu erwarten war. Es gibt gerade aus St.Petersburg Berichte von massiven, frechen Fälschungen der Abstimmungsprotokolle durch die Beamten der Wahlkommissionen selbst. Sankt Petersburg - selbst schuld?“\r\n - so ergibt sich die einfache Frage, die auch aus Erfahrungswerten durchaus adaequat zu beantworten ist:\r\nWie sah es im weiten Land der russischen Foederation aus ? Ueberall so wie in Sankt Petersburg? Vermutlich noch weniger gut organisiert!?\r\nSchoen, dass Busse \\\"abgefangen\\\" wurden, also ein bisschen weniger Karussellchen, aber wer bestraft die Organisatoren der Bustouren? Welches Gericht nach Anklage welchen Staatsanwalts?\r\nIn demokratischeren Staaten absolut undenkbar – nicht hinzunehmen – eine Wahl-Groteske.\r\nSumma summarum ist das „aber“ zu der Artikeldarstellung doch groesser als das „ja“, die Anerkennung\r\nder breit angelegten Darstellung.\r\nInsofern ist anscheinend der Hauptsatz der OSZE: \\\"Eine illegitime Wahl fuer „Putin III\\\", trotz gewisser Ungeschicklichkeiten bei der Praesentation voll korrekt, bedenkt man auch das gesamte Vorfeld. Fuer das System Putin spricht in keiner Weise, dass es Mobilitaet hin zu mehr Beteiligung am politischen Prozess gibt, hier scheint nur notgedrungen aufgrund des Drucks der Strasse zeitweilig und nur scheinheilig die Flucht nach vorne in geschickter Weise angetreten worden zu sein, die Verhaftungen von gestern Abend sprechen schon wieder die alte Diktion, die vermutlich verschaerft die Zukunft der Foederation bestimmen wird.\r\nZu hoffen ist - und da kann nur weiterer wacher Widerstand gegen „Putin III, den Illegitimen“, helfen - dass nichts Schlimmeres von Staats wegen unternommen wird, dazu gibt es welthistorisch gesehen die wohl in der geschehen Dimension schlimmst vorstellbare historische Parallele, eingebettet in eine alte Tradition, leider gerade in Russland: Das System Stalin.\r\n

    Meinung & Analyse | OSZE-Gebetsmühlen verstellen den Blick auf den Wandel
    06.03.2012 1:00   Royaler

    Wahlbetrug! - Legimation? - Pyrrhussieg!? 2te



    Der Bericht der OSZE wäre hier erst mal wichtig. Wenn ich es recht verstehe, ist die Kritik am Vorfeld der Wahl deutlich. Also deutliche Bevorzugung des großen Kandidaten Putin und Zurückdrängen jeglicher Gegnerschaft mit unterschiedlichen Mitteln, also schon ein Betrug im Vorfeld.
    Ganz abgesehen von der erst bei den Winterdemos ansatzweise gewährten Demonstrationsfreiheit, die es zuvor in Putins Staat nicht gegeben hat, vgl. die immer wieder stark behinderten Aktionen zum 31. eines Monats.
    Wahlbetrug im engeren Sinne ist dann z.B. das sog. Karussellchenwählen, das sich ja leicht belegen ließe durch die Überwachungskameras, die ja dann in unterschiedlichen Wahlbüros immer wieder dieselben Personen an der Wahlurne zeigen müssten.
    Was ist bei den Zusammenrechnungen von Ergebnissen geschehen, wie wird hierzu von Staats wegen Transparenz geschaffen?
    Werden die südlichen Provinzen mit ihren 100 % Ergebnissen bei Putins Ergebnis eingerechnet?
    Ganz abgesehen von rechtstaatlichen Wahlverfahren sagt hier der reine Menschenverstand: Auf welche Weise wird eines der wichtigsten Präsidentenämter der Welt legitimiert?
    Also nochmals ganz deutlich:
    Die Legitimität von Putins dritter Präsidentschaft muss von vornherein angezweifelt werden - und das wird jeder russische Mensch tun, gerade derjenige, der die traditionellen Machenschaften in seinem Land gut kennt - ob er dafür den Weg zu einer Demo findet, ist eine andere Frage - wir werden es sehen.
    Und nur ergänzend zum Verständnis russischer Medienberichterstattung: Die Tendenz ist eindeutig zugunsten des Premiers Putin ausgelegt gewesen – Aufschluss ergäbe ein Vergleich der Berichterstattung allein von Echo Moskwe mit der überwiegenden Zahl der übrigen Medien – ausgenommen den Blogs im Internet.
    Die Wahl sollte also aus vielen Gründen von allen, die sich ein Bild machen können über die wahren Zusammenhänge, nicht anerkannt werden. Und das wäre dann auch nur ein Teil der Kritik an einem durch und durch korrupten System unter Führung Putins, das sich allein wg. der Rohstoffpreise auf dem Weltmarkt halten kann. Will man Befürchtungen Glauben schenken, die neue Repressionen bei freier Meinungsäußerung befürchten lassen, kann ich die jungen Menschen insbesondere, die heute in Moskau und im ganzen Land demonstrieren wollen, für ihren Mut zum Aufbruch in ein freieres Russland nur hochgradig bewundern.
    Leider ist bis auf das grün – rote Spektrum in Deutschland nur verhalten Kritik zu hören, gerade von der Mini-Rechtsstaatspartei müssten da deutlichere Maßstäbe traditionell nach vorne geschoben werden.
    Zu begrüßen ist hingegen die zurückhaltende Position der USA und der EU, die vor einer normalerweise höflichen Gratulation erst die genaueren Ergebnisse der Wahlbeobachter abwarten wollen - das ist ja denn genau der Vorbehalt, die Legitimität nicht ohne weiteres anzuerkennen. Dann auch Putin - Gruppe im eigenen Interesse eine genaue Überprüfung der Vorwürfe anzuempfehlen, ist nur folgerichtig. Wie aber ein Beweis für die Rechtmäßigkeit der Auszählungen in transparenter Weise zu erbringen ist, kann wohl niemand so recht empfehlen.
    Das zum Beispiel die Karusselchenfahrorganisatoren bestraft werden - nicht nur dadurch, dass man die Doppel- und Dreifachergebnisse herausrechnet - wäre wohl ein absolutes Novum.
    Wie das durch Indiskretion aufgefallene den Militärs angeordnete Wahlverhalten, das auch schon eine lange Tradition hat, international zu bewerten ist, bleibt dahingestellt - militärischer Befehl zur Wahl des einzig wahren Präsidenten - das ist wohl eher Wahl-Groteske.

    Gerade insofern bin ich mit dem RU Artikel, der mir ein Zurück zum business as usual in netter modernisierter Form darzustellen scheint, gar nicht einverstanden, ich meine dagegen: nach der Betrugswahl Putin gerade kein weiter so mit Putin wie zuvor. Und das sollten alle, die es verstehen, deutlich betonen – in Russland inländisch ebenso wie außerhalb Russlands.

    Meinung & Analyse | Die Revolution bleibt aus: Putin ist nicht zu schlagen
    05.03.2012 23:53   stuartpet@googlemail.com

    Bravo und danke Abramowitsch

    Das fine ich toll und dient gleichzeitig der Finanzierung der Europameisterschaft. Nur Geld das unter die Leute gebracht wird hilft der Wirtschaft und damit den Menschen

    Russland-News | Abramowitsch sichert sich sündhafte teure Loge bei EM
    05.03.2012 23:46   stuartpet@googlemail.com

    Manipulationen gehen in die Zehntausenden

    @Paulsen-Consult, Ihr Beitrag hat nicht nur mir gefallen. Liest sich flüssig und ist in sich auch schlüssig

    Meinung & Analyse | Mit einer Träne im Knopfloch - Dialog statt Durchmarsch
    05.03.2012 21:30   Baumfreundin

    Viel Glück!

    Wasd sind hier für Altbundies am rechnen ? 52 % sind auch die Mehrheit Ihr Schwätzer! Außer Frans Josef wäre jeder deutsche Politiker bei diesem Ergebnis stolz wie Bolle !

    Im Gebiet | Wahl: Kaliningrad verdirbt Putin die Siegerlaune
    05.03.2012 20:47   jich

    Seine Pressesprecher meinen die Meldung sei eine Ente...

    Russland-News | Abramowitsch sichert sich sündhafte teure Loge bei EM
    05.03.2012 17:39   jich

    Royaler

    Machen Sie sich nicht lächerlich!

    Lob: http://rt.com/politics/russian-poll-monitoring-monitors-815/


    >In deutschen Medien wird vor allem über die Einschätzung von Unregelmäßigkeiten in 1/3 der Wahllokale berichtet<

    Basierend auf welchen Quellen?


    >Zustimmung zu Putin in einer Provinz: Tschetschenien.<
    Macht durchaus Sinn bei all der Unterstützung die aus dem Kreml kommt. Tschetschenien und Kaukasus allgemein sind #1 Empfänger von Haushaltsmitteln.

    >Wie gut belegt sind die Infos von Rufo?<

    Wie gut belegt sind die Infos von dpa, Reuters, AP usw?

    Russland-News | Wahlbeobachter: Ergebnis in Russland war vorher klar
    05.03.2012 16:00   jich

    An Royalen(Copy Paster)

    Fremde Artikel kopieren kann ich auch:

    http://hinter-der-fichte.blogspot.com/2012/03/russland-wahl-grune-beobachterin-weiss.html

    http://hinter-der-fichte.blogspot.com/2012/03/russland-wer-manipuliert-wen.html



    Meinung & Analyse | Die Revolution bleibt aus: Putin ist nicht zu schlagen
    05.03.2012 15:45   Royaler

    frei und fair?

    Woher stammt das Zitat?
    "freie" und "faire" Wahlen?
    Wer von der OSZE oder anderen ausländischen Beobachtern soll das behauptet haben.
    In deutschen Medien wird vor allem über die Einschätzung von Unregelmäßigkeiten in 1/3 der Wahllokale berichtet, ebenso von einer 99% Zustimmung zu Putin in einer Provinz: Tschetschenien.
    Wie gut belegt sind die Infos von Rufo?

    Russland-News | Wahlbeobachter: Ergebnis in Russland war vorher klar
    05.03.2012 15:26   Royaler

    Wahlbetrug! - Legimation? - Pyrrhussieg!?

    Der Bericht der OSZE wäre hier erst mal wichtig. Wenn ich es recht verstehe, ist die Kritik am Vorfeld der Wahl deutlich. Also deutliche Bevorzugung des großen Kandidaten Putin und Zurückdrängen jeglicher Gegnerschaft mit unterschiedlichen Mitteln, also schon ein Betrug im Vorfeld.
    Ganz abgesehen von der erst bei den Winterdemos ansatzweise gewährten Demonstrationsfreiheit, die es zuvor in Putins Staat nicht gegeben hat, vgl. die immer wieder stark behinderten Aktionen zum 31. eines Monats.
    Wahlbetrug im engeren Sinne ist dann z.B. das sog. Karussellchenwählen, das sich ja leicht belegen ließe durch die Überwachungskameras, die ja dann in unterschiedlichen Wahlbüros immer wieder dieselben Personen an der Wahlurne zeigen müssten.
    Was ist bei den Zusammenrechnungen von Ergebnissen geschehen, wie wird hierzu von Staats wegen Transparenz geschaffen?
    Werden die südlichen Provinzen mit ihren 100 % Ergebnissen bei Putins Ergebnis eingerechnet?
    Ganz abgesehen von rechtstaatlichen Wahlverfahren sagt hier der reine Menschenverstand: Auf welche Weise wird eines der wichtigsten Präsidentenämter der Welt legitimiert?
    Also nochmals ganz deutlich:
    Die Legitimität von Putins dritter Präsidentschaft muss von vornherein angezweifelt werden - und das wird jeder russische Mensch tun, gerade derjenige, der die traditionellen Machenschaften in seinem Land gut kennt - ob er dafür den Weg zu einer Demo findet, ist eine andere Frage - wir werden es sehen.
    Und nur ergänzend zum Verständnis russischer Medienberichterstattung: Die Tendenz ist eindeutig zugunsten des Premiers Putin ausgelegt gewesen – Aufschluss ergäbe ein Vergleich der Berichterstattung allein von Echo Moskwe mit der überwiegenden Zahl der übrigen Medien – ausgenommen den Blogs im Internet.
    Die Wahl sollte also aus vielen Gründen von allen, die sich ein Bild machen können über die wahren Zusammenhänge, nicht anerkannt werden. Und das wäre dann auch nur ein Teil der Kritik an einemdurch korrupten System unter Führung Putins, das sich allein wg. der Rohstoffpreise auf dem Weltmarkt halten kann. Will man Befürchtungen Glauben schenken, die neue Repressionen bei freier Meinungsäußerung befürchten lassen, kann ich die jungen Menschen insbesondere, die heute in Moskau und im ganzen Land demonstrieren wollen, nur für ihren Mut zum Aufbruch in ein freieres Russland nur hochgradig bewundern.
    Leider ist bis auf das grün – rote Spektrum in Deutschland nur verhalten Kritik zu hören, gerade von der Mini-Rechtsstaatspartei müssten da deutlichere Maßstäbe traditionell nach vorne geschoben werden.
    Gerade insofern bin ich mit dem RU Artikel, der mir ein Zurück zum business as usual in netter modernisierter Form darzustellen scheint, gar nicht einverstanden, ich meine dagegen: nach der Betrugswahl Putin gerade kein weiter so mit Putin wie zuvor. Und das sollten alle, die es verstehen,
    deutlich betonen – im Inland Russland und im Ausland außerhalb Russlands.


    Meinung & Analyse | Die Revolution bleibt aus: Putin ist nicht zu schlagen
    05.03.2012 14:42   Royaler

    Clique mit Winterschaden 3te



    Wieder in die Putin Welt vor der Dumawahl zurück - das geht wohl nicht mehr - es ist ein Power-Sieg in alter Manier herbeigemogelt - und daher glaube ich, dass gerade die Legitimität der erneuten Putinwahl
    angezweifelt wird, dazu braucht es nicht der Auslandsmeinung.
    Drei Dinge scheinen unterbewertet:
    1. Der so hohe Sieg, der noch stärker manipuliert scheint als die Dumawahl - nach dem Motto: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.
    2. Die vollkommen undemokratische
    Vorlaufphase dieser Präsidentenwahl mit ausgewählten Kandidaten, die dann aber kaum Medienpräsenz haben konnten und einer repressiven Medienpolitik seit Jahren, die kaum die wirkliche Stimmung im Lande wiederspiegelt - vgl. die Kommentare im Internet.
    3. Die Tatsache, dass der Putin Clique die Fachleute der jungen Generation, die das Land für den Aufbau einer selbsttragenden Wirtschaft unbedingt braucht, davonlaufen werden - weg von einer diktatorischen Situation zu demokratischeren Gefilden - wie schon rasant in 2011 geschehen.
    Es wäre ein Strategiewechsel auf die Seite der Zukunft Russlands, wenn der Westen deutlicher die Maßstäbe europäischer Rechtstaatstradition gerade gegenüber dem für 6 Jahren gewählten Chef des für Europa wichtigsten Rohstofflieferanten machen würde.
    Abhängigkeit vorzugaukeln, die nur vorsichtige Hinweise erlauben ließe, als Argument gegenüber Grundsätzen vernunftgelenkter Verfahrensweisen erscheint mir auf Dauer - gerade wg. der russischen Winterbewegung zu kurz gegriffen.

    Meinung & Analyse | Die Revolution bleibt aus: Putin ist nicht zu schlagen
    05.03.2012 14:02   Paulsen-Consult

    Viele offene Fragen nach der Wahl

    Eine einzige Frage, die in den westlichen Medien noch offen gehalten wird, ist in Wirklichkeit beantwortet. Putin hat eine deutliche Mehrheit in der russischen Bevölkerung.
    Alle anderen Frage sind offen.
    Wie wird Putin mit der kritischen russischen Mittelschicht umgehen. Wird er damit fortfahren, sie mental nach Amerika zu exportieren? Hoffentlich nicht.
    Die Mittelschicht ist eine der großen Chancen Russlands, wenn das Land eine effektive wirtschaftliche Durchflechtung ähnlich wie Deutschland haben will.
    Die Mittelschicht braucht aber ganz besonders einen funktionierenden Rechtsstaat. Wie will Putin den schaffen?
    Das Hauptproblem liegt darin, dass Putins Machtapparat eben auf der politischen Einflussnahme der Gerichtsbarkeit fußt. Er müsste also seine eigene Macht einschränken. Ob der kleine Mann wirklich die Größe dazu hat?
    Schließlich ist die nächste offene Frage, wie es mit Medwedew weiter geht? er konnte sich vor allem im Bereich der Außenpolitik profilieren, der Bereich der inneren Sicherheit und das Zusammenhalten der Partei wird seine Sache nicht sein. Sowohl Putin, als auch Medwedew sind nun ohne Not in eine jeweils ungünstigere Position geswitscht. Putin hat sich als internationaler Staatsmann wenigstens im Westen eher diskreditiert, als empfohlen, Medwedew wird Putins Apparat als Premierminister nicht handeln können. Ihm fehlt die Hausmacht, der KGB wird ihm auf der Nase herumtanzen.
    Genaugenommen war der Switsch ein Fehler.

    Meinung & Analyse | Mit einer Träne im Knopfloch - Dialog statt Durchmarsch
    05.03.2012 11:07   stuartpet@googlemail.com

    Die manipulierte Macht-Wahl

    @Royaler, stimme Ihnen vollkommen zu.@vorwärts scheint entweder politische Scheuklappen zu haben oder ihm würde ein Leben in einer brutalen Diktatur gefallen.

    Meinung & Analyse | Die Revolution bleibt aus: Putin ist nicht zu schlagen
    05.03.2012 7:59   vorwärts

    vorwärts

    Wer in diesem großen Land nach dem Jelzin-Chaos wieder für Stabilität sorgen konnte, dem ist ohne weiteres zuzutrauen, dass er auch die vielen noch ausstehenden Herausforderungen meistern wird. Wer mit einer offenkundig von außen gesteuerten Opposition so souverän umzugehen wusste, wie Putin, dem könnte es gelingen, die Überfallserie auf unliebsame Staaten in aller Welt zu stoppen, und damit den Frieden im Nahost zu bewahren. Kein Wunder, dass er mit so großer Mehrheit gewählt wurde. Im Gegensatz zur USA beruht das Wahlergebnis nicht auf blindes Vertrauen, sondern auf begründete Hoffnungen.
    In einer Demokratie kann niemand immer mit 70% und mehr gewinnen. Deutlich mehr als 60 % sind ein stolzes Ergebnis! Ich bin mir sicher, dass Putin die Kritik wegen der Mängel beim bisherigen Aufbau Russlands ernst nehmen und die Aufgaben zügig angehen wird. Ich gratuliere zum Ergebnis und wünsche weiter viel Erfolg.
    Der Vorwurf der Wahlfälschung, bereits erhoben, noch bevor der erste Stimmzettel ausgefüllt wurde, wonach regierungstreue Truppen in einer Art Wanderzirkus mehrfach abgestimmt hätten, lässt sich mittels der Videoaufnahmen ja leicht überprüfen. Und auch die Auszählungen sind sicherlich erfasst, so dass auch insoweit den Unterstellungen nachgegangen werden kann. Eine für alle Bürger derart transparente Wahl wünschte ich mir auch in Deutschland! Da können wir uns eine Scheibe abschneiden!

    Politik | Wladimir Putin gewinnt die Präsidentenwahlen souverän
    05.03.2012 5:51   jich

    Royaler

    zu 1. Wo sind die klaren Beweise(außerhalb der Blogosphäre der Hamster-Revoluschänäries)?

    zu 2. Ich weiß nicht inwieweit Sie mit der russischen Medienwelt vertraut sind(ich nur über die im Netz hochgeladenen TV-Mitschnitte). Denn was ich so gesehen habe war sowohl das Interesse, als auch die Meinungsvielfalt in den Staatsmedien sehr weit verbreitet.

    Was "ausgewählte Kandidaten" angeht, verstehe ich nicht was genau Sie verlangen? Was bringt es Kandidaten zuzulassen, die absichtlich oder aus reiner Dummheit nicht genug legitime Unterschriften gesammelt haben? Wer soll sie denn wählen, wenn sie bereits bei der Anmeldung ohne Kopien von alten Unterschriften(sic!) nicht auf die verlangte Mindestzahl kommen?

    Und wer sich auf Kommentare im Netz als Gesamtbild für ein 142 Millionen Bewohner Land während eines gnadenlosen Wahlkampfes als Referenz nimmt, kann nur sehr naiv sein.

    3."Putin-Clique"? Wirklich? Wohin?
    Ins reiche Europa nach Griechenland?Spanien?Portugal?GB?Oder gar in die Hochburgen der Neo-Demokratie des EU-Ostblocks? Denken Sie nicht, dass genau aus diesem Ostblock, trotz glorreicher und hochgelobter Demokratie, sogar mehr Menschen "davonlaufen" als aus Russland? Sehen Sie sich mal die Zahlen in Polen oder im Baltikum an!

    Außerdem, laufen denn der "Merkel-Clique" keine Leute davon?

    Von der europäische "Rechtstaatlichkeit" haben wir schon 1999 im Kosovo genug gesehen, wo sowohl die Menschenrechtler als auch die Medien Kriegs-Cheerleader gespielt haben. Nicht viel anders war es in 2011 als man in Libyen die 80.000 Einwohner umfassende Stadt Sirte bei Nacht von der rechtstaatlichen NATO bombardiert wurde und bei Nacht von dem demokratischen Freiheitskämpfern mit Raketenwerfern, Kanonen und Panzern wahllos beschossen wurde. Unter jubelnden eingebetteten Journalisten von Reuters und Ko, die uns wochenlang jeden Tag berichtet haben, dass die "Finale Einnahme der Stadt" nun eine Frage von Stunden ist.

    Lassen Sie diese typische westliche Heuchlerische Art Dinge zu bewerten. Erkennen Sie die beidseitige Abhängigkeit zwischen Russland und Europa. Erkennen Sie an, dass Russland ein vollwertiger und gleichberechtigter Partner ist. Diese Tatsache ist im Großteil Putin zu verdanken und dafür wurde er am 4. gewählt. Diese Vorwürfe mit Wahlbetrug wären unabhängig von dem Ergebnis gekommen. Putin sollte im Optimalfall Platz für einen Jelzin oder wenigstens einen Medwedew machen, der kompromissbereiter dem Westen gegenüber wäre. Doch diese Zeiten sind vorbei und Provokateure und Wahlfälschungs-Fälscher haben ihr Geld abgearbeitet. Ob es einen 2. Aufruhr von lokalen Massendemos in Moskau und St.Petersburg geben wird wage ich dieses Mal zu bezweifeln.

    Meinung & Analyse | Die Revolution bleibt aus: Putin ist nicht zu schlagen
    05.03.2012 0:08   Royaler

    Clique mit Winterschaden 2te

    Wieder in die Putin Welt vor der Dumawahl zurück - das geht wohl nicht mehr - es ist ein Power-Sieg in alter Manier herbeigemogelt - und daher glaube ich, dass gerade die Legitimität der erneuten Putinwahl
    angezweifelt wird, dazu braucht es nicht der Auslandsmeinung.
    Drei Dinge scheinen unterbewertet:
    1. Der so hohe Sieg, der noch stärker manipuliert scheint als die Dumawahl - nach dem Motto: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.
    2. Die vollkommen undemokratische
    Vorlaufphase dieser Präsidentenwahl mit ausgewählten Kandidaten, die dann aber kaum Medienpräsenz haben konnten und einer repressiven Medienpolitik seit Jahren, die kaum die wirkliche Stimmung im Lande wiederspiegelt - vgl. die Kommentare im Internet.
    3. Die Tatsache, dass der Putin Clique die Fachleute der jungen Generation, die das Land für den Aufbau einer selbsttragenden Wirtschaft unbedingt braucht, davonlaufen werden - weg von einer diktatorischen Situation zu demokratischeren Gefilden - wie schon rasant in 2011 geschehen.
    Es wäre ein Strategiewechsel auf die Seite der Zukunft Russlands, wenn der Westen deutlicher die Maßstäbe europäischer Rechtstaatstradition gerade gegenüber dem für 6 Jahren gewählten Chef des für Europa wichtigsten Rohstofflieferanten machen würde Rohstofflandes.
    Abhängigkeit vorzugaukeln, die nur vorsichtige Hinweise erlauben ließe, als Argument gegenüber Grundsätzen vernunftgelenkter Verfahrensweisen erscheint mir auf Dauer - gerade wg. der russischen Winterbewegung zu kurz gegriffen.


    Meinung & Analyse | Die Revolution bleibt aus: Putin ist nicht zu schlagen
    05.03.2012 0:00   Royaler

    Clique mit Winterschaden

    Wieder in die Putin Welt vor der Dumawahl zurück - das geht wohl nicht mehr - es ist ein Power-Sieg in alter Manier herbeigemogelt - und daher glaube ich, dass gerade die Legitimität der erneuten Putinwahl
    angezweifelt wird, dazu braucht es nicht der Auslandsmeinung.
    Drei Dinge scheinen unterbewertet:
    1. Der so hohe Sieg, der noch stärker manipuliert scheint als die Dumawahl - nach dem Motto: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.
    2. Die vollkommen undemokratische
    Vorlaufphase dieser Präsidentenwahl mit ausgewählten Kandidaten, die dann aber kaum Medienpräsenz haben konnten und einer repressiven Medienpolitik seit Jahren, die kaum die wirkkliche Stimmung im Lande wiederspiegelt - vgl. die Kommentare im Internet.
    3. Die Tatsache, dass der Putin Clique die Fachleute der jungen Generation, die das Land für den Aufbau einer selbsttragenden Wirtschaft unbedingt braucht, davonlaufen werden - weg von einer diktatorischen Situation zu
    demokratischeren Gefilden - wie schon rasant in 2011 geschehen.
    Es wäre ein Strategiewechsel auf die Seite der Zukunft Russlands, wenn der Westen deutlicher die Maßstäbe europäischer Rechtstaatstradition gerade gegenüber dem für 6 Jahren gewählten Chef des für Europa wichtigsten Rohstofflieferanten
    machen würde Rohstofflandes.
    Abhöngigkeit vorzugaukeln als Argument gegenüber Grundsötzen vernunftgelenkter Verfahrensweisen erscheint mir auf Dauer - gerade wg. der russischen Winterbewegung zu kurz gegriffen.

    Meinung & Analyse | Die Revolution bleibt aus: Putin ist nicht zu schlagen
    04.03.2012 22:06   Baumfreundin

    Putin

    Viel Glück und allzeit ein glückliches Händchen!

    Politik | Wladimir Putin gewinnt die Präsidentenwahlen souverän
    03.03.2012 0:23   08154711

    "Kampfbomber"^^

    Mal nebenbei bemerkt, das Wort "Kampfbomber" gibt es gar nicht, es ist eine Erfindung der Presse. Entweder Bomber oder Jagdbomber, alles andere ist Blödsinn.

    Panorama | Erfolgreicher Testflug für supermodernen Kampfbomber
    01.03.2012 13:46   Paulsen-Consult

    Tatsächlich brauchen die Russen Stabilität und vermutlich ist Putin der beste Garant dafür. Stabilität ohne Bewegung ist aber ein Schrumpfungsprozess. Um vorwärts zu kommen brauchen die Russen eine dynamische Stabilität. Wie er das hinbekommen will, was er jetzt anders macht als vorher, das hat Putin noch nicht erklärt.

    Politik | Ein Volksfest für Putin - Wahlkampf in Wolgograd

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    Der Winter ist eingezogen. Für ein paar Monate können sich die Russen in den Moskauer Parks an zahlreichen Eisskulpturen erfreuen. (Topfoto: Ballin)



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