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Russland Leserkommentare


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  • 01.12.2011 19:58   xy

    Duma-Wahl: Putins Partei muss um Mehrheit bangen

    Es ist schon erstaunlich, mit welcher Frechheit in Südossetien die Menschen um Ihre Wahl gebracht werden sollen. Warum hat man so viel Angst vor der Demokratie. Was für Europa gut ist, kann doch für Russland nicht schlecht sein.
    So viel Unrecht und Willkür schafft garantiert kein gutes Investitionsklima, das doch Medewedew angeblich erreichen will.
    Das Ansehen von Russland wird in den letzten Monaten immer schlechter. Mann kann nur beten, das bei den Parlmentswahlen wenigstens eine starke Opposition entstehen kann. Das beste wäre, wenn sich die Regierungspartei einen Koalitionspartner suchen müsste, wie es in Europa normal ist.

    Politik | Duma-Wahl: Putins Partei muss um Mehrheit bangen
    01.12.2011 18:06   jich

    Marieluise Beck (Grüne) kritisierte die Einschüchterungsaktion gegen Golos.

    Ist das eigentlich die Aufgabe Cem Özdemirs Aufgabe?


    «Demokratische Wahlen sind dem Kreml offensichtlich nicht genehm. Anstatt sich um ihren rechtmäßigen Ablauf zu sorgen, schikanieren die Behörden die Aktivisten, die eine unabhängige Wahlbeobachtung betreiben», teilte Beck mit.

    Anstatt sich um innerparteiliche Probleme zu kümmern(von denen die Grünen genug haben), glaubt Marieluise Beck Unabhängigkeit anderer Länder in Frage zu stellen...
    Softpower und NGOs sind nichts Anderes als ein Werkzeug der Außenpolitik, da hat Putin vollkommen recht.

    Deutschland schreit bereits "Kreml-Propaganda" wenn in der Süddeutschen ein Begleitheft über Russland beigelegt wird... Wie würde man denn reagieren wenn aus Russland Kritik über die damals geplanten Wahlautomaten gekommen wäre oder gar eine aus Russland gesponserte NGO Bundestagswahlen kontrollieren wollte?

    Russland-News | Putins Judas-Vergleich: Wahlbeobachter beklagen Druck
    01.12.2011 15:28   albiruni

    Danke für die ehrlichen Worte!

    Danke, sie arbeiten ja ganz offen und ungehemmt mit rassistischen Ressentiments ersten Grades. Turkvölker arbeiten also des Öfteren mit Halbwahrheiten und Verdrehungen. Diese eindeutig rassistischen Vorwürfe wollen Sie damit begründen ich hätte Gema absichtlich das Wort "aserbaidschanischer Völkermord" falsch in den Mund gelegt.

    Das kann man doch einfach aufklären! Lesen wir noch einmal kurz was Gema geschrieben hat!
    Die Überschrift von Gemas Beitrag lautet: "Bergkarabach, der türkische und der aserbaidschanische Völkermord". Wow! Sie spricht also doch von einem aserbaidschanischen Völkermord. Also wer von uns beiden arbeitet mit Verdrehungen und Halbwahrheiten.

    Natürlich wurden auch Kurden vertrieben! Das heutzutage Kurden in Armenien leben ist kein Beleg dafür, dass die Kurden nicht aus Berg-Karabach und dem umliegenden aserbaidschanischen Distrikten vertrieben wurden. Es leben ja auch heute noch Armenier in Aserbaidschan, dennoch gab es Vertreibungen von Armeniern aus Aserbaidschan .Etwa 32 Armenier sind in Sumgait umgekommen. Das ist ein Verbrechen. Aber ich bitte Sie, das rechtfertigt aber keine ethnische Vertreibung und Ermordung der angestammten aserbaidschanischen Bevölkerung Berg-Karabachs.
    Bereits im Winter 1987/1988 gab es die ersten systematischen Vertreibungen von Aserbaidschanern aus der Region Zangesur durch Armenier. Diese kamen dann mit weiteren Vertriebenen aus anderen Regionen Anfang Februar 1988 in der Stadt Sumgait an. Die aufgeheizte Stimmung in Sumgait wurde durch diese Vertriebenen erzeugt. Es waren also nicht einfach Übergriffe von Aserbaidschanern auf Armenier. Bereits im März 1988 zerstörten Armenier sieben aserbaidschanische Dörfer, dies führte dann wiederum zu Gewaltaktionen von aserbaidschanischer Seite. Ich erkenne Sumgait als Verbrechen an...erkennen Sie die Übergriffe auf aserbaidschanische Dörfer im März 1988 und die ersten Vertreibungen im Winter 1987/1988 ebenfalls als armenische Verbrechen an? Erkennen Sie die brutale Ermordung der Stadtbevölkerung Chodschalis durch Armenier als völkerrechtliches Verbrechen an?


    Events | Nagorny-Karabach – werden die Berge wieder brennen?
    01.12.2011 14:40   jich

    Die Aussage des Gouverneurs wurde bereits von der NGO "Golos" als Wahlbeeinflussung erfasst.

    Und die Aussage der "NGO" "Golos" ist etwa keine Wahlbeeinflussung bzw. keine Wahlbeurteilung im Vorfeld? Ein Gouverneur darf also seine Meinung vor dem Wahlkampf nicht äußern, während ´Golos´, was nach einer kurzen Google Recherche sehr gerne von ´unabhängigen´ Medienorganisationen wie ´Radio Free Liberty´ zitiert wird, die Wahlen im Vorfeld als ´unfair´ einstufen darf?

    http://www.golos.org/news/en

    Von wem ´Golos´ finanziert wird, findet man weder auf der Website noch sonst irgendwo im Netz und sich selbst bezeichnet man als ´NKO´ (Nichtkommerzielle Organisation) und nicht ´NGO´(Non Governmental Organization).

    Nennt mich paranoid aber ich sehe da Durchaus Anzeichen einer 5.Kolonne in Aktion...

    Russland-News | Gouverneur: Schlechtes Wahlergebnis hat Konsequenzen
    30.11.2011 21:20   Noah

    Genug der Verdrehungen und Halbwahrheiten

    Sie arbeiten wie leider Anhänger der Turkvölker des öfteren mit Verdrehungen und Halbwahrheiten:Gena sprach im Zusammenhang mit Sumgait nicht von Völkermord sondern von Progrom.
    Ebenso Verdrehung: Armenier haben sich in Arzach bei den Aseris um die Abhaltung des Referendums bemüht.Stattdessen begann Aserbeidschan mit den Kampfhandlungen. Erst d a n n floh die aserische Bevölkerung. Natörlich floh sie, ihr waren die Ereignisse in Sumgait bekannt !
    Verteibung von Kurden ? Laut Aussagen vieler Kurden, z.B. auch in Deutschland , leben die Kurden unter all den Ländern, in denen sie leben am besten und unbehindertsten in Armenien.








    Eine Verdrehung der Tatsachen sind auch Ihre Angaben über Chodschali.
    Es hat durch die Kampfhandlungen natürlich auch Tote unter der Zivilbevölkerung gegeben, wenn auch nicht Hunderte, aber diese Opfer starben leider durch Geschosse und nicht durch Äxte und
    Messer, wie von den Aseris in Sumgait auf tierische Weise ermordet.
    Können Sie nicht die Angst der Arzacher verstehen, jemals wieder mit solchen Nachbarn zusammen leben zu müssen ?
    Was mich betrifft möchte ich die Diskussion hiermit beenden, denn ich bin fest überzeugt, dass aus Arzach nie wieder Bergkarabach wird.





    Events | Nagorny-Karabach – werden die Berge wieder brennen?
    30.11.2011 17:45   albiruni

    Wenn einem die Argumente ausgehen wird man persönlich...

    Es ist schön, dass Sie durch Berg-Karabach wandern können. Die Aserbaidschaner können es nicht. Sie wurden ja vertrieben und ermordet. Es ist auch schön, dass Ihnen Kreuze etc. auffallen, die armenischen oder albanischen Ursprungs sein können. Ich habe ausdrücklich gesagt, dass Armenier schon immer in Berg-Karabach gelebt haben.
    Bravo! Es ist auch nett, dass nachdem alle Moscheen und Denkmäler der Aserbaidschaner in Berg-Karabach nach der Besatzung durch armenische Nationalisten zerstört wurden, Ihnen nun keine Spuren mehr der Aserbaidschaner auffallen, wenn Sie Ihre poetischen Wanderungen machen. Ich werde Ihnen mal ein paar aufzählen:

    1. Shusha Moschee
    2. Yukhary Govharagha Moschee
    3. Khanlyg Mukthar Karawanserei
    4.Gara Boyukkkhanym Burg
    5. Grabmal des Panah Kham
    6.Grabstelle des Gutlu Musa Oghlu
    7. Haiy Giyasaddin Moschee (17. Jhdt)
    8.Haiy Alakbar Mosschee (17. Jhdt.)

    Es gibt hunderte weiterer Beispiele.
    Warum erwähne ich Hunderte Jahre alte Akten? Weil Sie damit begonnen haben hunderte und tausende Jahre alte Märchen und Geschichten zu erzählen, die nichts mit dem modernen Völkerrecht in einer Globalisierten Welt zu tun haben und die niemals Rechtfertigung für ethnische Vertreibungen sein können.

    Vielen Dank, dass Ihnen das moderne Völkerrecht wohl doch am Herzen liegt. Ich kann Ihre Frage einfach beantworten. Das moderne Völkerrecht sieht entgegen Ihres Glaubens nicht vor, dass eine Bevölkerung ein Referendum abhalten und einen Staat gründen kann. In 50 Jahren haben wir Gebiete in Deutschland die dann über 100 Jahre lang überwiegend von Türken bewohnt sind. Können diese dann einfach ein Referendum abhalten und sich unabhängig erklären. Können die Basken einfach ein Referendum abhalten und sich unabhängig erklären? Können die Aserbaidschaner im Iran, die Araber und Kurden im Iran und der Türkei einfach Referenden abhalten und sich unabhängig erklären. Können sich die Sinti und Roma in Bulgarien, Serbien und Ungarn einfach mit einem Referendum einen eigenen Staat basteln. Nein! Das moderne Völkerrecht sieht solche Rechte nicht vor! Es ist im Übrigen eine unfeine Art, erst die angestammte aserbaidschanische Bevölkerung zu vertreiben (und die Kurden) und dann ein Referendum abzuhalten! Es gibt Minderheitenrechte und Autonomie. Diese erfüllen das Selbstbestimmungsrecht der Völker und nicht Sezessionismus und Vertreibung!

    Unbestechlich? Ihnen gehen wohl die Argumente aus, wenn Sie persönlich werden! Ich denke wenn man die Meinung der UNO und der Weltgemeinschaft vertritt muss man sich ja wohl keine Bestechlichkeit vorwerfen lassen. Wohl eher umgekehrt. Während ich das Recht der Armenier auf Selbstbestimmung anerkenne und auch die armenische Bevölkerung Berg-Karabachs, die dieses Gebiet seit Urzeiten mitprägt, negieren Sie die Anwesenheit der Aserbaidschaner und das Recht der Aserbaidschaner in ihrer Heimat zu leben völlig. Al Biruni hat die Dinge gesehen wie Sie sind. Er war ein weltoffener und toleranter Mensch. Ich bin Politikwissenschaftler und versuche die Dinge ebenfalls so zu sehen wie sie sind. Mehr nicht!


    Events | Nagorny-Karabach – werden die Berge wieder brennen?
    30.11.2011 16:56   jich

    Es ist durchaus zu begrüßen, dass ER weniger Anteile im Parlament bekommt. Dadurch werden die ewigen Populisten und Kritiker aus den Oppositionskreisen aus ihrer bequemen Situation heraus gedrängt und werden auch mal Verantwortung übernehmen können und die Chance bekommen, zu beweisen, dass sie es wirklich besser können.

    ´ER lässt sich erstmals auf TV-Debatten ein´

    http://www.youtube.com/watch?v=6e_x-jK9dKE
    So etwa?

    ´Macht-Kritik bestimmt im Internet den Ton´

    Wie konstruktiv diese Kritik ist sieht man sehr gut in den Kommentaren des obengenannten Links. Das selbe Niveau ist bei der Mehrheit der Putin/Politik-bezogenen Videos auf Youtube zu finden...

    ´Stimmungsumschwung: Pfiffe gegen Putin´
    Viel Lärm um nichts. Sogar die von Bloggern gezeigte ´Aufklärungen´ bestätigen nur das, was jeder sehen will:
    http://www.youtube.com/watch?v=_YGfkXS9yo0


    "Aufgrund des harschen russischen Parteiengesetzes (und seiner noch schärferen Auslegung durch die Behörden) bleibt die sonstige Kreml-Opposition von der Wahl ausgeschlossen. Ihre führenden Köpfe wie Boris Nemzow"

    7% Hürde könnte die professionellen Oppositionellen nie überwinden. Ihre Trumpfkarte sind Skandale, man denke da an die toten oder minderjährigen Parteimitglieder bei der Unterschriftensammlung.


    Und was Südossetien angeht, da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Was die Siegerin betrifft, so wäre das schlimmste, was sie je anrichten könnte, die Wiedervereinigung mit Georgien anzustreben, aber dazu kommt es wohl nie, auch der Bevölkerung wegen.

    Politik | Duma-Wahl: Putins Partei muss um Mehrheit bangen
    29.11.2011 20:55   Noah

    Nagorny Karabach

    Sie schrieben, Geschichte sei ein schlechtes Argument. Geschichte hinterläßt aber immer Spuren. Wandern Sie durch Arzach wie ich und in jeder Stadt, jedem Dorf und tief in den Wäldernfinden Sie jahrhundertalte Kreuzsteine, Kirchen- und Klosterruinen. - Und von den Aseris ? Nichts !
    Wenn Geschichte ein schlechtes Argument ist, warum erwähnen Sie 140 Jahre alte Akten, die zudem noch aus Georgien stammen ?
    Sie bevorzugen die Anwendung modernen Völkerrechts ? Sieht das Völkerrecht nicht vor, daß ein Volk seine Regierung durch Abstimmung selbst bestimmen soll ? Hätte Aserbeidschan diese Abstimmung in Arzach zugelassen und nicht die bewaffnete Auseinandersetzung vorgezogen - was glauben Sie, wie hätte sich die Bevölkerung Arzachs entschieden ? Leider kann ich nur feststellen, daß Sie versuchen, sich die Zugehörigkeit Arzachs zurecht zu biegen. Übrigens Rayhan al Biruni war unbestechlich !








    Events | Nagorny-Karabach – werden die Berge wieder brennen?
    29.11.2011 15:27   albiruni

    Aserbaidschanischer Völkermord!

    Völkermord in Sumgait? Es kamen etwa 33 Personen in Sumgait um. Die Eskalation ging von Aserbaidschanern aus, die zuvor von Armneniern aus Berg-Karabach vertrieben wurden. Es herrschte eine aufgebrachte Stimmung, durch Menschen die selber Gewalt und Vertreibung erlebt haben. Ist es ein Verbrechen, was in Sumgait geschehen ist? Zweifellos! Aber ein Völkermord? Bezeichnen Sie die Tötung von 8 Türken durch Nazis auch als Völkermord? Was ist mit der Stadt Chodschali, in der Armenier 600 aserbaidschanische Zivilisten massakrierten? Ist das auch ein Völkermord? Armenische Daschnaken hatten zu Beginn des 20. Jhdts. Tausende Aserbaidschaner ermordet. Ist das ein Völkermord? Die Bergjuden Aserbaidschans trauern jedes Jahr um das Progrom an den Bergjuden, bei dem fast 3000 Juden in Aserbaidschan ermordet wurden und zwar durch Armenier. Wer verleugnet hier seine Verbrechen? Die Geschehnisse im Osmanischen Reich haben nichts mit dem Berg-Karabach-Konflitk zu tun und haben daher in einer Diskussion nichts zu suchen. Sie wollen Stalins Poltik rückkgängig machen? Es geht nicht um Stalin. Wenn wir die sowjetischen und zaristischen Grenzziehungen ungültig machen wollen, dann können wir alle Länder im postsowjetischen Raum gleich völlig auflösen. In Berg-Karabach lebten seit Urzeiten Armenier und seit Urzeiten Aserbaidschaner. Das Gebiet ist sehr klein und wird nur von sehr wenigen Menschen (weniger als 100.000) besiedelt. Es liegt im Herzen Aserbaidschans und ist seit fast 90 Jahren völkerrechtlicher Teil Aserbaidschans. Zuvor war Berg-Karabach Teil Persiens, später des russischen Zarenreichs, nicht etwa Armeniens und bis 1827 überwiegend von Aserbaidschanern bewohnt.

    Events | Nagorny-Karabach – werden die Berge wieder brennen?
    29.11.2011 10:40   Gena

    Bergkarabach, der türkische und der aserbaidschanische Völkermord an den Armeniern

    Ofensichtlich muss man für eine gerechte Beurteilung ausser der Bevölkerungsstatistik auch unbedingt den türkischen und den aserbaidschanischen Völkermord an den Armeniern berücksichtigen.

    Es ist ja doch historische Tatsache, dass im Türkischen Imperium vor dem 1.Weltkrieg in drei grossen Wellen hundertausende von Armeniern getötet wurden. Franz Werfel hat das beschrieben.

    Es ist auch eine Tatsache, dass 1988 in der aserbaidschanischen Stadt Sumgait bei Baku aserbaidschanische Marodeure durch die Strassen zogen und armenische Mitbürger ermordeten.

    Der unvergessene türkische Völkermord und dann konkret der aserbaidschanische Pogrom waren der Grund für die Unabhängigkeitserklärung Bergkarabachs.

    Solange die Türkei und Aserbeidschan diese Verbrechen gegen die Menschlichkeit verleugnen, haben sie kein moralisches Recht, bei der Lösung des Bergkarabach-Problems mitzureden. Und schon gar nicht, wieder mal mit einer militärischen Lösung zu drohen!

    Die Armenier wären dumm, wenn sie auf den Korridor nach Bergkarabach verzichten würden. Er könnte vielleicht verkleinert werden, aber eine Nabelschnur nach Karabach muss es geben. Auch das müssten Aserbaidschan und die Türkei (die alle Konflikte in der Region schamlos nutzt, um sich als Regionalmacht zu etablieren) akzeptieren.

    Und wer ausgerechnet Stalins Entscheidung, Bergkarabach als Autonome Einheit der Sowjetrepublik Aserbaidschan zuzuschlagen, als Argument nutzt, setzt sich selbst ins Unrecht. Hatte doch Stalin hier (wie überall im Kaukasus, wie in Ossetien, Abchasien, Kabardino-Balkaria ...etc ) so entschieden, gerade um einen Konfliktherd zu erhalten, der beide Völker für lange Zeit verfeindet.

    Der von einem Diktator gestiftete Konflikt kann nur beendet werden, wenn Aserbaidschan endgültig auf Bergkarabach verzichtet und sich auf die eigene Entwicklung konzentriert.

    Events | Nagorny-Karabach – werden die Berge wieder brennen?
    28.11.2011 23:02   Paulsen-Consult

    Drei Szenarien denkbar

    In jedem denkbaren Szenario bleibt die Partei ER die stärkste Kraft in der Duma. Im erten Szenario wird sie erhebliche Einbußen haben, aber weiter allein regieren. Im zweiten Szenario wird sie erhebliche Einbußen haben, die durch Wahlmanipulationen aufgebessert werden, damit sie weiter allein regieren kann. Im dritten Szenario wird sie erhebliche Einbußen haben und keine Mehrheit mehr in der Duma, muss sich also Koalitionspartner suchen. Das wäre der Anfang der gelebten Demokratie in Russland. Ich rechne aber nicht damit.

    Russland-News | Umfrage: manipulierte Wahlergebnisse am 4. Dezember
    27.11.2011 20:42   albiruni

    Geschichte ist ein schlechtes Argument!

    Traurig!
    Leute wie Sie verhindern die Konfliktlösung mit willkürlichen nationalistischen Argumenten.
    Berg-Karabach war immer Siedlungsgebiet verschiedener Völker - vor allem Aserbaidschaner und Armenier.
    Sie erklären 1923 hätte es 95 % Armenier in BK gegeben und dies sei ein Beleg für die Zugehörigkeit zu den Armeniern. So ein Nonsense! Noch Hundert Jahre zuvor lebten 75 % Aserbaidschaner und 25 % Armenier in diesem Gebietvgl. Akty, sobrannye Kawkassoj archeografitscheskoj komisseju, herausgegeben unter der Redaktion des Vorsitzenden der DSS-Kommission A.D. Bersche. Tiflis: Tipografija glawnogo uprawlenija Kawkaskogo 1870, Dokument 37, S. 38ff.). Das Bevölkerungsverhältnis war also umgekehrt. Nach dem russisch-persischen Krieg siedelte das russische Zarenreich vor allem Armenier aus dem Iran in das zu diesem Zeitpunkt überwiegend von Aserbaidschaner bewohnte Gebiet. Auch kurz vor Ausbruch des Konfliktes änderte sich das Bevölkerungsverhältnis wieder zu Gunsten der Aserbaidschaner. Aber was soll das! Armenier und Aserbaidschaner lebten schon immer in BK. Wir alle leben in der Zeit des modernen Völkerrechts. Geschichtliche Argumente bringen da nicht weiter. Man stelle sich vor die Iraner würde sich auf das Persische Reich beziehen oder die Ägypter auf das Ägyptische Reich oder die Türken auf das Osmanische Reich. Im Rahmen des 19 Jhdts. kam es zu den neueren Staatsgründungen begeleitet durch die Etablierung des modernen Völkerrechts. Nach diesen Grundsätzen gehört Berg-Karabach zu Aserbaidschan. Dieser Meinung ist nicht nur die UNO sondern auch jede Regierung der Welt.

    Events | Nagorny-Karabach – werden die Berge wieder brennen?
    27.11.2011 1:34   Hajö

    Traurig, traurig ...

    Es ist einfach katastrophal mit anzusehen, wie Rußland oder die Ukraine mit dem Leben umgehen. Das betrifft sowohl den Umgang mit den eigenen Bürgern als auch den Umgang mit unseren tierischen Mitbewohnern. Auf der einen Seite gibt es den unermeßlichen Reichtum einiger Oligarchen und Politiker und auf der anderen Seite Massen an armen, notleidende Menschen und wehrlosen Geschöpfen. Man ist einfach sprachlos ...

    Reportagen | Tod im Feuer: Ukraine streitet um verwilderte Hunde
    26.11.2011 20:51   Paulsen-Consult

    Ein Glück!

    Na da kann man ja froh sein, dass Russland so gut da steht. Die Russen sind zufrieden mit Putin und Medwedjew und das kranke Europa kann sich um sich selbst kümmern. Im Osten alles gut, prima!

    Politik | Putin: ER-Mehrheit macht Russland krisenfest
    26.11.2011 19:29   Noah

    Arzach

    Das Gebiet von Arzach ist nachweislich seit Jahrtausenden von Armeniern besiedelt. Selbst 1923/24 als Stalin das Gebiet unbefugt an Aserbeidschan abtrat, waren 95 % der Bewohner Armenier.Als die Armenier zu Beginn der Neunziger Jahre den Anschluss an Armenien verlangten stellten sie immer noch ca. 80% der Bevölkerung Arzachs. Woher leitet also Aserbeidschan einen
    Anspruch auf armenisches Land ab ?

    Events | Nagorny-Karabach – werden die Berge wieder brennen?
    26.11.2011 9:56   Jakobiner

    Zivilcourage!

    Meine ganze Sympathie gilt dieser Frau, die den Mut hatte, diesem üblen US-Kriegsvorbereiter dafür den Stinkefinger zu zeigen! Für mich ist sie eine Heldin! Von hier aus menen Gruß an sie!!!!!

    Panorama | Nachrichtensprecherin stolpert über Stinkefinger
    25.11.2011 18:39   Paulsen-Consult

    Kein spezifisch russisches Problem

    Der "war for talents" ist ein internationales Phänomen. Fachkräfte gehen dahin, wo sie gute Bedingungen vorfinden. Meiner Meinung nach eine äußerst positive Entwicklung, weil sie Gesellschaften zwingt, verbesserte Rahmenbedingungen für Entwicklung auf den Arbeitsmärkten zu schaffen. Dieses Problem hat übrigens auch Deutschland. Allerdings würde keiner auf die Idee kommen, zu schreiben: "Die Deutschen fliehen vor Merkel!" Wie auch immer. Das Problem des Ärztemangels ist in Deutschland schon so brisant, dass die Bevölkerung schon Maßnahmen der Zwangsansiedlung von Ärzten auf dem Lande diskutiert. Im Osten möchten viele gern zur staatlichen Gesundheitsversorgung zurück, weil in den neuen Bundesländern die Arztdichte bedenklich abnimmt. Derweil haben Industrie und Handel eher das Luxusproblem, dass sie die Absolventenjahrgänge durchsieben und den Rest auf alle Zeit verwerfen. So wird heftig über Fachkräftemangel geklagt, während auf der anderen Seite 60-80% eines Jahrganges als Müll deklariert wird. Die Kriterien der Verwertbarkeit von Humankapital in der westlichen Wirtschaft sind grausam. Insbesondere in den Ingenieurs-Berufen und in den schwächeren Bildungsschichten.

    Panorama | „Flucht vor Putin“: Lässt sich die Emigration bremsen?
    25.11.2011 16:54   ML_89

    Ach was die nicht gerne alles tun würden(die sog. Emigranten),immer das gleiche Geschwafel...

    Panorama | „Flucht vor Putin“: Lässt sich die Emigration bremsen?
    25.11.2011 15:37   jich

    Hmm der Link wurde falsch gepostet. Der funktioniert:\r\n\r\n https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ru/b/b2/EMIMRF19932009.png

    Panorama | „Flucht vor Putin“: Lässt sich die Emigration bremsen?
    25.11.2011 15:35   jich

    Hmm der Link wurde falsch gepostet. Der funktioniert:

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ru/b/b2/EMIMRF19932009.png

    Politik | Putin: ER-Mehrheit macht Russland krisenfest

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    Der Winter ist eingezogen. Für ein paar Monate können sich die Russen in den Moskauer Parks an zahlreichen Eisskulpturen erfreuen. (Topfoto: Ballin)



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