Für Deutschland kann ich das ausschließen, für einzelne Produkte vielleicht 10-15% mehr nicht, sonst könnte ich mir meinen Internetanschluß nämlich nicht mehr leisten.
Wer sich zum Thema Demokratie und Menschenrechte bemerkbar kritisch äußert wird weggesperrt oder kriegt Nazischläger auf den Hals gehetzt.
Sexismus und Unterdrückung Andersdenkender von staatlicher Seite nichts ungewöhnliches.
Da sind geringe Löhne und schlecht funktionerendes Sozialsystem wahrscheinlich noch nicht mal das schlimmste.
Da wöllte ich auch nicht wohnen müssen.
Junge dasist ja ein fürchterliches Ergebnis , hoffentlich muß Frau Merkel nicht auch einmal mit 48% oder weniger % leben !\r\nWieviel % hat eigentlich der Gutmensch Kasparow mit seiner partei eingefahren?
Junge dasist ja ein fürchterliches Ergebnis , hoffentlich muß Frau Merkel nicht auch einmal mit 48% oder weniger % leben !
Wieviel % hat eigentlich der Gutmensch Kasparow mit seiner partei eingefahren?
Wenn das Schule macht in Russland, sollte man - wie in Deutschland mehr und mehr üblich-die Feuerbestattung vorziehen.
Sollte man meine Asche später bei Glätte zum Streuen benutzen, habe ich wenigstens nicht umsonst gelebt. Aber als Puppe in der guten Stube enden ?
Nee Danke.
Russland verweigert Kosovo-Serben Staatsbürgerschaft
das war ja auch eigentlich keine Meldung wert gewsesen. Das war ja klar, das Russland das nicht machen konnte. Es kann den Serben im Kosovo nicht mehr helfen als bisher, es kann nur unerfüllbare Erwartungen wecken. Als ob Russland nicht schon genug Schwierigkeiten mit der Nato hat.
Ich möchte mir gar nicht vorstellen, was jetzt wieder los wäre, wenn ein paar Russische Fussballfans von ein paar Kaukasiern verprügelt worden wären...
Habe gerade gemerkt, dass mir im vorigen Beitrag eine Passage verrutscht ist. Schieben Sie den Irrtum auf meine Müdigkeit, es ist spät! Ich wollte Ihnen aber noch heute antworten.
Hier der richtige Beitrag:
Vielen Dank für diesen guten Beitrag, den ich gerne kommentiere.
Der Zusammenhang vom Völkermord an den Armeniern zum Berg-Karbachkonflikt bleibt mir aber selbst nach Ihren umfangreichen Ausführungen unklar. Sicherlich hatten diese Ereignisse ein psychologisches Trauma bei den Armeniern ausgelöst. Dies kann vielleicht eine Erklärung liefern für die heftigen Reaktionen der Armenier gegenüber den Aserbaidschanern vor und im Laufe des Berg-Karabachkofliktes. Es kann aber keinesfalls eine Rechtfertigung für die ethnische Säuberung Berg-Karabachs von der aserbaidschanischen Bevölkerung und Separatismus darstellen. Dann könnten sich ja alle jüdischen Gemeinden der Welt zu unabhängigen Staaten erklären, die angestammte nicht jüdische Bevölkerung auf ihren Gebieten vertreiben und erklären, dass ganze sei psychologisch zu verstehen. Man hätte Angst vor einem neuen Völkermord gehabt. Also das Völkermordargument ist ein wirklich schlechtes Argument!
Aber nicht nur die Armenier waren Opfer von Pogromen und Völkermord sondern auch Aserbaidschaner, die Opfer armenischer Übergriffe wurden. Ich will Ihnen gerne einige wenige davon nennen, die sich in das aserbaidschanische Bewusstsein eingegraben haben, sowie sich der Völkermord an den Armeniern in das armenische Gedächtnis eingegraben hat:
1. Im Herbst 1917 töten armenische Einheiten in Karabach mehr als 7000 Aserbaidschaner und zerstören mehr als 100 aserbaidschanische Siedlungen. 8000 Aserbaidschaner werden durch die Truppen des armenischen Befehlshabers Amazasp in Schamacha und 4000 in Guba ermordet.
2. Im März 1918 ermordeten Armenier in Baku in wenigen Tagen mehr als 12.000 Aserbaidschaner
3. Wenige Monate später wurden in Sangesur mehr als 7000 Aserbaidschaner ermordet.
4. In der Sowjetphase herrschte der Geist der „Völkerverständigung“. Aber selbst in dieser Epoche kam es zu Übergriffen auf Aserbaidschaner z.B. bei Gedenkzeremonien in Eriwan 1965 oder im Jahr 1971 als es zu einem Anschlag armenischer Nationalisten auf aserbaidschanische Lehrer in Khankendi kam bei der ein Aserbaidschaner ermordet und mehrere verletzt wurden.
Sie können mir natürlich Geschichtsfälschung etc. vorwerfen, aber diese Ereignisse sind seit vielen Jahrzehnten Teil des aserbaidschanischen Bewusstseins und ein Grund warum die Flüchtlinge in Sumgait, die zuvor von Armeniern vertreiben wurden so reagierten. Keine Rechtfertigung aber eine psychologische Erklärung.
Sie berufen sich ja indirekt, aber geschickt, wieder auf die Urgeschichte, die 1. umstritten ist und 2. Keine Rolle spielen kann, da dieses Gebiet in den letzten 2000 Jahren von vielen Großmächten beherrscht war und man natürlich, so wie Sie es getan haben, willkürlich irgendeinen Zeitraum rauspicken kann, in dem dann das Zarenreich, oder die Perser oder die Osmane oder sonst wer geherrscht hat und man dann sagen kann, das Ganze war ja mal Teil des Osmanischen Reiches und gehört daher zu den Türken oder das Ganze war mal persisch und gehört dem Iran etc…
Ich kann Ihnen nur sagen, dass die aserbaidschanische Geschichtsauffassung eine völlig andere ist als Ihre. Mit urzeitlicher und mythischer Geschichte, die keinen unmittelbare Wirkung mehr in der Gegenwart hat kann man in aktuellen Konflikten einfach nicht mehr argumentieren (wen interessiert heute noch, dass Alaska mal russisch war oder Istanbul Teil des oströmischen Reiches).
Das der Streit mit der Türkei ein Hemmnis für die Konfliktlösung um Berg-Karabach sein soll, ist mir neu. Psychologie hin oder her…. das eine hat mit dem anderen schlicht nichts zu tun.
Ihre Hinweise zu Al-Biruni sind überflüssig. Ich bewundere ihn, weil er ein Freidenker war und zu wunderbaren Einsichten wie dieser kam:
„ Kein Volk ist frei von Dummköpfen, und die haben wiederum Anführer, die noch dümmer sind.“
Vielen Dank für diesen guten Beitrag, den ich gerne kommentiere.
Ich will Ihnen gerne einige wenige davon nennen, die sich in das aserbaidschanische Bewusstsein eingegraben haben, sowie sich der Völkermord an den Armeniern in das armenische Gedächtnis eingegraben hat:
1. Im Herbst 1917 töten armenische Einheiten in Karabach mehr als 7000 Aserbaidschaner und zerstören mehr als 100 aserbaidschanische Siedlungen. 8000 Aserbaidschaner werden durch die Truppen des armenischen Befehlshabers Amazasp in Schamacha und 4000 in Guba ermordet.
2. Im März 1918 ermordeten Armenier in Baku in wenigen Tagen mehr als 12.000 Aserbaidschaner
3. Wenige Monate später wurden in Sangesur mehr als 7000 Aserbaidschaner ermordet.
4. In der Sowjetphase herrschte der Geist der „Völkerverständigung“. Aber selbst in dieser Epoche kam es zu Übergriffen auf Aserbaidschaner z.B. bei Gedenkzeremonien in Eriwan 1965 oder im Jahr 1971 als es zu einem Anschlag armenischer Nationalisten auf aserbaidschanische Lehrer in Khankendi kam bei der ein Aserbaidschaner ermordet und mehrere verletzt wurden.
Der Zusammenhang vom Völkermord an den Armeniern zum Berg-Karbachkonflikt bleibt mir aber selbst nach Ihren umfangreichen Ausführungen unklar. Sicherlich hatten diese Ereignisse ein psychologisches Trauma bei den Armeniern ausgelöst. Dies kann vielleicht eine Erklärung liefern für die heftigen Reaktionen der Armenier gegenüber den Aserbaidschanern vor und im Laufe des Berg-Karabachkofliktes. Es kann aber keinesfalls eine Rechtfertigung für die ethnische Säuberung Berg-Karabachs von der aserbaidschanischen Bevölkerung und Separatismus darstellen. Dann könnten sich ja alle jüdischen Gemeinden der Welt zu unabhängigen Staaten erklären, die angestammte nicht jüdische Bevölkerung auf ihren Gebieten vertreiben und erklären, dass ganze sei psychologisch zu verstehen. Man hätte Angst vor einem neuen Völkermord gehabt. Also das Völkermordargument ist ein wirklich schlechtes Argument!
Aber nicht nur die Armenier waren Opfer von Pogromen und Völkermord sondern auch Aserbaidschaner, die Opfer armenischer Übergriffe wurden. Ich will Ihnen gerne einige wenige davon nennen, die sich in das aserbaidschanische Bewusstsein eingegraben haben, sowie sich der Völkermord an den Armeniern in das armenische Gedächtnis eingegraben hat:
1. Im Herbst 1917 töten armenische Einheiten in Karabach mehr als 7000 Aserbaidschaner und zerstören mehr als 100 aserbaidschanische Siedlungen. 8000 Aserbaidschaner werden durch die Truppen des armenischen Befehlshabers Amazasp in Schamacha und 4000 in Guba ermordet.
2. Im März 1918 ermordeten Armenier in Baku in wenigen Tagen mehr als 12.000 Aserbaidschaner
3. Wenige Monate später wurden in Sangesur mehr als 7000 Aserbaidschaner ermordet.
4. In der Sowjetphase herrschte der Geist der „Völkerverständigung“. Aber selbst in dieser Epoche kam es zu Übergriffen auf Aserbaidschaner z.B. bei Gedenkzeremonien in Eriwan 1965 oder im Jahr 1971 als es zu einem Anschlag armenischer Nationalisten auf aserbaidschanische Lehrer in Khankendi kam bei der ein Aserbaidschaner ermordet und mehrere verletzt wurden.
Sie können mir natürlich Geschichtsfälschung etc. vorwerfen, aber diese Ereignisse sind seit vielen Jahrzehnten Teil des aserbaidschanischen Bewusstseins und ein Grund warum die Flüchtlinge in Sumgait, die zuvor von Armeniern vertreiben wurden so reagierten. Keine Rechtfertigung aber eine psychologische Erklärung.
Sie berufen sich ja indirekt, aber geschickt, wieder auf die Urgeschichte, die 1. umstritten ist und 2. Keine Rolle spielen kann, da dieses Gebiet in den letzten 2000 Jahren von vielen Großmächten beherrscht war und man natürlich, so wie Sie es getan haben, willkürlich irgendeinen Zeitraum rauspicken kann, in dem dann das Zarenreich, oder die Perser oder die Osmane oder sonst wer geherrscht hat und man dann sagen kann, das Ganze war ja mal Teil des Osmanischen Reiches und gehört daher zu den Türken oder das Ganze war mal persisch und gehört dem Iran etc…
Ich kann Ihnen nur sagen, dass die aserbaidschanische Geschichtsauffassung eine völlig andere ist als Ihre. Mit urzeitlicher und mythischer Geschichte, die keinen unmittelbare Wirkung mehr in der Gegenwart hat kann man in aktuellen Konflikten einfach nicht mehr argumentieren (wen interessiert heute noch, dass Alaska mal russisch war oder Istanbul Teil des oströmischen Reiches).
Das der Streit mit der Türkei ein Hemmnis für die Konfliktlösung um Berg-Karabach sein soll, ist mir neu. Psychologie hin oder her…. das eine hat mit dem anderen schlicht nichts zu tun.
Ihre Hinweise zu Al-Biruni sind überflüssig. Ich bewundere ihn, weil er ein Freidenker war und zu wunderbaren Einsichten wie dieser kam:
„ Kein Volk ist frei von Dummköpfen, und die haben wiederum Anführer, die noch dümmer sind.“
Die werden sich noch wundern wenn sie auf die westliche Propaganda reingefallen sind! Spitzen leute bekommen sicherlich in den USA Spitzengehalt , aber wer ist wirkliich spitze ?
Ich finde es nicht mehr als rechtens, wenn Russland sich gegen die Natoerweiterung zur wehr setzt! Schließlich sind die raketen kein Spielzeug und offensichtlich für "den osten " gedacht.
... in einem hat "albiruni" Recht. In Sumgait fand 1988 kein aserbeidschanischer Völkermord statt, sondern ein aserbeidschanischer Pogrom gegen die armenische Minderheit.
Ich hatte nur in der Überschrift verkürzt von "türkischem und aserbaidschanischem Völkermord geschrieben, im Text dann aber - was wohl unbestreitbar korrekt ist - von "aserbaidschanischem Pogrom in Sumgait" ... der im Weiteren dann der Auslöser für die Unabhängigkeitserklärung Berg-Karabachs wurde. Dieser Pogrom war tatsächlich kein Völkermord, aber er erinnerte die Armenier drastisch an den Genozid im Osmanischen Reich.
Ganz und gar Unrecht hat "Albiruni" darum, wenn er schreibt: "Die Geschehnisse im Osmanischen Reich haben nichts mit dem Berg-Karabach-Konflikt zu tun und haben daher in einer Diskussion nichts zu suchen."
Was er so schamhaft verharmlosend "Geschehnisse" nennt, waren doch die drei Wellen von Völkermord, denen die Armenier in der Türkei vor dem ersten Weltkrieg ausgesetzt waren.
Diese haben sehr wohl mit Sumgait und Berg-Karabach zu tun, denn sie stehen in ein und demselben historischen, kulturellen und psychologischen Kontinuum. Die Unabhängigkeitserklärung von Berg-Karabach war ein Versuch der Armenier, sich gegen eine Wiederholung historisch abzusichern.
Sie haben natürlich Recht, geehrter "Albiruni", dass es keinen Sinn macht, in der Vor- und Frühgeschichte Gründe für die Staatsgrenzen von heute zu suchen. Zumal dann ja auch der Osten der Türkei wieder zu einem armenischen Grossreich gemacht werden - und Aserbaidschan ganz von der Landkarte gestrichen oder dem Iran zugeschlagen werden müsste.
Aber es gibt menschliche Realitäten, die schlecht ignoriert werden können, weil sie wichtiger sind, als Staatsgrenzen.
Man kann Ereignisse wie den türkischen Völkermord an den Armeniern einfach nicht aus dem Gedächtnis dieses Volkes streichen, inbesondere nicht durch Denkverbote und Repressionen (mit denen in der Türkei gegen Genozid-Erwähnung vorgegangen wird). Die Angst der Armenier bleibt, erneut vor der Gefahr der Vernichtung zu stehen.
- Aserbaidschan lehnt sich immer stärker an die ethnisch und kulturell nahestehende Türkei;
- die Türkei will ihren Einfluss als Regionalmacht auch im Kaukasus ausbauen, indem sie den Konflikt mit den Armeniern schürt.
Mindestens psychologisch und politisch ist die Verleugnung des Völkermordes durch die Türkei eines der Haupthindernisse auf dem Weg zur Regulierung des Konfliktes um Berg-Karabach.
"Albiruni" sollte sich vielleicht mit seiner historischen Kompetenz in dieser Richtung engagieren. Damit die Armenier nicht das Schicksal erleiden, dass seinerzeit das Volk der Choresmier am Aralsee erlitt, dem der Universalgelehrte al Biruni entstammte. Wenn man Wikipedia glauben darf, dann wurden die Choresmier im 11.Jahrhundert erst von dem türkischen Sultan Mahmud erobert und dann komplett türkisiert und islamisiert.
Eine freie Wahl zuzulassen hat nichts mit Aufgabe der Souveränität zu tun. Im Gegenteil, wenn die Regierung wirlich frei gewählt ist, kann sie im Ausland viel glaubwürdiger und souveräner agieren. Auch der wichtige soziale Frieden wird so am Besten gewahrt und ein unabhängiges Gerichtswesen, stellt sich wohl auch am ehesten ein, wenn Regierungen mal abgewählt werden. Je mehr sich Russland von der Demokratie entfertn um so schlechter werden die Chancen einer Modernisierung.
Es ist schon erstaunlich, mit welcher Frechheit in Südossetien die Menschen um Ihre Wahl gebracht werden sollen. Warum hat man so viel Angst vor der Demokratie. Was für Europa gut ist, kann doch für Russland nicht schlecht sein.
So viel Unrecht und Willkür schafft garantiert kein gutes Investitionsklima, das doch Medewedew angeblich erreichen will.
Das Ansehen von Russland wird in den letzten Monaten immer schlechter. Mann kann nur beten, das bei den Parlmentswahlen wenigstens eine starke Opposition entstehen kann. Das beste wäre, wenn sich die Regierungspartei einen Koalitionspartner suchen müsste, wie es in Europa normal ist.
Marieluise Beck (Grüne) kritisierte die Einschüchterungsaktion gegen Golos.
Ist das eigentlich die Aufgabe Cem Özdemirs Aufgabe?
«Demokratische Wahlen sind dem Kreml offensichtlich nicht genehm. Anstatt sich um ihren rechtmäßigen Ablauf zu sorgen, schikanieren die Behörden die Aktivisten, die eine unabhängige Wahlbeobachtung betreiben», teilte Beck mit.
Anstatt sich um innerparteiliche Probleme zu kümmern(von denen die Grünen genug haben), glaubt Marieluise Beck Unabhängigkeit anderer Länder in Frage zu stellen...
Softpower und NGOs sind nichts Anderes als ein Werkzeug der Außenpolitik, da hat Putin vollkommen recht.
Deutschland schreit bereits "Kreml-Propaganda" wenn in der Süddeutschen ein Begleitheft über Russland beigelegt wird... Wie würde man denn reagieren wenn aus Russland Kritik über die damals geplanten Wahlautomaten gekommen wäre oder gar eine aus Russland gesponserte NGO Bundestagswahlen kontrollieren wollte?
Danke, sie arbeiten ja ganz offen und ungehemmt mit rassistischen Ressentiments ersten Grades. Turkvölker arbeiten also des Öfteren mit Halbwahrheiten und Verdrehungen. Diese eindeutig rassistischen Vorwürfe wollen Sie damit begründen ich hätte Gema absichtlich das Wort "aserbaidschanischer Völkermord" falsch in den Mund gelegt.
Das kann man doch einfach aufklären! Lesen wir noch einmal kurz was Gema geschrieben hat!
Die Überschrift von Gemas Beitrag lautet: "Bergkarabach, der türkische und der aserbaidschanische Völkermord". Wow! Sie spricht also doch von einem aserbaidschanischen Völkermord. Also wer von uns beiden arbeitet mit Verdrehungen und Halbwahrheiten.
Natürlich wurden auch Kurden vertrieben! Das heutzutage Kurden in Armenien leben ist kein Beleg dafür, dass die Kurden nicht aus Berg-Karabach und dem umliegenden aserbaidschanischen Distrikten vertrieben wurden. Es leben ja auch heute noch Armenier in Aserbaidschan, dennoch gab es Vertreibungen von Armeniern aus Aserbaidschan .Etwa 32 Armenier sind in Sumgait umgekommen. Das ist ein Verbrechen. Aber ich bitte Sie, das rechtfertigt aber keine ethnische Vertreibung und Ermordung der angestammten aserbaidschanischen Bevölkerung Berg-Karabachs.
Bereits im Winter 1987/1988 gab es die ersten systematischen Vertreibungen von Aserbaidschanern aus der Region Zangesur durch Armenier. Diese kamen dann mit weiteren Vertriebenen aus anderen Regionen Anfang Februar 1988 in der Stadt Sumgait an. Die aufgeheizte Stimmung in Sumgait wurde durch diese Vertriebenen erzeugt. Es waren also nicht einfach Übergriffe von Aserbaidschanern auf Armenier. Bereits im März 1988 zerstörten Armenier sieben aserbaidschanische Dörfer, dies führte dann wiederum zu Gewaltaktionen von aserbaidschanischer Seite. Ich erkenne Sumgait als Verbrechen an...erkennen Sie die Übergriffe auf aserbaidschanische Dörfer im März 1988 und die ersten Vertreibungen im Winter 1987/1988 ebenfalls als armenische Verbrechen an? Erkennen Sie die brutale Ermordung der Stadtbevölkerung Chodschalis durch Armenier als völkerrechtliches Verbrechen an?
Die Aussage des Gouverneurs wurde bereits von der NGO "Golos" als Wahlbeeinflussung erfasst.
Und die Aussage der "NGO" "Golos" ist etwa keine Wahlbeeinflussung bzw. keine Wahlbeurteilung im Vorfeld? Ein Gouverneur darf also seine Meinung vor dem Wahlkampf nicht äußern, während ´Golos´, was nach einer kurzen Google Recherche sehr gerne von ´unabhängigen´ Medienorganisationen wie ´Radio Free Liberty´ zitiert wird, die Wahlen im Vorfeld als ´unfair´ einstufen darf?
http://www.golos.org/news/en
Von wem ´Golos´ finanziert wird, findet man weder auf der Website noch sonst irgendwo im Netz und sich selbst bezeichnet man als ´NKO´ (Nichtkommerzielle Organisation) und nicht ´NGO´(Non Governmental Organization).
Nennt mich paranoid aber ich sehe da Durchaus Anzeichen einer 5.Kolonne in Aktion...
Sie arbeiten wie leider Anhänger der Turkvölker des öfteren mit Verdrehungen und Halbwahrheiten:Gena sprach im Zusammenhang mit Sumgait nicht von Völkermord sondern von Progrom.
Ebenso Verdrehung: Armenier haben sich in Arzach bei den Aseris um die Abhaltung des Referendums bemüht.Stattdessen begann Aserbeidschan mit den Kampfhandlungen. Erst d a n n floh die aserische Bevölkerung. Natörlich floh sie, ihr waren die Ereignisse in Sumgait bekannt !
Verteibung von Kurden ? Laut Aussagen vieler Kurden, z.B. auch in Deutschland , leben die Kurden unter all den Ländern, in denen sie leben am besten und unbehindertsten in Armenien.
Eine Verdrehung der Tatsachen sind auch Ihre Angaben über Chodschali.
Es hat durch die Kampfhandlungen natürlich auch Tote unter der Zivilbevölkerung gegeben, wenn auch nicht Hunderte, aber diese Opfer starben leider durch Geschosse und nicht durch Äxte und
Messer, wie von den Aseris in Sumgait auf tierische Weise ermordet.
Können Sie nicht die Angst der Arzacher verstehen, jemals wieder mit solchen Nachbarn zusammen leben zu müssen ?
Was mich betrifft möchte ich die Diskussion hiermit beenden, denn ich bin fest überzeugt, dass aus Arzach nie wieder Bergkarabach wird.
Wenn einem die Argumente ausgehen wird man persönlich...
Es ist schön, dass Sie durch Berg-Karabach wandern können. Die Aserbaidschaner können es nicht. Sie wurden ja vertrieben und ermordet. Es ist auch schön, dass Ihnen Kreuze etc. auffallen, die armenischen oder albanischen Ursprungs sein können. Ich habe ausdrücklich gesagt, dass Armenier schon immer in Berg-Karabach gelebt haben.
Bravo! Es ist auch nett, dass nachdem alle Moscheen und Denkmäler der Aserbaidschaner in Berg-Karabach nach der Besatzung durch armenische Nationalisten zerstört wurden, Ihnen nun keine Spuren mehr der Aserbaidschaner auffallen, wenn Sie Ihre poetischen Wanderungen machen. Ich werde Ihnen mal ein paar aufzählen:
1. Shusha Moschee
2. Yukhary Govharagha Moschee
3. Khanlyg Mukthar Karawanserei
4.Gara Boyukkkhanym Burg
5. Grabmal des Panah Kham
6.Grabstelle des Gutlu Musa Oghlu
7. Haiy Giyasaddin Moschee (17. Jhdt)
8.Haiy Alakbar Mosschee (17. Jhdt.)
Es gibt hunderte weiterer Beispiele.
Warum erwähne ich Hunderte Jahre alte Akten? Weil Sie damit begonnen haben hunderte und tausende Jahre alte Märchen und Geschichten zu erzählen, die nichts mit dem modernen Völkerrecht in einer Globalisierten Welt zu tun haben und die niemals Rechtfertigung für ethnische Vertreibungen sein können.
Vielen Dank, dass Ihnen das moderne Völkerrecht wohl doch am Herzen liegt. Ich kann Ihre Frage einfach beantworten. Das moderne Völkerrecht sieht entgegen Ihres Glaubens nicht vor, dass eine Bevölkerung ein Referendum abhalten und einen Staat gründen kann. In 50 Jahren haben wir Gebiete in Deutschland die dann über 100 Jahre lang überwiegend von Türken bewohnt sind. Können diese dann einfach ein Referendum abhalten und sich unabhängig erklären. Können die Basken einfach ein Referendum abhalten und sich unabhängig erklären? Können die Aserbaidschaner im Iran, die Araber und Kurden im Iran und der Türkei einfach Referenden abhalten und sich unabhängig erklären. Können sich die Sinti und Roma in Bulgarien, Serbien und Ungarn einfach mit einem Referendum einen eigenen Staat basteln. Nein! Das moderne Völkerrecht sieht solche Rechte nicht vor! Es ist im Übrigen eine unfeine Art, erst die angestammte aserbaidschanische Bevölkerung zu vertreiben (und die Kurden) und dann ein Referendum abzuhalten! Es gibt Minderheitenrechte und Autonomie. Diese erfüllen das Selbstbestimmungsrecht der Völker und nicht Sezessionismus und Vertreibung!
Unbestechlich? Ihnen gehen wohl die Argumente aus, wenn Sie persönlich werden! Ich denke wenn man die Meinung der UNO und der Weltgemeinschaft vertritt muss man sich ja wohl keine Bestechlichkeit vorwerfen lassen. Wohl eher umgekehrt. Während ich das Recht der Armenier auf Selbstbestimmung anerkenne und auch die armenische Bevölkerung Berg-Karabachs, die dieses Gebiet seit Urzeiten mitprägt, negieren Sie die Anwesenheit der Aserbaidschaner und das Recht der Aserbaidschaner in ihrer Heimat zu leben völlig. Al Biruni hat die Dinge gesehen wie Sie sind. Er war ein weltoffener und toleranter Mensch. Ich bin Politikwissenschaftler und versuche die Dinge ebenfalls so zu sehen wie sie sind. Mehr nicht!
Sicherheitsabstand sieht anders aus. Aber wenn an der Peter-Pauls-Festung in St. Petersburg der Rundflug-Helikopter startet und landet, sind Zuschauer immer ganz nah dabei. Sobald sie allerdings der Rotorwind samt Staubwolke erfasst, haben die Neugierigen wieder etwas Nützliches fürs Leben gelernt. (Topfoto: Deeg/.rufo)